Musik – Reviews

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    Deer Tick

    - „Twenty Miles“

    Immer wieder ein gute Adresse, wenn einem der Sinn nach angeschossenen aber wunderschönen Songwriter-Gesängen steht: Der Blog „I Am Fuel And You Are Friends“ – einer der persönlichen Lieblingsblogs von Nick Hornby. Diesmal dort im Angebot ein neuer Song von Deer Tick aus Providence, Rhode Island, die zuletzt 2009 mit ihrem Album „Born On A […] mehr…

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    Hot Chip feat. Bonnie Billy - „I Feel Bonnie“

    Mit „One Life Stand“ knüpften Hot Chip Anfang diesen Jahres an ihre alten Erfolge an. Die Londoner zelebrieren erneut die Verbrüderung von Techno und Pop, Indie und Dance, weigerten sich aber zu Recht alles Moderne einfach so zu aktzeptieren , verließen sich auf ihre Intuition, hinterfragten und gingen einen Stück zurück, um sich weiter zu […] mehr…

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    John Grant - „Marz“

    John Grant ist kein unbeschriebenes Blatt, mit seiner ehemaligen Band The Czars wusste er schon vor einiger Zeit zu überzeugen. Wenngleich der kommerzielle Durchbruch auf sich warten lies, wurden sie doch häufig mit den Tindersticks oder Low verglichen und genossen bei Kritikern ein hohes Ansehen. Jetzt meldet sich Grant mit seiner ersten Soloplatte „Queen Of […] mehr…

  • Sophie Hunger - 1983

    Sophie Hunger - 1983

    Das seltsame Mädchen am Piano singt immer noch feine Texte. mehr…

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    She & Him - Volume Two

    Charmante, manchmal zu polierte Popmusik von Zooey und M. Ward mehr…

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    The Candles - „Here Or Gone“

    Josh Lattazi ist so ein Name, der sicher erst einmal nur eifrigen Booklet-Lesern bekannt sein dürfte. Der Multiinstrumentalist hat nämlich schon an Platten mitgewirkt von Künstlern wie den Lemonheads, Ben Kweller, Juliana Hatfield und Albert Hammond Jr. Nun hat er für den Mai sein Solodebüt unter dem Namen The Candles angekündigt. Den ersten hörbaren Song […] mehr…

  • Bonnie 'Prince' Billy &: The Cairo Gang - The Wonder Show Of The World

    Bonnie „Prince“ Billy & The Cairo Gang - „The Wonder Show Of The…

    Nach Jahren mit wechselnden Pseudonymen veröffentlicht der amerikanische Songwriter Will Oldham seit 1999 seine Lieder unter dem Namen Bonnie „Prince“ Billy. „The Wonder Show Of The World“ ist des Prinzen zehnte Langspielplatte (Live-Alben nicht mitgerechnet). Eine Palette von Tiefschwarz bis Hellblau. Nach vorsichtigen Schätzungen sind mindestens drei Alben für die Ewigkeit darunter („I See A […] mehr…

  • Jamaica I Think I Like U 2 Cover

    Jamaica – I Think I Like U 2

    Wenn man bei Google nicht gefunden werden will, nennt man sich Jamaica. Und um das Ganze noch komplizierter zu gestalten, nennt man dann seine Single „I Think I Like U 2“. Aber beides passt zum Humor von Antoine Hilaire und Flo Lyonnet, die demnächst unter dem Namen Jamaica ihr Debüt veröffentlichen – und im sehr […] mehr…

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    Kaki King - „Junior“

    Berühmte Fans hat Kaki King schon mal. Dave Grohl lud sie ins Studio ein und pries die 30-Jährige als Foo Fighters-Bühnengast – und vor Jimmy Page im Publikum – mit der Ankündigung, es gebe gute Gitarristen und wirklich verdammt gute Gitarristen, „and then there’s Kaki King“. Das war 18 Monate, nachdem die US-Ausgabe dieses Magazins […] mehr…

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    Smoke Fairies - Gastown

    Katherine und Jessica kannten sich von der Schule, dann verließen sie Sussex, ihren Brit-Folk im Gepäck, um in Amerika den Blues zu finden. Jack White gelang es in Nashville, das Pastorale mit Mississippi-Schlamm anzureichern, das züchtig-weiche Timbre der Fairies mit wunderbar natürlichem Gitarren-Vibrato. Die Tunes sind bittersüß, die Texte zentrieren um Verlust und Verlangen: darkness […] mehr…

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    Warren Zevon et al. - „Original Album Series“

    Haptiker, Archivare und Leser von Kleingedrucktem auf Plattenhüllen, aber auch Freunde des geschriebenen Wortes werden an dieser Serie keinen Gefallen finden. Von 39 Künstlern und Bands wurden je fünf Alben zu einem schmalen Päckchen zusammengefasst; die CD ist verpackt in dünnen Pappen, zu lesen sind gerade noch die Songtitel. Man muss sich also anderweitig über […] mehr…

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    Born Ruffians - „Sole Brother“

    Die Born Ruffians mögen ihr zweites Album „Say It“ erst Ende Mai via Warp veröffentlichen, machen einem selbiges aber schon ab sofort schmackhaft. Auf der Website ihres Labels verschenken sie den Track „Sole Brother“. Viereinhalb verspielte Minuten, die mal funky, mal popverliebt rüberkommen und nur beim ersten Hören wirr erscheinen. Aber mit der unkonventionellen Melodieführung […] mehr…

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    James Yuill - „Give You Away“

    James Yuill ist nicht der erste junge Brillenträger, der sich mit Gitarren an den Laptop setzt, um Folk und Elektronica zusammenzudenken. Dennoch muss man ihm zugestehen, dass er diesen Folktronica-Sound auf seinem Debüt „Turning Down Water For Air“ sehr gekonnt darreichte und mit „This Sweet Love“ und „No Pins Allowed“ sogar ein paar veritable Hits […] mehr…

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    Bright Eyes - „Happy Accident“

    Re-Releases sind meistens nicht sonderlich spannend, es sei denn, es handelt sich um die komplette Beatles-Kollektion in Mono, oder aber um eine Kollaboration von Bright Eyes und Neva Dinova. 2004 als EP erschienen, kommt „One Jug Of Wine, Two Vessels“ jetzt als Album daher. Vier komplett neue Songs, zwei davon sind die neusten Lebenszeichen von […] mehr…

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    Die Sterne - „Nach Fest Kommt Lose“

    Schuhe schnüren, Licht verdunkeln, Stroboskop an, die neue Sterne-Platte in die Anlage, und los geht die Disco. „24/7“, der neue Tonträger der wundervollen Hamburger Band, Die Sterne, knallt es einem ordentlich vor den Latz. Wer hätte es gedacht: Hier regiert der Beat! Das heute präsentierte Stück „Nach Fest Kommt Lose“ hat zweifelsohne das Potential zum […] mehr…

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    Beach House - „Teen Dream“

    Ihr drittes Album haben Beach House in einer ehemaligen Kirche aufgenommen. Das tut nichts zur Sache – es handelte sich offenbar um ein komplett umgebautes, nun nicht mehr kirchliches Gebäude. Man möchte trotzdem gern einen Zusammenhang sehen zwischen Raum und Werk, denn es liegt etwas Sakrales über diesen Liedern. Woher kommt es? Und wie gelang […] mehr…

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    Lou Rhodes - „There For The Taking“

    „There’s a homework waiting right there for you“, haucht die ehemalige Lamb-Sängerin Lou Rhodes am Anfang des Stückes in das Mikrofon. Ein bisschen unsicher, sehnend wirkt sie tatsächlich. Ihre Stimme wird untermalt von zart gezupften Akkorden, bricht ein und fängt sich wieder. Wenn dann die Streicher einsetzen ist es tatsächlich um einen geschehen. Dieses Lied […] mehr…

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    Joanna Newsom“Have One On Me“

    Die Preisfrage zuerst: Klingt Joanna Newsoms neue Platte wie a) die überambitionierte Semesterarbeit einer Waldorfschülerin, b) ein auf authentischen Instrumenten gepicktes König-Arthur-Musical oder c) ein majestätisch geflochtener Songzyklus, der endlich alle Grenzzäune zwischen Popmusik, Volkslied und Outsider-Art zu flüssigem Pamp schmelzen lässt? Einige Missverständnisse hat die Kalifornierin ja schon vorab aus der Welt geräumt. Als […] mehr…

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    The White Stripes - Under Great White Northern Lights

    Blues des Nordens - Ein ebenso fragmentarischer wie poetischer Dokumentarfilm über eine seltsame Kanada-Tournee des skurrilen Duos. mehr…

  • Johnny Cash  Amercian VI: Ain't No Grave Artwork

    Johnny Cash - American VI: Ain’t No Grave

    Es waren die Gospelsongs, die ihm seine Mutter einst beibrachte, über die der kleine Johnny – der uns vom Cover des letzten Teils der „American Recordings“-Reihe mit schiefen Milchzähnen anlächelt – zu Gott und zur Musik fand. Und beidem blieb er ein Leben lang treu. Drei Tage, nachdem die geliebte June im Mai 2003 von […] mehr…