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Neil Young kündigt neues Archiv-Album „Road of Plenty“ an


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Neil Young scheint es an Produktivität während der Coronakrise keineswegs zu mangeln. Nachdem er es sich jüngst zur Aufgabe gemacht hatte, seine Fans während der Quarantäne regelmäßig mit Heimkonzerten – den sogenannten „Fireside Sessions“ – zu versorgen, hat er nun angekündig,t an der Veröffentlichung eines neuen Archiv-Albums für 2021 zu arbeiten.

Young gab die Veröffentlichung des Albums in einem neuen Beitrag auf seiner Webseite bekannt. In diesem teilte er mit, dass das Album den Namen „Road of Plenty“ tragen und auf diversem Musikmaterial aus den 1980er Jahren basieren wird. So sollen sich auf der Platte zahlreiche Songs befinden, die er erstmals mit seiner Band Crazy Horse während einer US-Tour 1986 spielte, sowie auch einige seltene Tracks, die er 1989 mit jener Band aufnahm, mit der er einst auch bei „Saturday Night Live“ auftrat. Darunter wären unter anderem eine 17-minütige Studioversion von „Sixty to Zero“ und die originale Studioversion von „Fucking Up“.

„Das Leben damals bewegte sich zu schnell für mich“

Der gleichnamige Titel-Track soll auf einer früheren Version des Songs „Eldorado“ basieren, der auf dem 1989 veröffentlichten Album „Freedom“ erschien. Dieser war ursprünglich bei einer Zusammenkunft mit seiner früheren Band Buffalo Springfield 1986 entstanden und wäre für ein „Reunion“-Album sowie auch eine „Reunion“-Tour mit der Band vorgesehen gewesen. Leider sollte weder die Platte, noch die Tour je zustande kommen. Young erinnerte sich an diesen traurigen Umstand und zog dabei sich selbst zur Verantwortung: „Das Leben damals bewegte sich schnell, vielleicht ein bisschen zu schnell für mich. (…) Es war meine Schuld, dass wir damals nicht zusammenkamen und eine Reunion, eine Tournee und ein Album durchzogen.“

Erscheinen soll „Road of Plenty“ 2021. Ein genaues Datum für die Veröffentlichung steht derzeit allerdings noch nicht fest.


Neil Young verkauft die Hälfte seines Songkatalogs

Neil Young folgt dem Beispiel seines Kollegen Bob Dylan – und verkauft die Hälfte seines Songkatalogs. Der Käufer – der Hipgnosis Songs Fund – zahlte für die Rechte 150 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 121 Millionen Euro). Das berichtet unter anderem „BBC“. Käufer ist großer Neil-Young-Fan Dafür erhält Hipgnosis die Rechte an 1.180 Songs der kanadischen Rockikone. Der Gründer und Chef der Firma, Merck Mercuriadis, zeigt sich begeistert vom Deal. „Dieser Deal wird Hipgnosis für immer verändern“. Er sei selbst ein großer Fan Youngs, erklärt er: „Ich habe mein erstes Neil-Young-Album im Alter von sieben Jahren gekauft. ‚Harvest‘ war mein Begleiter…
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