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Keith Richards wird Namenspatron für eine Kakerlake


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Zum 77. Geburtstag bekam Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards vom „Children’s Museum“ im US-Bundesstaat Connecticut ein eher ungewöhnliches Geschenk. Das Museum taufte eine dort ansässigen Madagaskar-Fauchschabe auf den Namen des Musikers. Kakerlake Keith bekam sogar eine Mini-Gitarre zum Spielen.

„Wir haben einen besonderen Bewohner im ‘Wildlife Sanctuary’. Hier ist Keith die Kakerlake, benannt nach Mr. Richards“, teilt das Museum auf seinem Facebook-Account mit. „Es heißt, dass zwei Dinge kaum tot zu kriegen sind: Keith Richards und Kakerlaken. Du kannst Keith (die Kakerlake) im ‘Children’s Museum’ besuchen.“

Bill Clinton: Keith Richards würde Atomkrieg überleben

Abseits seiner Fähigkeiten an der Gitarre eignete sich Keith Richards über die Jahre noch eine andere Gabe an:  seinen unbedingten Überlebenswillen. Der Vergleich mit einer Kakerlake stammt allerdings vom ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton. Dieser ließ auf einer Preisverleihung im November 2013 verlauten, Richards sei „außer Kakerlaken die einzige Lebensform, die einen Atomkrieg überleben kann“.

Keith, die Kakerlake, die erwiesener Maßen einen Atomkrieg überleben könnte, wohnt 60 Meilen nördlich von Keith, dem Gitarristen. Abgesehen von ihrem Überlebenswillen haben beide noch etwas weiteres gemeinsam – die Liebe zur Musik. Das Museum stiftete dem Tierchen zusammen mit dem Radiosender „103.5 The Fox“ seine eigene Miniatur-Gitarre, auf dem es sogleich fleißig herumturnte.

Eine Reaktion von Keith Richards gab es bislang nicht. Doch das Museum ist guter Dinge und hofft weiterhin, von seinem Namenspatron zu hören.


Mick Jagger feiert das 150. Jubiläum der Royal Albert Hall

Mick Jack leiht seine Stimme einem neuen Kurzfilm. Mit „Your Room Will Be Ready“ werden die Feierlichkeiten zum 150. Jahrestag der Royal Albert Hall eröffnet. Der Rolling-Stones-Frontmann liest ein Gedicht des Poeten W.H. Auden mit dem Namen „For Friends Only“, eine emotionale Hommage an Live-Musik bzw. der Verzicht auf Live-Musik im Jahr eins nach Corona. Der Film unter der Regie von Tom Harper vermischt ergreifende Bilder des leeren Veranstaltungsortes mit mehr als 40 Konzertarchiv-Aufnahmen aus dem Jahr 1933, von denen einige noch nie zuvor gezeigt wurden. Jagger sagte, er sei erfreut gewesen, für die Rolle des Sprechers in Frage gekommen…
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