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Mindestens 128 Tote bei Terror-Serie in Paris

>>> Facebook: Sorge um die Eagles Of Death Metal

>>> Geiselnahme im Konzertsaal – Tote und Verletzte

Eagles Of Death Metal

In einer der bekanntesten Konzerthallen von Paris, dem „Bataclan“, war es am Freitagabend zur Geiselnahme gekommen. Dort waren die „Eagles of Death Metal“ vor ausverkauftem Saal aufgetreten, 1500 Zuschauer im Gebäude. Laut Augenzeugenberichten schossen die Angreifer um sich und riefen „Allah ist groß“. Dabei soll es viele Tote gegeben haben, ebenso bei der Erstürmung der Halle durch die Polizei.

Derzeit ist auch unklar, wo sich die Musiker der Eagles Of Death Metal befinden. Laut des französischen Fernsehsenders Itele sind im Bataclan vier Geiselnehmer getötet worden. Die Terroristen hätten zuvor Sprengsätze in die Menge geworfen. Im Bataclan sollen sich auch die meisten der Todesopfer von Paris befunden haben. Die Polizei spricht von mehr als 100 Toten im Gebäude, 140 Toten im gesamten Stadtgebiet.

Terror-Anschläge von Paris: Selbstmord-Attentate und Geiselnahme

Eine Terror-Serie erschüttert Paris am Freitagabend. Bei mindestens sechs Anschlägen und Geiselnahmen sind mindestens 140 Menschen getötet worden. Das sagten Polizeibeamte der Nachrichtenagentur AP.

Zwei Selbstmordattentäter sollen sich am Stade de France in die Luft gesprengt haben, wo zu zu der Zeit die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich spielte.

Präsident François Hollande reagiert auf die schlimmste Gewaltwelle, die in Frankreich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu beklagen hat: Er hat den den Ausnahmezustand ausgerufen und das Militär auf die Straßen beordert. Die Grenzen des Landes wurden geschlossen.

Updates im WELT.DE-Ticker.


Coronavirus sorgte dafür, dass in zwei Straßen Paris der Nazi-Zeit zurückgekehrt ist

„Adieu Monsieur Haffmann“ ist ein kleiner Klassiker des Theater-Kammerspiels. Das Stück spielt 1942 während der Okkupation der Franzosen durch die Nazis in Paris und handelt von Vertrauen, Verrat und Beutekunst. Inzwischen wird die Geschichte verfilmt. Allerdings konnte der Film von Regisseur Fred Cavayé nicht wie geplant abgeschlossen werden, nachdem die Verbreitung des neuartigen Coronavirus umfassende Präventionsmaßnahmen nötig machte, um die Infektionsrate möglichst schnell zu drücken. Film-Set musste verlassen werden Das ließ seinem Filmteam keine andere Wahl, als die Rue Berthe und die Rue Androuet in Montmartre so zu belassen, wie sie für den Dreh gebaut worden waren - nämlich als…
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