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„O fuck it! I’m a monster! I admit it!“: Die 13 besten Songs zu Halloween

Talking Heads – „Psycho Killer“

Kids, die von den Post-Punk-Platten der Eltern sozialisiert wurden, wählen heute Abend an der Haustür anstelle von „Trick or treat?“ diese Zeilen von den Talking Heads: „We are vain and we are blind / I hate people when they’re not polite / Psycho Killer, / Qu’est Que C’est / Fa fa fa fa fa fa fa fa fa far better / Run run run run run run run away“. Dann gibt’s zu den Süßigkeiten sicher noch sämtliche Wertsachen on top. Noch besser funktioniert das, wenn im Hintergrund David Byrne mit der Kinnprothese vom „Love This Giant“-Cover steht.

Michael Jackson – „Thriller“

Ein Klassiker der Musikvideo-Geschichte – und eigentlich ganz schön gruselig geraten. Michael Jackson zieht im Clip zu „Thriller“ alle Register, lässt sich in Nahaufnahme zum flauschigen Werwolf mutieren und bringt später einer Horde Zombies seinen sexy Hüftschwung bei – was ein wenig von der Tatsache ablenkt, dass diese tatsächlich recht blutrünstig aussehen.

Nick Cave – „The Curse Of Millhaven“

Wer es blutrünstig mag und auf literarisch anspruchsvollen Mord und Totschlag steht, findet auf Nick Caves „Murder Ballads“ garantiert seinen Lieblingssong. Schwer, da nur einen rauszugreifen für diese Playlist. Wir haben uns für die Geschichte der kleinen Lottie entschieden, die hier detailfreudig nacherzählt, wie sie den Tod nach Millhaven brachte und auf halber Strecke genüsslich ausruft: „O fuck it! I’m a monster! I admit it!“

Warren Zevon -„Werewolves Of London“

Speaking of monsters: Die Londoner Werwölfe des großen Warren Zevon dürfen in dieser Liste nicht fehlen. „I saw a werewolf drinking a pina colada at Trader Vic’s / And his hair was perfect.“  Wem sich bei dieser Vorstellung nicht die Nackenhaare aufstellen, der muss hart im nehmen sein. Ist hier eigentlich die Trader Vic’s-Filiale im Bankenviertel Canary Wharf gemeint? Würde passen – und bedeuten, dass es sich bei dieser Textzeile nicht um reine Fiktion handelt.



TV-Tipp: „The Cure: Anniversary - Live in Hyde Park“

Am 9. Juli 1978 spielten The Cure zum ersten mal in einem Club in Sussex. Fast auf den Tag genau, 40 Jahre später, trat die Band im Londoner Hyde Park auf und spielte vor rund 65.000 Fans. Die Engländer rund um Frontmann Robert Smith prägten den Post-Punk und die New-Wave-Bewegung der 80er-Jahre. 3sat zeigt an Silvester die Live-Aufnahmen aus dem Hyde Park als Teil seiner Reihe „Pop Around The Clock“. Zu sehen ist ein Mitschnitt von 60 Minuten. The Cure – „Anniversary - Live in Hyde Park“ 31. Dezember, 11:30 Uhr, 3sat The Cure auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=ijxk-fgcg7c
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