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SOUND: Max Herre spricht über sein Liebeslied für Joy

Der gebürtige Stuttgarter war nach den frühen Erfolgen mit Freundeskreis im Jahr 2002 nach Berlin gezogen. Damals seien die Flohmarktkisten noch voller Amiga-Platten gewesen. Herre hat sich schon mehrfach für die Ostbeat-Szene und den Jazz der DDR begeistert. Für das neue Stück „Nachts“ hat er den gleichnamigen Titel der Band Panta Rhei gesampelt, eine vergessene Perle deutscher Songschreiber-Kunst. Herre erwähnt Namen wie Veronika Fischer, Hansi Biebl, Stern-Combo Meißen. Viele Aufnahmen aus den Siebzigern hätten ihn in Erstaunen versetzt. „Das hat mir gezeigt, dass die Musik, die damals im Osten entstanden ist, im Vergleich zum Westen auf einem viel höheren Level war.“ Balsam auf geschundene Ostmusiker-Seelen.

Herres Herz für die gesellschaftlich richtige Sache schlägt auf „Athen“ ohne große Protestgesten. „Dunkles Kapitel“ thematisiert den Rückfall in nationalistische und rechtsradikale Muster. Für den Song holte er sich Unterstützung durch Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow sowie den beiden Rappern Megaloh und Sugar MMFK. Lowtzow hatte er bei der Präsentation des Tocotronic-Albums „Die Unendlichkeit“ kennengelernt. Seither pflegen der Badener (Lowtzow) und der Württemberger (Herre) einen engen kreativen Austausch. „Mir war es wichtig, dass in ‚Dunkles Kapitel‘ viele Stimmen sprechen“, betont Herre. Direkt an das dunkle Kapitel schließt „Sans Papiers“ an, ein Stück über „Leute, die sich unsichtbar machen müssen, weil ihnen sonst die Abschiebung droht“, erklärt Herre. Er habe Leuten ohne Plattform eine Plattform bieten wollen.

Schöner, ergreifender auch sind jene neuen Lieder, in denen sich Herre verwundbarer denn je präsentiert. „Das Wenigste“ handelt davon, wie sich Beruf, Beziehung und kreative Leidenschaft unter einen Hut bringen lassen. Natürlich ist die Adressatin Joy Denalane. Doch es steckt auch eine universelle Message darin. „Der Impuls bei Liebesliedern ist ja meistens, in Superlativen zu schwelgen“, so Herre. „Mir ging es darum zu sagen: Der kleinste gemeinsame Kern ist das, was es zu beschützen gilt.“

Der International Music Award wird erstmals am 22. November in Berlin vergeben.

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