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Jazz, Funk, R’n’B, er beherrschte alles. George Duke ist tot


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George Duke ist tot. Der Jazz-, Funk- und Blueskomponist und auch als Keyboard-Avantgardist bezeichnete Musiker starb am 5. August im Alter von 67 Jahren. Das berichten verschiedene Websites und Publikationen wie „SPIN“ und „Factmag“. Die Todesursache wurde noch nicht bekannt gegeben. Unlängst hatte Duke sein Album „Dreamweaver“ veröffentlicht, das er seiner im vergangenen Jahr verstorbenen Frau widmete.

Das ehemalige „Supremes“-Mitglied Scherrie Payne sagte in einem Statement: „George verstarb im St. John’s Krankenhaus in L.A. Gerade mal ein Jahr zuvor schied seine geliebte Frau Corine dahin, jetzt sind sie beim Herrn.“

Während seiner sechs Jahrzehnte umspannenden Karriere widmete George Duke sich vor allem dem Jazz, Funk und Fusion-Spielarten. In den Sechzigern leitete er die Bands von Sonny Rollins und Dexter Gordon, zwischen 1969 und 1975 war Duke Mitglied bei Frank Zappas Mothers Of Invention.

Kritikererfolge waren seine ab den Siebzigern veröffentlichten Soloalben „Faces in Reflection“, „I Love the Blues“ und „The Aura Will Prevail“. Als Produzent nahm Duke unter anderem die Pointer Sisters, Smokey Robinson, Anita Baker und Gladys Knight unter seine Fittiche.


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