Ozzy Osbourne attackiert Ex-Black-Sabbath-Drummer Bill Ward: „Hör auf den Betroffenen zu spielen“

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Ozzy Osbourne attackiert Ex-Black-Sabbath-Drummer Bill Ward: „Hör auf den Betroffenen zu spielen“

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Bill Ward wird nicht zur Ruhe kommen. Nachdem sich der ehemalige Schlagzeuger von Black Sabbath über einige in der Presse lancierte Äußerungen von Ozzy Osbourne („unser Drummer ist zu fett“) beschwerte und eine Entschuldigung einforderte, hat er nun Antwort erhalten. Die dürfte allerdings eher weiter Öl ins Feuer gießen, als eine baldige Aussöhnung wahrscheinlich werden lassen. Statt auf Wards rund 700 Wörter umfassendes Statement, indem er sich über schlechte Verträge und die angebliche Respektlosigkeit gegenüber seiner Person beschwerte, mit Verständnis zu reagieren, ist der „Prince Of Darkness“ offenbar fassungslos über die Sichtweise des Schlagzeugers. Wie „billboard“ berichtete, bezog der Aussortierte nun Stellung:

„(…) was zum Teufel ist los mit dir? Ich kann mich nicht für meine Äußerungen entschuldigen, die ich in der Presse (…) getätigt habe. Du weißt, dass du nicht in der physischen Verfassung gewesen bist, um mit uns auf Tour zu gehen. Du warst am Arsch. Hör bitte auf diese Nebelwand über schlechte Verträge in die Welt zu setzen, ich will das du ehrlich bist. Tief in deinem Inneren weißt du, dass du nicht in Lage gewesen bist um an den Drums zu sitzen. Im Gegenteil: Du hattest einen Schulteroperation, von der du dich nicht gut erholt hast. (…) Hätten wir die Tour deshalb canceln sollen? Also: Spiel nicht den Betroffenen und sei ehrlich zu unseren Fans. Lasst uns stoppen, bevor es außer Kontrolle gerät.

Gott segne dich,

In Liebe,

Ozzy.“

Eine Beilegung des Konflikts scheint auf jeden Fall erstmal unwahrscheinlich, auch wenn Osbourne, wie die letzten Sätze des Statements ja erkennen lassen, einer Aussöhnung nicht abgeneigt scheint.

Die Fehde der Beiden ist auch Auslöser für das ewige Hin und Her bezüglich Black Sabbath: Die Band sollte ursprünglich auf dem „Ozzfest-Festival“ im November 2015 in Japan auftreten, der momentane Stand ist, dass Ozzy dort Solo auftreten wird. Auch die von Sharon Osbourne gestreuten Gerüchte in einer Video-Botschaft, dass der dortige Gig (wenn er denn stattgefunden hätte) der Letzte der Künstler gewesen wäre, ist dementiert worden. So steht immer noch eine potentielle Tour in Aussicht und auch ein neues Album ist zumindest theoretisch immer noch denkbar.

Fest steht: Das Weiterbestehen der Gruppe wird stark an das zukünftige Verhältnis beider Musiker gekoppelt sein. Auch im Bereich des Möglichen: Black Sabbath greifen abermals auf Plan B zurück und ersetzen Ward erneut durch Brad Wilk (Rage Against The Machine) – das dürfte sich dann aber als Todestoß für die Originalbesetzung erweisen.

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