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Oscar-Verleihung könnte 2021 wegen Corona auf Eis gelegt werden


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Es ist ein schwieriges Jahr für die Filmbranche! Aufgrund der Corona-Pandemie sind weltweit die Kinos geschlossen, Filme können nicht gezeigt werden – auch Filmproduktionen ruhen wegen der Ansteckungsgefahr.

Das wird sehr wahrscheinlich auch Auswirkungen haben auf den Zeitplan der Academy Awards. Der Oscar wird seit Jahrzehnten im ersten Quartal des Jahres verliehen, zuletzt immer früher im Jahr. Wie „Variety“ berichtet, gibt es nun Pläne, die Veranstaltung zu verschieben. Das erzählte dem Blatt ein Insider.

Oscar-Verschiebung: Entscheidung noch nicht getroffen

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie verschoben wird“, teilte eine Quelle dem Fachblatt mit, ergänzte aber, dass es dazu erst Gedankenspiele gebe. Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen. Von der Academy ist dazu, aus naheliegenden Gründen, bislang noch nichts zu hören.

Bereits im April kündigte die Academy an, dass Filme, die digital veröffentlicht werden, sich für den Wettbewerb qualifizieren können, was eine deutliche Veränderung gegenüber ihrer früheren Forderung darstellt, dass Filme mindesten sieben Tage lang mindestens in Los Angeles im Kino gezeigt werden müssen. Die Regelung hatte bisher vor allem Auswirkungen auf Netflix und Co. Der Streaming-Gigant kaufte deshalb zuletzt ein eigenes Kino (natürlich nicht irgendeines, sondern einen historischen Prachtpalast).


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Da die gesamte Branche aber bislang noch von der Hand im Mund lebt und keine Gewissheit herrscht, wie es mit der Pandemie weitergeht, ist immer noch unklar, welche Filme überhaupt noch vor Jahresende in die Kinos kommen werden.

Eine Oscar-Verleihung ohne auszuzeichnende Filme wäre natürlich kaum möglich. Je länger dieser Zustand gemeinhin anhält, desto wahrscheinlicher ist auch, dass die Oscars 2021 überhaupt nicht überreicht werden.


Russell Crowe: Er fühlt sich schuldig für seinen „Gladiator“-Oscar

Schauspieler Russell Crowe hat für seine Rolle im Film „Gladiator“ einen Oscar als Bester Schauspieler bekommen. Gefreut hat er sich darüber aber nicht – im Gegenteil, er fühlt sich schuldig. Denn die Aufmerksamkeit, die er durch den Film bekam, hätte eigentlich jemand anderem zugestanden: Nämlich Regisseur Ridley Scott. Laut Crowe hätte es Scott seien sollen, der Auszeichnungen für den Film bekommen sollte. Gladiator war „so schlecht“ „Es ist komisch, denn an manchen Tagen fühlt es sich so nahe an, und an anderen Tagen fühlt es sich wie ein ganz anderes Leben an“, erzählte der 56-Jährige gegenüber „TODAY“. Erst kürzlich habe…
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