Live-Session der Arctic Monkeys im Stream


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Sie wollten es geheimnisvoll: Schon Wochen vor dem offiziellen Live-Streaming der „Web Transmissions“ am 30. Juli streuten die Arctic Monkeys verwackelte Clips im Internet, während ihr Label Domino parallel dazu offizielle Werbebanner schaltete. Auch der Stream selbst, der die Band ohne Publikum live im Studio zeigte, gefiel sich in einer mysteriösen wie gekonnten Ästhetik des Geheimnisvollen. Die Band spielte im Flackerlicht, Alex Turner stand beim Singen meist im Dunkeln und die Kameras fingen wahlweise Nahaufnahmen ein oder verloren sich im Nebel und den Visuals.

Das Live-Streaming zeigte die Arctic Monkeys zum ersten Mal mit ihrem „neuen Sound“, der vor allem bei der Zusammenarbeit mit Josh Homme in der kalifornischen Wüste entstand, im legendären Studio Rancho De La Luna in der Nähe des Joshua-Tree-Nationalparks. Nun machte die Band den kompletten Stream offiziell auf ihrer Website zugänglich (siehe unten). Musikalisch überzeugt vor allem der zum Opener des Session gekürte Song „Pretty Visitors“, für den Herr Turner nach Eigenaussage viel Black Sabbath gehört hat. Aber auch das Cover „Red Right Hand“ von Nick Cave überzeugt, selbst wenn Turner & Co. natürlich nicht an die manische Wucht des Originals heranreichen.

Die Tracklist:
„Pretty Visitors“
„Crying Lightning“
„Potion Approaching“
„Red Right Hand“
„Secret Door“.