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Der Joker (Joaquin Phoenix) wird nie mehr auf Batman (Robert Pattinson) treffen


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Der „Joker“ könnte zum Kino-Phänomen des Jahres werden. Vielleicht bringt er sogar Joaquin Phoenix, dem Darsteller des Batman-Schurken, den ersten Oscar ein. Das wäre eine gerechte Belohnung für die Psycho-Qualen am Set. Es wird aber wohl keinen weiteren Phoenix-Auftritt des Killer-Clowns an der Seite des Fledermausmanns geben.

Das bestätigte nun „Joker“-Regisseur Todd Phillips bei einer Pressekonferenz auf dem Filmfestival in Venedig, wo der Film den Goldenen Löwen gewann. Demnach wird der neue Batman, gespielt von Robert Pattinson, definitiv nicht auf einen von Joaquin Phoenix verkörperten Joker treffen.

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Befragt, ob dies möglich sei, antwortete Phillips laut „Variety“: „Nein. Definitiv nicht“. Dazu gab es ein etwas gelangweiltes Lachen. „Joker“ ist als Standalone-Film geplant worden und erzählt, wie aus dem psychisch schwer angeschlagenen Stand-Up-Comedian Arthur Fleck schlussendlich ein Bösewicht namens „Joker“ wird. Ein finsteres Charakterdrama, das lediglich mit Motiven der Comic-Vorlage spielt. Möglicherweise gibt es bald eine Fortsetzung.

Neuer Batman-Film: Catwoman und Pinguin dabei?

Ob im Reboot der Batman-Reihe erneut der Joker auftauchen wird (möglicherweise dann wieder gespielt von Jared Leto), ist derzeit noch unklar. „Joker“-Regisseur Phillips deutete in dem Zusammenhang an, dass es aus ganz verschiedenen Gründen immer wieder neue Deutungen der Figur geben wird: „Seltsamerweise sind in den USA Comicbücher so bedeutend wie Shakespeare (…), und man kann eben auch viele verschiedene Versionen von Hamlet machen. Es wird in Zukunft noch einige Joker geben, da bin ich mir sicher.“

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„Joker“ kommt am 10. Oktober in die deutschen Kinos und gilt schon jetzt als heißer Anwärter für den Oscar. Der neue „Batman“ ist für den 25. Juni 2021 angekündigt und befindet sich noch in einem frühen Stadium der Vorproduktion. Ersten Gerüchten nach könnte es der Dunkle Ritter mit dem Pinguin und Catwoman zu tun bekommen. Das wird doch nicht etwa ein Remake von Tim Burtons „Batman Returns“?



„Batman“ und „St. Elmo's Fire“: Regisseur Joel Schumacher ist tot

Joel Schumacher ist mit 80 Jahren in New York nach einem einjährigen Kampf mit Krebs verstorben, wie ein Sprecher des Regisseurs bestätigte. Bekannt wurde der gebürtige New Yorker unter anderem mit den John-Grisham-Verfilmungen „Die Jury“ und „Der Klient“. Ab Ende der 80er gelangen ihm gleich mehrere Hits, darunter „Falling Down“ mit Michael Douglas“ und „Flatliners“ mit Julia Roberts. Zuvor hatte er 1985 mit „St. Elmo's Fire - Die Leidenschaft brennt tief“ bereits einen Generationenfilm abgedreht, der ihm den Weg zu den großen Studiofilmen ebnete. Ein Film, der auch autobiographische Züge trägt, bekannte sich der Regisseur doch später selbst zu jahrelanger…
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