Highlight: Oscars: Alle „Bester Film“-Gewinner von 1980 bis 2020 im Ranking

Oscars: Alle „Beste Hauptdarstellerinnen“ von 1990 bis 2020 im Ranking

Zum anderen Swanks Ehemann, der wie ein Schlosshund heulte, als sie ihn bei ihrer Rede adressierte: „I am going to start by thanking my husband because I’d like to think I learn from past mistakes. Chad, you’re my everything.“

Chad dürfte, wenn er heute an seinen Gefühlsausbruch denkt, froh sein, dass 2005 die Meme-Kultur im Netz noch nicht so verbreitet war.

Swank verließ ihn zwei Jahre später.

01. Jodie Foster in „The Silence of the Lambs“ (1991)

Damals war ja immer von „starken Frauenrollen“ die Rede, heute zum Glück nicht mehr – damals klang so eine Formulierung wie der Inhalt einer Reinhold-Beckmann-Themensendung, aber 1991 war eben das Jahr der „starken Frauenrollen“. Neben Jodie Foster als FBI-Agentin buhlten um den Oscar noch Geena Davis und Susan Sarandon als „Thelma & Louise“, die zu einer Flucht aufbrechen, die sich eher wie ein Roadtrip anfühlt; beide hatten sich zuvor gewalttätiger Männer entledigt.

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„The Silence of the Lambs“ triumphierte triumphal, der bis heute letzte Film, der die „Big Five“ abräumte: Film, Regie, Drehbuch (adaptiert), Hauptdarstellerin, Hauptdarsteller. Keiner dieser Oscars war gesetzt, das machte die Sensation so groß. Auch Fosters Sieg war nicht selbstverständlich, gerade weil ihr letzter Oscar-Erfolg mit dem Vergewaltigungsdrama „The Accused“ erst drei Jahre zurücklag.

Clarice Starling konfrontiert Hannibal Lecter. Öffnet sich für ihn, öffnet damit ihn, und löst den Fall am Ende von allein (wenn auch mit etwas Glück). „Quid pro Quo“, das gab es in Thomas Harris‘ Romanvorlage nicht, aber es ist im Film Merkmal dieser Beziehung zwischen Ermittlerin und Insasse. Ein Zusammenspiel, das es so noch nicht gab.



Podcast: Klassiker der Oscar-Geschichte im Check

Am 10. Februar ist es soweit: Die Oscars werden verliehen, und die Filmwelt wird um einige Überraschungen und Enttäuschungen reicher sein. Die FFK-Redakteure Sassan Niasseri und Arne Willander blicken auf eine Periode in Hollywood zurück, die voller Spektakel steckte: die Zeit zwischen 1973 und 1978, als sich das Alte gegen das Neue Hollywood ein letztes Mal aufbäumte, sich das Autorenkino gegen das neue Blockbuster-Kino wehrte. Besprochen werden Filme wie „Der Clou“, „Flammendes Inferno“, „Der Pate 2“, „Taxi Driver“, „Der weiße Hai“, „Barry Lyndon“, „Network“, „Der Stadtneurotiker“, „Rocky“ und „Star Wars“: Oscar-Klassiker: FFK-Weiterhören: Die Oscar-Nominierungen, geprüft Der große Jahresrückblick 2019 „The…
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