Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung
Highlight: Michel Legrand im Interview: „Die Jazz-Giganten sind tot“

Konzert in der Waldbühne: Die Rolling Stones sind startklar für Berlin

Berlin am 10. Juni 2014: Rekordtemperaturen von 36 Grad werden erwartet. Im Stadtteil Steglitz wird eine Weltkriegsbombe entschärft. Doch der wahre Hot-Spot der Stadt wird am Abend die Waldbühne sein. Dort geben die Rolling Stones eines von zwei Deutschland-Konzerten im Rahmen ihrer 14-on-Fire-Tournee (das andere ist in Düsseldorf am 19. Juni).

Zuletzt hatten Mick Jagger (70), Charlie Watts (73), Keith Richards (70) und Ron Wood (67) Deutschland vor acht Jahren einen Besuch abgestattet. Natürlich waren alle 22.000 Karten für das Event bereits nach weniger als 10 Minuten verkauft.

Seit Pfingstsonntag sind die Elder Statesmen des Rock And Roll bereits in Berlin und vertreiben sich die Zeit. Wie immer, wenn sie dort absteigen, ist das Hotel „Adlon“ Rückzugsstätte ihrer Wahl (und wahrscheinlich ist es besser abgesichert als die zu entschärfende Weltkriegsbombe). Dort werden sie ganze zwei Etagen bewohnen. 70 Lastwagen stehen ihnen dabei zur Verfügung, um Material zu transportieren; eine 170-Mann starke Crew reist ihnen rund um den Globus hinterher.

Kooperation

Wie die Boulevardpresse rausgefunden haben will, reist Mick Jagger nicht nur allein mit seinen Bandkollegen an. Vor vier Tagen in Zürich war der Sänger auf dem Balkon des Hotels „The Dolder Grand“ mit einer neuen Bekanntschaft zu sehen gewesen, nur drei Monate nach dem Selbstmord seiner Freundin L’Wren Scott. Gerüchten zufolge habe sie nun auch mit Jagger im Adlon eingecheckt.


Kritik: Tears for Fears live in Berlin: Lass alles raus!

„Zuletzt“, sagt Roland Orzabal, „waren wir vor 30 Jahren hier. Da stand noch die Mauer!“ Sein Bassist Curt Smith ergänzt: „Und jetzt will Trump in Amerika eine neue bauen.“ Worauf Orzabal eine leichte Abwandlung des Klassikers von Dinah Washington anschlägt: „What a Diff'rence a Wall Makes!“. Ja, sie machen aus Politik Pop. Manche sagen auch, Tears for Fears stünden unter Zugzwang: Jeder weiß, dass die Zwei sich nicht wirklich verstehen, aber alle erwarten ein Album, das erste seit 2004, vor allem, weil sie neuerdings wieder touren. Andere freuen sich zumindest über die Spielereien auf der Bühne. Orzabal, wie er, anstatt…
Weiterlesen
Zur Startseite