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Nik West im Interview: Wie man auf Pedalen tanzt


von
22.11.2019, Berlin: Nik West kommt zum International Music Award (IMA).

Haben Sie als Bassistin jemals Kommentare hören müssen, wie: „nicht schlecht für eine Frau“?
Oh ja! Ich bekomme viele wundervolle Kommentare, aber auch einige schräge, wie die die simplen „YOU SUCK”-Einwürfe. Aber das hat mich nie gestört. Die meiste Zeit lachen wir darüber. Ich war schon immer ein dickhäutiges Mädchen, aber ich gebe mir auch die Gelegenheit mich zu verbessern und konstruktive Kritik anzuhören. Das hat mir am meisten geholfen. Einige der kritischen Beiträge spornen mich an, am nächsten Tag noch besser zu werden.

In Ihren Facebook-Videos spielen Sie Bass. Was war das schönste Kompliment, das Ihnen jemand dort gemacht hat?
Das ist schwer zu beantworten. Es gibt dort so viele tolle, aber ich erinnere mich an jemanden, der so etwas schrieb wie: „Die Art, wie Du den Bass dominierst und dann so sanft darüber singst – das ist das Beste, was ich jemals gesehen habe.“ Ich habe mir deshalb den Clip sogar nochmal angeschaut um zu verstehen, was er gemeint hat … und ich musste laut auflachen. Denn es sieht wirklich so aus, als füge ich dem Bass Schmerzen zu, um danach diese Schmerzen wegzusingen. Ich bin halt mit Leidenschaft bei der Sache (lacht). Das Lustigste überhaupt. Bei dem Song handelte es sich um eine Coverversion von „Just Friends“ von Musiq Soulchild.

Sie haben mit Prince zusammengearbeitet. Welche Erfahrung war die prägendste?
Ich habe viel von Prince gelernt. Aber diejenige Erfahrung, die ich mir täglich wiederhole ist die, ich selbst zu bleiben. „Versuche nie zu singen oder zu performen, wie andere es tun. Du bist extrem einzigartig. Bleibe Du selbst und alles, was Du willst, geschieht dann von allein. Er war sehr bescheiden und stand stets zur Verfügung, um Dir etwas fürs Leben mitzugeben. Vermisse ihn noch immer.

Britta Pedersen picture alliance/dpa


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