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Blick ins Archiv von Komödien-Genie Jacques Tati: Herrliche Zeiten

Jacques Tatis Filme sind eine absurd-komische Bestandsaufnahme des Lebens als einer Abfolge von Bedürfnissen, Zwängen und (inneren) Widerständen gegen jede Form der Kollektivierung. „Ich will, dass der Film erst anfängt, wenn man das Kino verlässt“, schrieb der Autor, Schauspieler und Regisseur seinen Zuschauern ins Stammbuch. Auch deshalb tat Tati alles dafür, ein ganz konkretes Bühnen-Erlebnis für die Leinwand zu schaffen, in dem einzig und allein die Regeln des Films dominieren. Worte zählen hier nichts, Mimik, Kostüme, Requisiten, Geräusche und Musik dafür alles.

Kurz: Filme, die das Kino nötig hat.

TASCHEN
The Definitive Jacques Tati
Alison Castle
Schuber mit 5 Bänden, 1136 Seiten
185 Euro

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„Der Exorzist“: Ein Schock, von dem sich das Kino nicht mehr erholte

Unter Fans und Kritikern, in Rankings und in Foren – täglich wird irgendwo darüber diskutiert, welche Szene aus "Der Exorzist" wohl die gruseligste ist. Der Moment, in dem sich Linda Blairs Kopf um 180 Grad dreht? Der Kampf zwischen zwei Hunden im Wüstensand Iraks, im Flirren der Sonne? Die Einblendungen des Gesichts von Captain Howdy? Oder doch die legendäre, einst herausgeschnittene, für eine Extended Version wieder eingefügte "Spiderwalk Scene", in der die rücklings gedrehte Blair eine Treppe runterläuft… Was sich liest wie eine Diskussion unter Nerds, ist doch eine grundlegende Frage; denn so, wie viele Kinoschauer entweder "Star Wars" oder "2001:…
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