10 Fakten über den Queen-Hit „Radio Ga Ga“


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6. Vorbild „Metropolis“

Das Video zu „Radio Ga Ga“ gehört zu den bekanntesten der Band und wurde sehr aufwändig produziert. Als Vorbild nahmen sich Queen „Metropolis“ von Fritz Lang. Dafür wurden zahlreiche Szenen aus dem deutschen Sci-Fi-Filmklassiker verwendet, die allerdings nicht billig waren. Geld kassierte dafür tatsächlich Deutschland, das Szenen aus seinem Archivschatz bereitstellte. Vor den seligen Zeiten der DVD und digitalen Restaurationsverfahren gab es nur sehr wenige (schlecht erhaltene) Kopien von „Metropolis“.

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7. Queen zitieren sich selbst

Der von David Mallet inszenierte Videoclip zu „Radio Ga Ga“ enthält Ausschnitte aus früheren Musikvideos von Queen, darunter von „Bohemian Rhapsody“ und „Flash“. Die Band hielt schon sehr früh viel davon, ihre Musik auch mittels Videos zu inszenieren. Der Film zu „Bohemian Rhapsody“ gilt als einer der ersten Musikclips.

8. Die Nazi-Kontroverse

Das Video zu „Radio Ga Ga“ wurde sofort nach Veröffentlichung aufgrund seiner aufdringlichen Symbolik kritisiert. Vor allem die Choreographie in den Hand-Klatsch-Szenen erschien einigen als unverhohlene und vor allem unkritische Imitation von Nazi-Symbolik. Eine Erinnerung an die Filme von Leni Riefenstahl („Triumph des Willens“)? Video-Regisseur David Mallet wies das stets von sich: „Nazi-Kundgebungen waren nie ein Einfluss für die Szenen.“ Roger Taylor erklärte dazu: „Diese Sequenz sollte die Gedankenkontrolle der Arbeiter in ‚Metropolis‘ symbolisieren.“ Fans ließen sich nicht beirren und machten sich über die notorische politische Naivität der Band lustig.

9. „Radio Ga Ga“ – ein echter Live-Kracher

Nach der Veröffentlichung wurde „Radio Ga Ga“ bei jedem weiteren Konzert von Queen gespielt. Von 1984 bis 1985 wurde es in der Setlist als letzter Titel vor der Zugabe eingeplant. 1986 – auf der letzten Tournee mit Freddie Mercury – spielten es Queen als erste Zugabe.

10. Ohne „Radio Ga Ga“ keine Lady Gaga

Lady Gaga ließ sich für ihren Künstlernamen tatsächlich von „Radio Ga Ga“ inspirieren. Stefani Germanotta, wie die Sängerin mit bürgerlichem Namen heißt, suchte sich den Namen angeblich noch zu Zeiten, als sie als Burlesque-Tänzerin unterwegs war. Ihr ehemaliger Produzent Rob Fusari hält allerdings dagegen und behauptet, dass der Name auf sein Konto geht.

Lady Gaga

Gareth Cattermole Getty Images

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