„Inglourious Basterds“: Quentin Tarantino im Visier der Neonazis

In „Inglourious Basterds“ macht eine Truppe jüdischer GIs, darunter Brad Pitt, zur Zeit des zweiten Weltkrieges Jagd auf Nazis. Til Schweiger spielt- welch Überraschung -ebenfalls einen Nazi, der allerdings genug von Hitlers Truppen hat und dazu übergeht, seine eigenen Leute zu ermorden. Die deutsche Neonazi-Szene findet das Ganze allerdings überhaupt nicht lustig und wettert nun in rechtsradikalen Foren gegen den Film.

Nach Ansicht der Neonazis müsste jeder aufrichtige Deutsche den Film boykottieren, denn dort würde die Abschlachtung der „Großvatergeneration“ durch „entmenschte Horden“ glorifiziert. Quentin Tarantino dürften die Wahnvorstellungen einiger User in derartigen Foren allerdings wenig interessieren. Schließlich feiert der Rest der Welt den Film als Meisterwerk. Und, besser ein Film, der weltweit für Begeisterung sorgt und die rechtsradikale Szene erschüttert, als umgekehrt.

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Mayumai Kai im Shitstorm: Ich war NICHT Keith Flints Ehefrau

Mayumai Kai hieß die Ehefrau des verstorbenen Keith Flint – aber genauso auch eine Frau aus Japan, die sich nun auf Instagram für die Namensgleichheit rechtfertigen und ungewollt kritischen Fragen von Prodigy-Fans stellen muss. Denn sie war nie mit dem Musiker verheiratet. Auf Twitter und Instagram liefen die Leute Sturm. Anscheinend ist vielen „westlichen“ Fans nicht klar, dass auch Asiaten dieselben Namen haben können „There has been a big misunderstanding. I am not the DJ Mayumi who is the wife of the late musician Keith Flint“, schrieb Kai. Sie sei Prodigy-Fan und traurig über den Tod Keith Flints. All das…
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