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Paul McCartney: Yoko Ono war nicht Schuld am Zerfall der Beatles

Die Trennung der Beatles zählt für viele sicherlich zu einem der bedauernswertesten Ereignisse der Popgeschichte. In Yoko Ono fanden viele Fans einen Sündenbock, der die Beziehung zu John Lennon – und sich selbst – bis heute immer wieder verteidigen muss.

Auch Paul McCartney stritt sich mit seinem Bandmitglied und besten Schulfreund wegen dessen Partnerin. Bekannt ist, dass Ono bei den Aufnahmen ab Ende der 1960er-Jahre oft im Studio dabei gewesen ist und sich sogar eingemischt hatte.

Doch bei einem Radiointerview mit SiriusXM sagte Macca, dass Onos „Aufdringlichkeit“ nicht die entscheidende Ursache der Bandauflösung gewesen sei.

Kooperation

„Es gab ein Treffen, bei dem John reingekommen ist und sagte: ‚Ich verlasse die Band.‘ Und rückblickend denke ich, dass er diesen Abschnitt tatsächlich erreicht hatte“, erinnert sich der 76-jährige. „Wir alle hatten ihn erreicht.“

„Er war total verliebt in sie“

Jedoch hielt sich McCartney nicht zurück, die Beziehung zwischen John und Yoko zu kommentieren – der „einmischende“ Charakter der Japanerin sei aus der intensiven Beziehung zu Lennon entstanden.

Paul McCartney
Paul McCartney

„Wir fanden, dass sie aufdringlich war, weil sie bei den Aufnahmesessions mit dabeisaß und wir so etwas nie zuvor erlebt hatten. Aber wenn ich darauf zurückblicke, stelle ich fest: Der Typ war so verliebt in sie. Und das musst du respektieren. Also haben wir das gemacht. Und ich tue es immer noch.”

Paul McCartneys neustes Album „Egypt Station“ erscheint am 7. September. Eine ausführliche Geschichte zum jetzigen Leben und wirken des ehemaligen Beatle finden Sie in der aktuellen Ausgabe des ROLLING STONE.

Jon Kopaloff FilmMagic

Zum 50. Jubiläum: Woodstock-Festival kommt zurück nach Bethel

Zum 50. Jubiläum des Woodstock-Festivals, das 1969 in Bethel im US-Bundesstaat New York stattfand und zu den geschichtsträchtigsten Open-Air-Festivals der Geschichte zählt, wird es 2019 eine Neuauflage auf demselben Farmgelände geben. Dies bestätigte der Woodstock-Mitgründer Michael Lang, der selbst an der Organisation des Events beteiligt sein wird. Wie schon vor 50 Jahren soll das Event Mitte August (16. bis 18. August) stattfinden – das Bethel Woods Music and Culture Festival versteht sich der Eventseite zufolge als generationenübergreifendes Kulturfestival, für das sowohl bekannte als auch aufstrebende Acts gebucht werden sollen. Darüber hinaus soll es Gesprächsrunden mit führenden Tech-Experten geben. Woodstock 2019:…
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