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Maggie Rogers: 6 Dinge, die Sie über die Sängerin wissen müssen


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Als Maggie Rogers mit ihrem Song „Alaska“ an der Reihe war, entgleisten dem Veteran der Musikbranche teilweise die Gesichtszüge. Seine offenkundige Begeisterung und Rührung ließ eine Videoaufzeichnung davon umgehend viral werden und unterstrich gewissermaßen Maggie Rogers herausragendes Talent. Ab da an ging es für die Songwriterin, Sängerin und Produzentin steil bergauf.


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Maggie Rogers produziert alles selbst

In ihrem ersten Jahr an der Universität wandelte Maggie Rogers ihren Schlafzimmerkleiderschrank kurzerhand in eine Gesangskabine um. In diesem Raum produzierte sie 2012 ihr Debüt-Album „The Echo“. Auch alle Folgeveröffentlichungen produzierte Maggie Rogers selbst.

Ihre Doppelfunktion bringt daher ebenfalls mit sich, dass der gesamte Prozess ihres Schaffens fließend ist und eigentlich keine klar unterscheidbaren Grenzen kennt. Sie schreibt und produziert die Songs immer gleichzeitig. Für ihr aktuelles Album „Heard It In A Past Life“ brauchte sie etwa vier bis fünf Monate und reiste dabei regelmäßig von Maryland nach Los Angeles, um dort mit Produzenten wie Greg Kurstin (Foo Fighters, Adele, Kendrick Lamar) zu kollaborieren.

Maggie Rogers ist Synästhetikerin

Synästhesie ist ein Phänomen, das die Kopplung zweier oder mehrerer Modalitäten der Wahrnehmung bezeichnet. Im Klartext heißt dies: Maggie Rogers nimmt Töne als farbig wahr und stellt dadurch unterbewusst komplexe Verknüpfungen der Sinne in ihrem Gehirn her. Eine andere häufige Ausprägung der Synästhesie ist die Verbindung von Zahlen oder Buchstaben mit Farben. In Familien sind meist mehrere Mitglieder Sysästhetikerinnen bzw. Synästhetiker, sodass Forscher den Faktor der Gene im Zusammenhang mit der Synästhesie als enorm wichtig einschätzen. Zudem ist die Fähigkeit zur Synästhesie nicht erlernbar, sondern angeboren.

Der Psychater Markus Zedler sagt über die Synästhesie:

„Synästhesie ist ein Luxus; eine Spielart der Evolution, die es dem Bewusstsein erlaubt, durch die Verknüpfung der Sinne und die Kopplung mit Gefühlen mehr Informationen zu generieren. Wissenschaftliche Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren haben nachgewiesen, dass Synästhetiker ein komplexer vernetztes Gehirn haben.“

Maggie Rogers auf der Bühne

Maggie Rogers singt über Veränderungen

Das aktuelle Album von Maggie Rogers „Heard It In A Past Life“ handelt von Veränderungen und Übergängen. Quasi über Nacht wurde ihr Privatleben öffentlich und vieles davon fühlte sich nach eigenen Angaben so an als würde sie die Kontrolle darüber verlieren, was um sie herum und mit ihr selbst geschah. Trotz allem war es natürlich ebenso ein wunderbares Erlebnis. Sie brauchte einige Zeit, um all dies zu ordnen und um sich darüber im Klaren zu sein, dass es sich richtig für sie anfühlte. Das Album behandelt diese Zeit und beschreibt den Übergang von der normalen Studentin zum Popstar.

NBC NBCU Photo Bank via Getty Images


Aktivisten wollen John Lennons „Imagine“ als neue US-Nationalhymne

Die amerikanische Nationalhymne, auch bekannt als „The Star-Spangled Banner“, enthält Teile eines Gedichts von Francis Scott Key aus dem Jahr 1814. Auf den ersten Blick erscheint sie nicht einmal ansatzweise problematisch im Lichte der aktuellen Anti-Rassismus-Proteste. Das sieht ganz anders aus, wenn man sich das zugrundeliegende Poem etwas genauer anschaut. In der dritten Strophe bezieht sich Key auf eine "Bande" von "Mietern und Sklaven", deren "Blut die Verschmutzung ihrer fauligen Fußspuren ausgewaschen hat". Ein Hinweis auf Schwarze, die für die Briten kämpften, wie Historiker nachwiesen. https://www.youtube.com/watch?v=YqvNYfeaYuI Denn England versuchte die damals noch sehr jungen Vereinigten Staaten daran zu hindern, den…
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