Ist Mick Jagger schuld an der Niederlage Brasiliens gegen Deutschland bei der Fußball-WM?


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Brasilianische Fans werfen in den sozialen Netzwerken Mick Jagger vor, für die Niederlage ihrer WM-Mannschaft gegen Deutschland verantwortlich zu sein. Dort heißt es, der Rolling-Stones-Sänger sei ein böses Omen – denn immer dann, wenn er im Publikum bei den Fans einer bestimmten Mannschaft sitze, Tipps auf Konzerten gebe oder Motivationen twittere, verliere die angesprochene Elf ihr Fußballspiel.

Beim gestrigen Halbfinale (8. Juli) saß Jagger neben brasilianischen Fans in einer VIP-Box. Klares Zeichen eines Supports für die Gastgeber (da half auch Jaggers „England“-Mütze nichts). Die Selecao verlor ihr Spiel schließlich 1-7.

Die Brasilianer nennen Jagger nun „pe frio“, wörtlich: „kalter Fuß“. Damit sind Pechvögel gemeint. Auf Fan-Schildern (s. Foto) ist zu sehen, wie die verzweifelten Leute versuchen den Sänger als Fan der Deutschen darzustellen, samt Trikot – damit Löws Truppe rausfliegt. Hat ja nicht geholfen.

Zuvor hatte der 71-Jährige bei einem Auftritt seiner Band in Lissabon skandiert, die Portugiesen könnten das Turnier gewinnen. Ergebnis: Rauswurf der Portugiesen noch in der Gruppenphase.

Gig in Italien: Den Römern sagte Jagger, die Sqaudra Azzurra packt Uruguay. Italien daraufhin: Gruppenphase nicht überstanden.

Vor dem Spiel England-Italien twitterte der Stone: „England’s first game tonight, wishing them the best of luck – go England !! #ENG #WorldCup“. Resultat: 1-2.

Der Jagger-Fluch existiert seit 2010: Bei der WM in Südafrika trug der Mann ein Brasilien-Shirt. Kurz darauf flog die Selecao gegen die Niederlande raus.

Zum Finale am Sonntag, für das die deutsche Mannschaft als erster Teilnehmer bereits feststeht, hat Mick Jagger sich noch nicht geäußert. Vielleicht zum Glück noch nicht geäußert.

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