Alexis Taylor :: Await Barbarians

Die Welt als melancholische Innenschau des Hot-Chip-Sängers

„Nobody knows what I mean“ singt Alexis Taylor zu Tremolo-getränkten  Gitarren in „From The Halfway Line“ – vielleicht aus diesem Grund spielte er sein gesamtes zweites Soloalbum im Alleingang ein, einzig für die Streicher-Parts holte sich der Hot-Chip-Sänger Gastmusiker. „Await Barbarians“ zeigt Taylor von einer Seite, die sonst nur ansatzweise beleuchtet wird: introspektiv, nach innen gekehrt.

Die melancholischen Songgerüste stehen reduziert in weiten Räumen, ihr gemeinsamer Nenner ist Taylors Gespür für große Pop-Melodik. Er baut auf Sphärik und Minimalismus, lässt bei zwei Stücken ein Klavier ganz alleine den Ton angeben.

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