• Musik – ReviewsNews, Kritiken, Songs, Alben, Streams und mehr...

  • Springsteen-Bestenlisten sind eine beliebte Disziplin, und auch der ROLLING STONE hat über die Jahre verschiedene Rankings erstellt. Dieses hier stammt von RS-Redakteur Arne Willander und RS-Autor Markus Brandstetter.

    🌇 Die 50 besten Songs von Bruce Springsteen – Bildergalerie und mehr Bruce Springsteen

  • Das lange Warten hat sich gelohnt: „O, Devotion!“ löst das Versprechen der beeindruckenden Singles ein, verwertet die A-Seiten noch mal, jedoch etwa im Falle von „Bad Medicine“ leicht verändert. Nicht mehr ganz so archaisch klingt es jetzt, doch steht einer unziemlichen Verhübschung ja verlässlich Liz Greens Stimme im Weg, deren... weiterlesen in:

    Liz Green :: O, Devotion!

  • Man könnte Ani DiFrancos für ihre Verhältnisse ungemein süffiges und mildes letztes Album „Red Letter Day“ von 2008 als Rückzug ins Private deuten. Schließlich sang sie vom häuslichen Glück in ihrer neuen Heimat New Orleans und der Geburt ihrer Tochter. Aber das hielt sie nicht davon ab, alles infrage zu... weiterlesen in:  Jan 2012

    Ani DiFranco :: Which SIde Are You On?

  • Weitergeskippt hat sicher keiner, wenn bei Nirvanas „Nevermind“ der böse Song „Territorial Pissings“ kam. Aber man war doch heilfroh, dass die zweieinhalbminütige Brüllschrott-Attacke auf der Platte die Ausnahme war. Allerdings: Wäre Kurt Cobain noch am Leben, würden Nirvana heute sicher nicht wie die Foo Fighters klingen – sondern wie diese... weiterlesen in:  Jan 2012

    Pulles Apart By Horses :: Tough Love

  • Mit musikalischen Gewalttaten wie „Poly Daughters“ und „Alteration“ versuchen All The Saints den Spagat zwischen MGMT, Smashing Pumpkins und Suicide und passen damit natürlich in absolut keine Schublade. Alles krass verstörend und total weird, aber auf Dauer ermüdend.  Jan 2012

    All The Saints :: Intro To Fractions

  • Es ist wohl eine gute Idee, dass Boy & Bear mit dem Release ihres Debüts lange gewartet haben – die Australier werden als Mumford-&-Sons-Epigonen wahrgenommen und wären zu einem früheren Zeitpunkt vielleicht untergegangen. Nun konnte Australien begreifen, dass auf diesem Album mehr geht als nur ein Folk-Revival, und die Band... weiterlesen in:  Jan 2012

    Boy & Bear :: Moonfire

  • „Steel In The Groove“ heißt ein Stück vom zweiten Album der Briten – was durchaus programmatisch verstanden werden kann. Zwar spuckt ihre Soundmaschine interessante Synthie-Klänge aus, aber an mitreißenden Harmonien mangelt es.  Jan 2012

    We Have Band :: Ternion

  • Den Song „If You’re Willing“ schleppt Penelope Houston schon einige Jahre mit sich herum. Eine Aufbruchsnummer, in der sie zur quengelnden Hammond B3 mit dem, was war, abrechnet und gleichzeitig mit gedämpfter Hoffnung nach vorne blickt: „Now I know my star may hang a little lower/ My voice is ragged... weiterlesen in:  Jan 2012

    Penelope Houston :: On Market Street

  • Die Sportskameraden aus Hamburg und neuerdings Berlin kennt man nicht gerade infolge einer außerordentlich hohen Veröffentlichungsdichte. „Aus der Asche, aus dem Staub“ ist im 15. Jahr des Bestehens erst das vierte Album – im Schnitt entspricht die Spanne zwischen den Werken fast einer Olympiade. Wenn dann aber doch mal wieder... weiterlesen in:  Jan 2012

    Sport :: Aus der Asche, aus dem Staub

  • Im vergangenen Sommer machten The Hold Steady ein paar Monate Pause, ihr Sänger nicht. Craig Finn zog nach Austin, Texas und nahm sein erstes Soloalbum auf. Er wollte mal etwas anderes machen, aber er kann eben doch nicht aus seiner Haut: Allein wie Finn seine Geschichten erzählt, dieser trockene Vortrag... weiterlesen in:  Jan 2012

    Craig Finn :: Clear Heart Full Eyes

  • Musikjournalisten sind normalerweise nicht so leicht entflammbar. Doch als ich im letzten Sommer Lana Del Reys „Video Games“ bei YouTube entdeckte, war das schon eine Art popkulturelle Epiphanie: Die hübsche Sängerin mit den seltsam verspritzten Lippen, die grobkörnigen Retro-Bilder eines längst untergegangenen Amerikas und vor allem die schwere Süße der... weiterlesen in:  Jan 2012

    Lana Del Rey :: Born To Die und mehr Lana Del Rey

  • Es ergibt keinen Sinn, bei Leonard Cohen von einem Alterswerk zu sprechen, denn jedes seiner Alben ist ein Alterswerk. Das Ende war schon immer nah, wenn er von den Frauen in seinem Leben sang oder von Gott. Er mag mit den Jahren weiser geworden sein, der Erleuchtung näher gekommen als... weiterlesen in:  Jan 2012

    Leonard Cohen :: Old Ideas

  • The Knechtsand ist eine nostalgische Band, die ihre Wurzeln zwischen Hamburg und Sylt hat und ihren Namen einer sagenumwobenen Sandbank im niedersächsischen Wattenmeer verdankt. Ihr Album „Reisen“ handelt – natürlich – vom Aufbruch und Verlassen der Heimat, um die Liebe zu ebendieser neu zu entdecken. Die „Reise“ führt die Band... weiterlesen in:  Jan 2012

    The Knechtsand :: Reisen

  • Was mir an britischem HipHop so gut gefällt: Er klebt mit dem Ohr noch immer an der Straße und nicht an der Karosserie eines 500.000$-Neuwagens. Man spürt eine Unzufriedenheit, die schnell zu einer rasenden Wut anwachsen kann. Wer weiß schon, was auf den Mobiltelefonen der Londoner Plünderer im letzten Sommer... weiterlesen in:  Jan 2012

    Wiley :: Evolve Or Be Extinct

  • Ach, wie schön war es, als man sich noch ziellosen Träumen hingeben konnte. Im zartbitteren „When I Was Young“ verkleiden sich Nada Surf als Folkrocker, um sich mit niedlichem Satzgesang zu hübschen Fingerpickings an die unbeschwerte Naivität des Jungseins zu erinnern. „Now I’ve grown up/ I wonder what was that... weiterlesen in:  Jan 2012

    Nada Surf :: The Stars Are Indifferent To Astronomy und mehr Rolling Stone Weekender

  • So beschwingt, wie in „Gone Tomorrow“ hört man den notorischen Vokalgrummler Kurt Wagner nur selten. Es scheint fast so, als freue er sich auf diesen Aufbruch oder Abschied, den er dort besingt. Aber bei Kurt Wagner und seiner üppig besetzten Band Lambchop darf man sich natürlich bei solch vordergründigem Wohlklang... weiterlesen in:  Jan 2012

    Lambchop :: Gone Tomorrow und mehr Lambchop

  • Einbildungskraft schlägt Erfahrung. Das wussten schon die Motown-Schreiber, die den Temptations eine Frau auf den Leib fantasierten, die sie – „Just My Imagination“ –  in Wirklichkeit nicht mal kannten.  Das machten über 40 Jahre später auch Klara und Johanna Söderberg deutlich, die 2008 auf ihrer Debüt-EP „Drunken Trees“ mit schweren... weiterlesen in:  Jan 2012

    First Aid Kit :: The Lion’s Roar und mehr Bright Eyes

  • Singende Weingläser wurden nie sinnfälliger und origineller eingesetzt als bei diesem Album, mit dem sich die Band nach „The Dark Side Of The Moon“ neu erfinden musste. Zusammen mit den Klängen „prähistorischer Synthesizer“ (so nennt sie Mark Blake seinen Liner Notes) sorgten sie für diese unvergleichlich melancholische Einleitung zu einer... weiterlesen in:  Jan 2012

    Pink Floyd :: Wish You Were Here (Immersion Box)

  • Zwei Jahre trennen die jugendkulturellen Szenen, die George Lucas in dem Film „American Graffiti“ und Pete Townshend in dem drei Monate danach veröffentlichten Album „Quadrophenia“ beschreiben. Während Lucas das Leben in einer kalifornischen Kleinstadt von 1962 so unendlich nostalgisch verklärt, rückte Townshend das sozialkritisch verschärft ins Zentrum seiner Geschichte des... weiterlesen in:  Jan 2012

    The Who – Quadrophenia (Director’s Cut)

  • Die vergangenen zwei Jahre standen bei The Cure im Zeichen der Versöhnung und retrospektiven Betrachtung des eigenen Werks. Während die längst angekündigte Veröffentlichung des zweiten Teils von „4:13“ auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, holte Robert Smith den alten Gefährten Roger O’Donnell zurück und für einige Konzerte sogar den Ur-Cure-Schlagzeuger Laurence... weiterlesen in:  Jan 2012

    The Cure – Bestival live 2011

  • Die Platte läuft noch keine fünf Minuten, da ist man schon rundumversorgt; hat das dumpf-scheppernde Schlagzeug in „Laundry And Lasers“, die chromatischen Gitarrenläufe in „The Head“ und das Ein-Ton-Flötenspiel, das die herrlich verstolperte Popminiatur „Doughnut For A Snowman“ einleitet, hinter sich: Willkommen im Lo-Fi-Kosmos von Guided By Voices. Wieder einmal.... weiterlesen in:  Jan 2012

    Guided By Voices :: Let Go Eat The Factory