Highlight: Oscars: Alle „Bester Film“-Gewinner von 1980 bis 2020 im Ranking

Oscars: Alle „Beste Hauptdarstellerinnen“ von 1990 bis 2020 im Ranking

Aber nur hier, im Jahr 2009, war sie Favoritin. Helen Mirren hatte ihren Oscar gerade erst bekommen. Meryl Streep wird am laufenden Band nominiert und strahlte keine Dringlichkeit aus. Freie Bahn für Bullock.

Sich zu Gabourey Sidibe („Precious“) zu bekennen, hatte die Academy sich vielleicht nicht getraut.

Der Titel „The Blind Side“ hätte doch besser zu ihrem Netflix-Film „Bird Box“ gepasst, oder?

28. Meryl Streep in „The Iron Lady“ (2011)

Meryl Streep und Glenn Close („Albert Nobbs“) im selben Jahr nominiert, das kam einem fast vor wie 1988. In Wirklichkeit hatte Streep, 2011 schon mit 21 Nominierungen und zwei Siegen gesegnet, als Margaret Thatcher keine Konkurrenz. Dies war ein Biopic-Oscar aus der Kategorie „mit Ansage“.

Wir haben schon beim Ranking der „Besten Hauptdarsteller“ festgehalten: Generell stellt sich bei Biopic-Oscars die Frage nach dem Wert einer Darstellung, für die die Nachempfindung einer echten Figur anstelle Erfindung einer neuen Figur verlangt wird.

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Bei perfekten Anwandlungen sollte überlegt werden, ob diese Art Adaption nicht nur eine große Leistung, sondern wirklich auch eine kreative Leistung ist.

27. Renee Zellweger in „Judy“ (2019)

Wie ein Alien schritt Zellweger auf die Oscar-Bühne. Es war nicht schön anzusehen und anzuhören. Nicht nur wegen ihres arg veränderten Gesichts, das zu einem kuriosen Minenspiel führte: Einerseits wirkte sie wie gelähmt, andererseits zieht sie sich mit ihren Lippen ihr Gesicht immer wieder neu zurecht.

Nein, sie wirkte wie ein Alien, weil dieses Biopic (über diese Art von Oscar-Baiting muss man, siehe Streep und Mirren, sich nicht streiten) als Gewinner-Film bei der Oscar-Verleihung völlig aus der Zeit gefallen zu sein schien. Jeder Beitrag, ob „Joker“, „Irishman“, „Marriage Story“ oder „Parasite“, hätte etwas über die Welt von 2020 zu sagen. Nur diese Frau in dieser Lebensgeschichte von Judy Garland nicht. Kaum einer hat „Judy“ gesehen, und wer ihn gesehen hat, fand ihn nur mäßig.



Freiwillige Filmkontrolle: Oscars 2020 – unser Urteil, unsere Kritik!

Der große Sieger der 92. Academy Awards heißt: „Parasite“. Bong Joon-hos satirisches Gesellschaftsdrama erhielt vier Auszeichnungen, darunter für die „Beste Regie“ und den „Besten Film“. Scorseses „The Irishman“ ging leer aus, und auch Tarantinos „Once upon a Time … in Hollywood“ und Sam Mendes' Kriegsfilm „1917“ erhielten nur Nebenschauplatz-Oscars. Sassan Niasseri und Arne Willander nehmen den Oscar-Jahrgang 2020 unter die Lupe: FFK-Weiterhören: „Uncut Gems“ – DER Oscar-Snub! „Picard“ – das neue „Star Trek“-Highlight Die Oscar-Nominierungen, geprüft Der große Jahresrückblick 2019 „The Irishman“: Nicht so geil, wie alle sagen, oder? Once Upon a Time in Hollywood“ und „Apocalypse Now – Final Cut“…
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