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Daughter Not To Disappear

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Man misst die Intensität dieser Londoner Band in Schattierungen von Blau – nicht wie in Blue, wohlgemerkt, sondern wie in blaue Flecken. Peingeplagt hörte man Sängerin Elena Tonra schon auf „If You Leave“ von 2013, als sie lieber im Bauch der Mutter geblieben wäre. Und so ist es auch diesmal, wenn sie zum Beispiel mit starrem Ton die Welt einer Demenzpatientin nachstellt. Wo das Debüt noch stärker schrammelig-akustische Folkwurzeln zeigte, erkennt man nun allerdings deutlich modischere Ambitionen.

Wenn sie nicht richtig rockig werden, erinnern vor allem die Gitarren­arbeit Igor Haefelis und Tonras hauchig-luftreicher Ton an eine erwach­senere Ausgabe von The xx: weniger rätselhaft und unsicher, ja coldplayhaft pompös ansteigend. Im Ganzen geht ihnen ein wenig die dramaturgische Fantasie aus, die einsam klingelnden Gitarren­linien, die zischenden Schwellkörper der Drums und das kippende Seufzen der Stimme wirken überreizt. Im Unganzen jedoch findet man wirklich etliche hübsche und auch originelle Stellen. (4AD/Beggars)

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