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Pegida-Organisator spottet über “islamisiertes” Mordopfer

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Pegida-Organisator spottet über “islamisiertes” Mordopfer

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Es ist ein grausames Verbrechen, das in Berlin viele Menschen fassungslos gemacht hat: Die hochschwangere Maria P. wurde mutmaßlich von ihrem Ex-Freund und einem Komplizen ermordet. Die Täter haben der schwangeren 19-Jährigen mit einem Messer in den Bauch gestochen und das Mädchen dann bei lebendigem Leibe verbrannt.

Eine unfassbare Tat, auf die nicht alle Menschen traurig oder schockiert reagierten. Pegida-Organisator Siegfrid Däbritz postete auf Facebook einen gefühllosen Kommentar zu der Tat. So gab er dem Mordopfer indirekt die Schuld, weil sie sich freiwillig auf einen Ausländer eingelassen hätte: „Maria hatte sich erfolgreich in die Gesellschaft der Zuwanderer integriert/assimiliert, sie konvertierte zum Islam, religiöse Kitschbilder sind gepostet usw. es ist alles dabei, sie hat sich sozusagen erfolgreich türkisiert/islamisiert.“

>>> “Verpiss dich, Pegida!”: Frankreichs Cartoonisten gegen deutsche Islamkritiker

Aus diesem Grund schlussfolgerte Däbritz: „Sie hat genau gewusst, worauf sie sich einlässt, genau wie die Frau vom Integrationsbambipreisträger Bushido und genau wie eine Freundin meiner Frau, die einem Hasan in den Westen folgte und mittlerweile auch nur noch auf die Fresse bekommt und das Haus nicht mehr verlassen darf, ohne dass ein männlicher Verwandter Ihres Liebsten dabei ist.“

Um die Geschmacklosigkeit seiner Bemerkung noch zu steigern, fügte er zusammenhangslos das berühmte Brecht-Zitat „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“ an.

Immer wieder fiel der Pegida-Aktivist in den letzten Wochen mit konkreten islamfeindlichen Äußerungen auf, wie “Bild” berichtet. Auf Nachfrage des Blattes äußerte sich Däbritz ausweichend. Er habe mit seinem Kommentar niemanden verletzen, sondern lediglich darauf hinweisen wollen, was es bedeute, sich einem fremden Kulturkreis anzuschließen. Inzwischen ist der Facebook-Eintrag gelöscht.

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