Musik – Reviews

  • Der legendäre Tragöde Kevin Rowland ist zurück! Mit famosem Bekenntnis-Soul zwischen Al Green und Van Morrison, mit Pauken und Bläsern und Geigen satt angerichtet. Vor 30 Jahren war der notorische Sichselbstimwegesteher mal kurz Weltstar: Sein größter Hit „Come On Eileen“ wurde Nummer eins in England und Amerika, doch der Choleriker... weiterlesen in:

    Dexys  :: One Day I’m Going To Soar

  • Das Label Souterrain Transmissions haben wir ja schon eine ganze Weile auf dem Schirm – spätestens seit Zola Jesus oder EMA, die ja beide von uns sehr geschätzt werden. Da wird man natürlich hellhörig, wenn ein neues Signing angekündigt wird. Die Fresh & Onlys werden am 31. August ihr neues,... weiterlesen in:  Jun 2012

    The Fresh & Onlys :: Yes Or No

  • Zwar erzählt diese Platte von schwermütigen Abschieden und widerwilligen Aufbrüchen. Zwar wird dieser Mann mit der wohlig angerauten Stimme in „The Storm, It’s Coming“ auf den Sturm warten, ohne zu wissen, ob er hoffen oder bangen soll, und in „Bird Of Sorrow“ langsam verzweifeln. Trotzdem hat der Ire Glen Hansard... weiterlesen in:  Jun 2012

    Glen Hansard :: Rhythm And Repose

  • Neue Musik von der erhitzten Platine! Elf Lieder meist mittleren Tempos, in denen sich melancholischer Männergesang mit Discobeats paart. Der melancholische Männergesang wird mal im Chor, mal im vocoderverzerrten Einzelfalsett dargeboten; darunter hüpfen und humpeln die Discobeats in historisch beziehungsreicher Weise. So beginnt „Motion Sickness“ wie „Analogue Bubblebath“ von Aphex... weiterlesen in:  Jun 2012

    Hot Chip :: In Our Heads

  • Das Besondere an Amy Macdonald ist das Gewöhnliche. Sie ist hübsch, aber nicht schockierend schön. Ihre Stimme erkennt man sofort wieder, aber sie haut einen nicht um wie Adele. Sie schreibt unwiderstehliche Songs, die niemals so frech sind wie die von Lily Allen oder so suggestiv wie die von Lana... weiterlesen in:  Jun 2012

    Amy Macdonald :: Life Is A Beautyful Light

  • Nach einer dreijährigen Pause und dem Solodebüt von Sänger Paul Smith hat sich das Quintett aus Tyne and Wear für das vierte Studioalbum einiges vorgenommen: „Das Land ist außer Kontrolle, und das Album soll dem Kontrollverlust entgegenwirken“, ließ Smith die Öffentlichkeit vorab wissen. Wer nun allerdings vermutet, Maximo Park würden... weiterlesen in:  Jun 2012

    Maximo Park :: The National Health

  • Die Dankbarkeit des bekehrten kleinen Sünders und sein großes, spätes Glück liegen über diesem Album wie die Kuscheldecke überm Sofa bei Muttern. Was niemand Joe Walsh nicht gönnen wird. Zwanzig Jahre sind seit seinem letzten Solowerk „Songs For A Dying Planet“ ins Land gegangen. In dieser Zeit hat der 64-jährige... weiterlesen in:  Jun 2012

    Joe Walsh :: Analog Man und mehr Eagles

  • Auf den Sommer-Festivals wird der effektive Wave-Techno-Rock des Duos aus Brooklyn bestimmt gut funktionieren. Wenn es mal nicht kräftig nach vorne losgeht, dräut es hinten dunkel und erwartungsvoll.  Jun 2012

    The Hundred In The Hands :: Red Night

  • „In the past few weeks I could have written tons of number one hits/ But I was sick – sick, hmmm“, singt Barbara Morgenstern, und eine solche Zeile lässt man natürlich nicht liegen, wenn man über eine Platte schreibt. Vielleicht weiß die Berliner Songwriterin das auch. Sehr wahrscheinlich sogar. Denn... weiterlesen in:  Jun 2012

    Barbara Morgenstern :: Sweet Silence

  • Die Australierin hadert mit der Liebe - leider in beliebigen Songs  Jun 2012

    Julia Stone :: By The Horns

  • Der religiöse Cash als Interpret von Gospel-Songs  Jun 2012

    Johnny Cash :: The Soul Of Truth

  • „I had this dream/ Singing with my brothers/ In harmony/ Supporting each other“, hat Brian Wilson 2008 auf seinem Soloalbum „That Lucky Old Sun“ gesungen. Falls auch Mike Love in diesem Traum durch seinen Kopf gegeistert ist, dürfte er das mithilfe seiner Therapeuten und Medikamente verdrängt haben. Jetzt sieht er... weiterlesen in:  Jun 2012

    The Beach Boys :: That’s Why God Made The Radio

  • Die ersten Töne, das sengende Muster aus zwei elektrischen Gitarren, dem Bass und dem Schlagzeug, verraten sofort die Handschrift: Hier spielen Neil Young und Crazy Horse. „I come from Alabama with my b-a-n-j-o on my knees“, knarzt Neil, und die treuen Knappen exekutieren den berühmtesten elektrischen Sound der Rockmusik. Seit... weiterlesen in:  Mai 2012

    Neil Young :: Americana

  • Für die Aufnahmen zu ihrem sechsten Album haben die Liars sich in ihrem Studio, in unwirtlicher Umgebung unter dem Freeway 101 bei Los Angeles, eingeschlossen. Kein Wunder daher wohl, dass „WIXIW“ intimer, ja, autistischer geworden ist als der Vorgänger „Sisterworld“. Samples und elektronische Sounds bestimmen die elf Tracks, von denen... weiterlesen in:  Mai 2012

    Liars  :: WIXIW

  • Party! Und zwar sofort! Ein bisschen verkrampft kommt Howlin’ Pelle Almqvist schon rüber, wenn er in seiner Rolle als Punk’n’Roll-Animateur eine Minute lang „Come On!“ brüllt, sich von einem fiktiven Publikum bejubeln und so zu einem Glamrock-Shuffle „Lex Hives“ beginnen lässt. Auf Platte Nummer fünf wollten sich die Schweden wieder... weiterlesen in:  Mai 2012

    The Hives :: Lex Hives

  • Leicht machen sie es einem nicht. Oder ist es genau andersherum: Machen sie es einem vielleicht sogar zu leicht? Das Quintett Friends sieht so aus, wie sich Ina Müller vermutlich eine Band aus Brooklyn vorstellt. Hinzu kommt: Sich in Zeiten allgegenwärtiger Facebook-Kumpelei „Friends“ zu nennen, hat natürlich etwas brüllend Banales.... weiterlesen in:  Mai 2012

    Friends :: Manifest!

  • Wenn einer einmal ein Lied wie „Junebug“ schreibt, hat er seinen Erfolg verdient: Robert Francis aus Kalifornien schaffte mit seinem Superhit von 2010 eine außergewöhnliche Komposition, die im Formatradio und Musikfernsehen für schöne Momente sorgte. Und das, obwohl Francis sich mit dem dazugehörigen zweiten Album („Before Nightfall“) von den großen... weiterlesen in:  Mai 2012

    Robert Francis :: Strangers In The First Place

  • Ja, das klingt doch sehr reizend, was die Crocodiles auf ihrem dritten Album so daher- schmurgeln. Und recht interessant ist es auch, weil es dem zum Quintett angewachsenen Gitarrenduo aus Kalifornien gelingt, zugleich sehr schwer und überaus leicht zu klingen. Den immer wieder gewinnbringenden Trick kennt man dabei natürlich von... weiterlesen in:  Mai 2012

    Crocodiles :: Endless Flowers

  • Die Australierin Julia Stone hat eine von diesen Stimmen, die mit Gesang im eigentlichen Sinn wenig verbindet. Vielmehr erinnert sie an ein leises Säuseln, aber kein natürliches in der Art von frühlingshaftem Windhauch, sondern an das künstliche Hintergrundsummen in mitteleuropäischen Wellness-Tempeln. 2010 veröffentlichte Stone mit ihrem Bruder Angus das Album... weiterlesen in:  Mai 2012

    Julia Stone :: By The Horns

  • Sie kann so viel! Klavier spielen, klar. Aber auch singen: Gleich im ersten Stück – dem besten Song des gesamten Albums – singt sie das Wort „moon“ so schön schnutig, wie das vor ihr noch niemand hinbekommen hat. Überhaupt, was für ein Song das ist! „Small Town Moon“ ist ein... weiterlesen in:  Mai 2012

    Regina Spektor :: What We Saw From The Cheap Seats

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