Til Schweiger pöbelt gegen „Bunte“: „verf … S …“

Til Schweiger nutzt gerne das Sprachrohr der sozialen Medien, um seine Meinung über Themen von Politik bis Privatleben zu verbreiten – und das meist tief in der Nacht. Nun ging seine Wut gegen die Zeitschrift „Bunte“.

Laut einem Bericht der Illustrierten hätten sich der Schauspieler und sein Nachbar, der ehemalige Grand-Prix-Radfahrer Jan Ulrich, möglicherweise um ein Escort-Girl gestritten.

Zuvor berichteten sämtliche Boulevard-Blätter darüber, wie Ullrich auf Schweigers benachbartes Anwesen auf Mallorca eindrang, mit einem Besenstiel Leute bedrohte, in Handschellen abgeführt wurde und eine Nacht in Haft verbringen musste. Wenig später thematisierte Schweiger in der „Bild“ die Suchtprobleme des Radrennfahrers.

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„Ich werde nie wieder mit Euch sprechen!“

Die Verdachtsmeldung wurde von Schweiger scharf kritisiert.

Der 54-Jährige nutzte dabei seinen liebsten Weg der Empörung: die sozialen Medien. Auf Facebook beschimpfte der deutsche Filmstar sowohl den Chefredakteur der Zeitschrift als auch die Autorin der Meldung, die stellvertretende Chefredakteurin Tanja May. Diese bezeichnete Schweiger als „verf…..S…………..“ und deutete Gewalt mit Boxhandschuh-Emojis an.

Jeder versteht, was mit der abgekürzten Beschimpfung gemeint ist – getraut das auszuschreiben hat der 51-Jährige sich das aber nicht.

Zudem kündigte der Schauspieler an, nicht wieder mit dem Magazin sprechen zu wollen – „erst wieder, wenn Euer ekelhafter Chefredakteur, der so einen Dreck durchwinkt, seinen Hut nehmen muss“. Ü

Über ernsthafte juristische Schritte sprach Schweiger jedoch nicht.


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