Spezial-Abo

Malcolm Young: Der Tod des Motors von AC/DC


Angus erzählte dem australischen Fernsehsender ABC jedoch, dass er zu Beginn sehr aufgeregt und schüchtern war, sobald es ums Gitarrespielen ging. Es seien George und vor allem Malcolm gewesen, die ihn dazu ermutigten, den extrovertierten Schuljungen aus sich herauszuholen. Alleine diese Anekdote untermalt die Relevanz von Malcolm als Person für AC/DC.

Was Malcolm Young für AC/DC bedeutete

Im Laufe ihrer Karriere arbeiteten AC/DC mit zahlreichen Produzenten zusammen, die Malcolms Einfluss auf das Gesamtgefüge der Band aus nächster Nähe erlebten. Einer von ihnen war Rick Rubin bei „Ballbreaker“ im Jahr 1995, doch das Album wurde zu einer echten Herausforderung. Zum einen dauerten die Aufnahmen des Albums fünf Monate (High Voltage“ war bereits nach zehn Tagen im Kasten). Außerdem hatte die Band Probleme mit ihrer Schlagzeuger-Situation. Chris Slade und Phil Rudd ersetzten sich aufgrund von Rudds rechtlichen Problemen jeweils zweimal.

Der Ex-AC/DC-Drummer Phil Rudd im Gerichtssaal, wo er wegen Drogenbesitzes und Mordandrohung verklagt wurde.

Zum anderen erwies sich die Produktion in New York als so unbefriedigend, dass die Band die Reißleine zog und die Produktion nach Los Angeles verlegte. In der Zwischenzeit stieß die Band häufig mit Rick Rubin zusammen. Insbesondere Rubin und Malcolm kollidierten dabei, wobei Malcolm später die Entscheidung, mit Rubin zu arbeiten, als Fehler bezeichnete. Es verwundert nicht, dass gerade Malcolm derjenige war, der sich an Rubin rieb. Er war immer mit Leib und Seele bei der Sache, absolut versessen darauf, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wann immer eine Person diesem Ergebnis im Weg zu stehen schien, bekam sie es zu allererst mit Malcolm zu tun.

Dabei ging es um weit mehr als nur um Musikalisches. Natürlich, Malcolms Spiel war unvergleichlich und prägte den schnörkellosen Rock, für die AC/DC die definitive Referenz sind. Darüber hinaus war es aber eine Frage der Einstellung, des „we don’t give a fuck“ und der unerschütterlichen Leidenschaft für laute verzerrte Gitarren, die Malcolm vor sich hertrug. Trotz der Schwierigkeiten hinter den Kulissen wurde „Ballbreaker“ ein riesiger Erfolg. Rick Rubins Einstellung zu AC/DC schien die Produktion auch nicht nachhaltig geschädigt zu haben, denn für ROLLING STONE schrieb er seine Huldigung an sie.

MARTY MELVILLE AFP/Getty Images


Joko und Klaas: „Oma Violetta“ ist tot – und das bereits seit 3 Jahren!

„Oma Violetta“ starb vor drei Jahren – diese traurige Nachricht machten Klaas Heufer-Umlauf, Thomas Schmitt und Jakob Lundt in der neuesten Podcast-Folge „Baywatch Berlin“ publik. Die alte Dame hatte mit ihrer rauen Art bei ProSieben-Formaten wie „Circus HalliGalli“ oder „Neo Paradise“ für Lacher gesorgt. 2015 machte „Oma Violetta“ Schluss mit dem Fernsehen. – Wie Klaas Heufer-Umlauf in dem Podcast berichtete, hätten sie damals gemerkt, dass die alte Frau es körperlich nicht mehr schaffen würde. „Oma Violetta“ wie eine Außerirdische Seit der letzten Ausstrahlung mit „Oma Violetta“ vor fünf Jahren sei Heufer-Umlauf immer wieder auf den Verbleib der Dame angesprochen worden.…
Weiterlesen
Zur Startseite