Gewinnen: „Little Girl Blue“ von Nina Simone


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Nina Simones Debütalbum „Little Girl Blue“, das zuerst im Februar 1959 veröffentlicht wurde, erscheint nun als neue remasterte Version. Auf Vinyl und auf Streamingplattformen ist das Werk schon erhältlich, die CD erscheint am 15. Dezember.

Von Auftritten in New Yorker Nachtclubs zum Debütalbum

Die Platte entstand, als Nina Simone 24 Jahre alt war und sich gerade einen Ruf als Pianistin und Sängerin in den New Yorker Nachtclubs gemacht hatte. Das Label Betlehem Records bot der Künstlerin einen Vertrag an, der sowohl ein zweites Album als auch eine große künstlerische Selbstbestimmung für ihr erstes Werk in Aussicht stellte.

„Little Girl Blue“ — One-Take-Wonder

So begann Simone die Aufnahmearbeiten zu „Little Girl Blue“ in den Beltone Studios in Midtown Manhattan. Es waren nicht nur ihre ersten professionellen Studioaufnahmen, sie hatte mit den begleitenden Musikern auch nur wenige Male geprobt. Die Aufnahmen wurden an einem einzigen Tag und in einem Take fertiggestellt.

Streamen Sie „Little Girl Blue“ hier:

Rassistische Ablehnung als Konzertpianistin

Schon mit vier Jahren begann Nina Simone damit, Klavier zu lernen. Durch ein Stipendium konnte sie mit 17 Jahren ein Jahr lang die renommierte „Juilliard School“ in New York besuchen. Sie wurde danach jedoch am „Curtis Institute of Music“ in Philadelphia abgelehnt. Simone nach habe dies vor allem rassistische Gründen gehabt. Als schwarze junge Frau ohne Geld, die eigentlich Konzertpianistin werden wollte, sah sie sich gezwungen, ihr Einkommen vorerst in Nachtclubs zu verdienen.

1954, mit 21 Jahren, trat sie zum ersten Mal in der „Midtown Bar & Grill“ auf, einem unscheinbaren Nachtclub in Atlantic City. Da Nina Simone, mit gebürtigen Namen Eunice Waymon, aus einer streng religiösen Familie kam und ihre Auftritte vor dieser geheim halten musste, legte sie sich ihren Künstlerinnennamne Nina Simone als Tarnung zu. Nina war dabei ein Spitzname, den ihr ein Freund einmal gegeben hatte und Simone stammte von ihrer französischen Lieblingsschauspielerin Simone Signoret. Da sie oft über Stunden an einem Abend am Klavier saß und sang, lernte Nina Simone ein erstaunliches Repertoire Stücken aus diversen Genres.

Nina Simone: Musikerin und Bürgerrechtsaktivistin

Ihre wachsenden Beliebtheit in den Nachtclubs verhalf ihr schlussendlich zu ihrem ersten Plattenvertrag. In ihren Alben thematisierte die Musikerin unter anderem den Rassismus und die Unterdrückung schwarzer Menschen in den USA. Ihre Musik umspannten dabei Blues, Soul, Jazz bis zu Klassik. Simone war als Songschreiberin, Pianistin, Sängerin sowie Bürgerrechtsaktivistin in ihrer Karriere aktiv. Im Jahr 2003, kurz vor ihrem Tod, verlieh ihr das Curtis Institute die Ehrendoktorinnenwürde.

Gewinnen

Wir verlosen dreimal die CD. Einfach Formular ausfüllen und „Nina“ als Lösungswort angeben. Einsendeschluss: 12.1.2022. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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