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Prince: Zehn Fakten zum Konzertfilm-Meisterwerk “Sign ‘O’ The Times” – hätten Sie’s gewusst?

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Prince: Zehn Fakten zum Konzertfilm-Meisterwerk “Sign ‘O’ The Times” – hätten Sie’s gewusst?

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>> Hier bestellen: ROLLING STONE im Juni mit exklusiver Prince-DVD “Sign ‘O’ The Times” und Prince-Cover-CD!

Der Juni-Ausgabe des ROLLING STONE ist exklusiv auf DVD der fantastische Prince-Konzertfilm “Sign ‘O’ The Times” beigelegt.

Lesen Sie hier: Zehn Fakten, die Sie zu “Sign ‘O’ The Times” vielleicht noch nicht kannten.

1. “Sign ‘O’ The Times” enthält auch einen Video-Clip zur Single

“U Got The Look” ist dem Konzertfilm als Single-Clip beigefügt – nicht als Konzertaufnahme. Den Song, 1987 sein größter in den USA (Platz zwei der Billboard-Charts) hat Prince live während dieser Tournee so gut wie nie gespielt. Deshalb sehen wir hier auch das offizielle Video, mit Sheena Easton, die mit ihm auf Platte singt.

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2. Umgekehrt war das Live-Material so gut, dass es für offizielle Videos verwendet wurde

Kaum zu glauben, aber Prince hatte ausgerechnet in jenem gefeierten Jahr überhaupt keine Lust seine vier Singles mit Videos zu bewerben. Der bejubelte “Sign ‘O’ The Times”-Clip, der nur aus Schriftzügen bestand, war eine Verlegenheitslösung des Labels, von Prince autorisiert. “If I Was Your Girlfriend” bekam gar kein Video, nur für “U Got The Look”, das Prince seiner Plattenfirma zuliebe auf das “Sign ‘O’ The Times”-Album genommen hatte, ging er nochmal vor die Kamera. Das Konzertfilm-Material von “I Could Never Take The Place Of Your Man”, Single vier, war so gut, dass der Musiker es als offiziellen Clip verwendete.

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3. Ein weiterer ikonischer Look wurde geboren

Bis 1987 war Prince’ bekanntester Look: Der Künstler mit Rüschenhemd auf dem Motorrad, Louis XIV meets orientalischer Prinz. In diesem Jahr hatte der Musiker eine neue Optik auserkoren: peach and black, pfirsichfarben und schwarz. So bat der Musiker auch sein Publikum zu erscheinen, ob bei offiziellen Gigs oder bei Aftershow-Konzerten. Die Brille war übrigens ein Gimmick – sie behielt er nur bei den ersten zwei Songs auf, “Sign ‘O’ The Times” und “Play In The Sunshine”.

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4. Ein Fan-Gesang wurde etabliert

“Oh-we-oh-oooh” lautet der Gesang der Palastwachen im “Zauberer von Oz”, und ab der “Parade”-Tour von 1986 stimmte auch Prince den Schlachtruf an. Die Live-Aufnahme “It’s Gonna Be A Beautiful Night” dokumentierte den Chor auf dem “Sign ‘O’ The Times”-Album. Aber erst der Konzerfilm machte die Zeile populär – seitdem wurde sie von Prince-Fans gesungen, vor Konzerten, als Aufforderung, damit der Meister endlich die Bühne betritt.

47. "It " (Sign 'O' The Times, 1987). Komponiert im selben Jahr, als Stephen King sein gleichnamiges Horror-Meisterwerk "It" veröffentlichte, ging es bei Prince mit "I Want To Do It All The Time" natürlich um etwas Anderes. Der Rhythmus wurde der Live-Version von "When Doves Cry" aus der "Parade"-Tour entnommen. Der eigentliche Knaller ist der Gong zu Prince' geflüstertem "Come On", das den Gang in den Hades ankündigt.

5. Der Konzertfilm dokumentiert drei verschiedene Auftritte

Mit dem Footage aus den Rotterdamer “Ahoy”-Gigs war Prince nicht komplett zufrieden. Es kam zu Nachdrehs im Paisley Park in Minneapolis, vor Publikum. Im fertigen Film ist nicht zu erkennen, welche Aufnahme an welchem Ort stattfand. Nur, dass alles wie aus einem Guss erscheint.

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6. Wie entstand die Tracklist des Konzertfilms?

Mit dem Kinowerk wollte Prince das “Sign ‘O’ The Times”-Album bewerben. Von den 13 Songs im Film stammen elf von der Platte, dazu gibt es “Now’s The Time” von Charlie Parker, das die Band während einer Umzieh-Pause des Musikers spielte, sowie den 1982er-Hit “Little Red Corvette”. Warum grade dieser Song? Er fungierte als Bindeglied in den als Sequenz aufgeführten Tracks “Play In The Sunshine” und “Housequake”. Selbst wenn Prince sich ausschließlich auf “SotT”-Stücke hätte konzentrieren wollen – “Little Red Corvette” ließe sich schlecht hinausschneiden.

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7. Das vollständige Konzert wäre nicht viel länger gewesen als der Film

81 Minuten dauert “Sign ‘O’ The Times”, mit 13 Songs. Zur Standard-Setlist während der Tour gehörten 18 Lieder, mit “Girls and Boys”, “Let’s Go Crazy”, “When Doves Cry”, “Purple Rain” und “Kiss”.

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8. Wer ihn live sehen wollte, musste nach Europa kommen

34 Konzerte umfasste die “Sign ‘O’ The Times”-Tour, das war nicht wenig – und doch fanden alle Auftritte ausschließlich in Europa statt. Erstmals gab es keine Tour in Prince’ Heimatland USA. Der Grund: Seine Alben verkauften sich auf dem alten Kontinent mittlerweile besser als in Amerika, und Prince zog es dorthin, wo ihm die Herzen zu flogen.

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9. Knistert die Kristallkugel wirklich?

Prince liebte Plasmakugeln, einen – zunächst unveröffentlichten – Song nannte er “Crystal Ball”, und in “Hot Thing” benannte er ein fiktives Schattenreich nach dem Ding. Im Konzertfilm werden sie immer wieder eingeblendet – und sie knistern laut. Wirklich? Nur im Film! Wer sich so eine Kugel, beliebt in den Achtzigern, in die Wohnung stellte, wurde schnell enttäuscht: Sie blieb stumm.

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10. Der Abspann hält eine Überraschung bereit

Beim Ablauf der Credits hören wir “Sign ‘O’ The Times” – in einer Instrumentalfassung, die bis heute unveröffentlicht ist. Der Bass, der Drumcomputer, die Bluesgitarre – Wahnsinn der Song, auch ohne Gesang.

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BERTRAND GUAY AFP/Getty Images
BERTRAND GUAY AFP/Getty Images
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