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Produzent Tony Visconti: David Bowies „Blackstar“ war „Abschiedsgeschenk an die Fans“

Tony Visconti, Langzeitproduzent für David Bowie, hat in einem Facebook-Statement erklärt, dass das finale Album „Blackstar“ ein Abschiedsgeschenk an die Fans ist.

In dem Posting heißt es: „Er tat immer das, was er wollte. Und er wollte es auf seine Art und in der bestmöglichen Weise tun. Sein Tod war nicht anders als sein Leben – ein Kunstwerk. Er hat ‘Blackstar‘ für uns gemacht, sein Abschiedsgeschenk. Ich wusste seit einem Jahr, dass es so kommen würde. Ich war trotzdem nicht darauf vorbereitet. Er war ein außergewöhnlicher Mann, voller Liebe und Leben. Er wird immer bei uns sein. Nun ist es angemessen zu weinen.“

„Blackstar“ war am Freitag (8. Januar), an Bowies 69. Geburtstag, erschienen.

Visconti hatte erstmals mit ihm am Album „Space Oddity“ aus dem Jahr 1969 gearbeitet.

Ein Sprecher des Musikers hatte heute (11. Januar) bekanntgegeben, dass David Bowie nach einem 18-monatigen Kampf seinem Krebsleiden erlegen ist.


Frank Schätzing: „Ich trage zwar oft Lederjacken, bin aber kein Nostalgiker“

Ein Kellergewölbe in der Kölner Südstadt. Hier hat sich Bestseller-Autor Frank Schätzing, der mit „Der Schwarm“ und „Limit“ spektakuläre Wissenschafts-­Thriller vorlegte, ein autonomes Musiklabor gebaut – nicht zu klein, nicht zu protzig. An einer Wand im Vorraum hängt ein großes Porträt von Amy Winehouse. ­Einen Beistelltisch ziert eine laminierte Col­lage aus Zeitungsartikeln über David Bowie. Den Kaffee serviert Schätzing in einer Union-Jack-Tasse. Wir sprechen über sein Albumprojekt „Taxi Galaxi“, das reif ist für die Öffentlichkeit. Die ursprüng­lichen Mixes der elf Songs (plus vier Bonus-­Tracks) erschienen ihm zu vollgepackt: Es fehlte da noch eine gewisse Luftigkeit, sagt er. „Ballast abwerfen“ lautete die Devise.…
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