Musik – Reviews

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    Do-Wah-Diddy

    - „Words And Music By Ellie Greenwich And Jeff Barry“

    Eine kleine Weile residierte auch Paul Simon Anfang der 60er Jahre im Brill Building, wo er -unter Pseudonymen wie Paul Kane, True Taylor und Jerry Landis- sich an maßgeschneiderter Pop-Konfektion versuchte und unter letzterem Namen mit „The Lone Teen Ranger“ im Januar 1963 sogar einen Hit landen konnte. Nur einen ganz kleinen (Platz 97), überhaupt […] mehr…

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    Grand Duchy - „Petit Fours“

    Kostümbälle gehören nicht wirklich zu den Stärken von Charles Michael Kittridge Thompson IV. Denn ob er seine Songs unter dem Namen Frank Black, Black Francis oder Pixies veröffentlicht, seine musikalischen Verkleidungen sind stets leicht zu durchschauen- zu markant, zu unverwechselbar sind seine Stimme, seine Songwriting, seine Alternative-Rock-Inszenierungen. Auch jetzt, wenn er sich auf „Petit Fours“ […] mehr…

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    Scott Weiland - „Happy In Galoshes“

    Unnütz scheinen all die Besuche in Entziehungskliniken, all die Therapiesitzungen doch nicht gewesen zu sein. Wenn sie Scott Weiland schon nicht von seinem Drogenproblem kurieren konnten, so haben sie ihn wenigstens zu einem ambitionierten Traumdeuter gemacht „Your car passed my street today/ But no one was driving/ It must be a metaphor/ For losing my […] mehr…

  • The Rayographs

    The Rayographs - Hidden Doors

    Ein dunkel-hypnotischer Voodoo-Rhythmus treibt „Hidden Doors“ an, die Vocals des Girl-Trios aus London haben etwas Amazonenhaftes, Bedrohliches, die Gitarren halten den weiten Spannungsbogen durch so sparsame wie wirkungsvolle Akkordfolgen. Blues? Punk? Garage? Gothic Beat? Schlangenbeschwörung? Grace Slicks Enkelinnen? Yeah! mehr…

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    Andrew Bird - „Noble Beast“

    Es wird einem jedes Mal Angst und Bange, wenn Andrew Bird ein neues Album veröffentlicht. Der musikalischen Potenz wegen, der scheinbar grenzenlosen stilistischen Möglichen, der künstlerischen Noblesse. Bird hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich, mit vielen Konzerten, bemerkenswerten Verkaufszahlen und einem Heimspiel in Chicago, zu dem 14 000 (!) Menschen kamen. Das ist erstaunlich und […] mehr…

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    Die Toten Hosen - Hals- und Beinbruch – Live…

    Die Hosen haben oft Kampfgeist bewiesen, doch wie Campino hier mit Gehgips die Bühnendecke erklimmt und sich durchs Publikums tragen lässt, ist schon eine DVD wert. Zwei Stunden Konzert mit allen Songs, die man sich wünschen kann (darunter zwei neue), plus Bonus-Backstage-Material. mehr…

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    Moke - „Shorland“

    Stolz wie Oskar kleben Moke auf ihr Debütalbum ein Papperl, auf dem Paul Weller seinen Lobpreis für die niederländische Band loswerden darf: „Fucking smashing tunes!“ Den Modfather in allen Ehren, doch immerhin wälzte er sich letztens nach einem fidelen Barbesuch auch haubitzenhaft in der Prager Gosse herum, weswegen man ihm vielleicht nicht jede Entscheidung nachtun […] mehr…

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    Lloyd Price - „Lloyd Rocks“

    Die „American Bandstand“-Version, die Loyd Price auf dringliche Bitte von Dick Clark für dessen berühmte und den Umsatz jederzeit stark fördernde TV-Show von „Stagger Lee“ neu aufnahm, taucht auf „Lloyd Rocks“ auch nicht als Kuriosität auf. Die Gewalt, von der diese traditionelle Mörderballade handelt, wollte Clark vor seinem vornehmlich weißen Teenager-Publikum auf gar keinen Fall […] mehr…

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    The Rifles - „Great Escape“

    Viel gab es nicht zu sagen zu dem 2006 erschienen Debüt der Rifles, „No Love Lost“. Anständige Lieder waren darauf, die die vier Jungspunde aus London bei The Jam und den Smiths und anderen, jüngeren englischen Bands aufgeschnappt hatten. Ian Broudie hat damals produziert und beides – das erste kompositorische Glück und den jugendlichen Elan […] mehr…

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    Bonnie Bramlett - „Piece Of My Heart –…

    Jahre später machte Bette Midler für ihr Debüt daraus ein ziemlich laszives Stück Cabaret. Bonnie Bramlett selbst sah in „Groupie (Superstar)“ mehr einen klassischen torch song, den sie mit Hilfe prominenter Freunde (Duane Allman, Leon Russell usw.) ins Southern-Soul-Genre überführte. In dem kannte sie sich blendend aus. In den wenigen Jahren, in denen sie mit […] mehr…

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    Ben Kweller - „Changing Horses“

    Die frühe Jugend dieses immer noch recht jungen, nämlich 27-jährigen Mannes- das war ja nicht nur ein freizeitmusizierender Doc als Dad, der Nils Lofgren einen alten Highschool-Freund nennen konnte und den Sohn für ein paar Beatles– und Hollies-Cover schon ganz früh hinters Schlagzeug setzte. Nein, das waren für den zehn-, elfjährigen Ben Kweller damals in […] mehr…

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    Glasvegas - „Glasvegas“

    Vertont James Allen auf dem Debüt seiner Band Glasvegas die eigene Jugend in Glasgow? Dann war es keine leichte. Eine Sozialarbeiterin kämpft um einen Suizidgefährdeten („Geraldine“). Ein Halbstarker wähnt seine Freundin im Bett mit seiner gesamten Clique- Schuld hat er selbst, weil er sie wie Dreck behandelt („It’s My Own Cheating That Makes Me Cry“). […] mehr…

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    Factory Records - „Communications 1978-92“

    Das Design wird bleiben. Die Remaster-Edition der Joy Division-Alben, auch die Reissue-CDs von New Order im letzten Jahr – noch lange nach Schließung der Factory ist die minimalistische , auf Typografie und wenige illustrative Elemente reduzierte Ästhetik das Maß aller Dinge in Artwork. In der allgemeinen Beliebigkeit stechen die schlichten Entwürfe beinahe noch auffälliger hervor […] mehr…

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    Lily Allen - „It’s Not Me, It’s You“

    The Mitre, London Paddington, Freitag, 13.2.2009, 7.32 pm. „Mann, was für eine Scheißwoche! Zeit, sich zu besaufen. Pint?“ – „Bring mir doch gleich zwei mit, Matey!“- „Guck mal, die da drüben mit den Stiefeln und den großen Brüsten!“- „Smashing! Die kriegt gleich mal’n Bacardi Breezer von mir.“- „Was läuft da eigentlich im Hintergrund? Was Neues […] mehr…

  • The Kinks Picture Book Artwork

    The Kinks - Picture Book

    Über Kapital und Klassengesellschaft, Nutten und Alkohol, über Helden der Leinwand, die bescheidenen Sehnsüchte sogenannter kleiner Leute und das Geschäft mit Illusionen schrieb er einige der denkwürdigsten Popsongs. Jedenfalls ein wenig später, als er schon mehr als ein bisschen desillusioniert seinen ersten Nervenzusammenbruch hinter sich hatte. Begonnen hatte für Ray Davies alles so richtig mit […] mehr…

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    Franz Ferdinand - „Tonight: Franz Ferdinand“

    Franz Ferdinand sind die immer akkurat gescheitelten Musterschüler der britischen Pop-Klasse. Ihren ostentativ zur Schau gestellten Hedonismus nimmt man ihnen daher nie so ganz ab. In Wahrheit treiben sie sich lieber in neospießigen Bioläden und Bibliotheken rum als in lifestyligen Boutiquen und angesagten Clubs. Ihren Versuch über das Nachtleben beginnen sie daher konsequenterweise literarisch. Mit […] mehr…

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    Morrissey - Years Of Refusal

    Oh, man hat sich so gewöhnt an die raubauzige Art, mit der Morrisseys Burschen in die Instrumente greifen! Und schon auf seiner „Greatest Hits“-Sammlung warnte der Troubadour des Missvergnügens uns ja: „You’re gonna miss me when I’m gone.“ Wie wahr. Aber für eine Weile hält man die Abwesenheit des alten Giftspritzers doch aus. Nach seinen […] mehr…

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    Lloyd Cole - „Cleaning Out The Ashtrays“

    Er könne es nicht leiden, wenn Teile seines Werks „out of print“ seien, schreibt Lloyd Cole- ehrlich und kompomisslos- in einem Vorwort zu dieser Liebesarbeit. Und Downloads gelten für ihn nicht als „in print“. Nun sind viele der hier versammelten fast 60 Songs obskure B-Seiten zu nicht sehr erfolgreichen Singles, andere sind Mixes von bekannten […] mehr…

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    Kitty, Daisy & Lewis - (Baby) Hold Me Tight

    Kurz vor Weihnachten noch in die Läden kam dieses willkommene Präsent vom autodidaktischen Teen-Trio aus Londons Norden. Geschrieben und gesungen von Kitty, schmiegt sich „Baby“ jazzy ans Ohr, beschwingt von Daisys Xylofon und geadelt vom Brass-Swing des Ska-Veteranen Eddy „Tan Tan“ Thornton. Auf der Flipside „Buggin‘ Blues“ beugt sich Lewis über die Tasten und verbeugt […] mehr…

  • Bruce Springsteen - Working On A Dream

    Bruce Springsteen - Working On A Dream

    Der Boss zaubert schon wieder ein großes Album aus dem Ärmel mehr…