Highlight: Traurige Lieder: 20 legendäre melancholische Songs

David Bowie Clareville Grove Demos


Der Bowie der späten Sechziger wurde in nach seinem Tod 2016 herausgepressten Reissues bislang selten berücksichtigt. Dabei erschien schon der Mit-Gitarre-im-Schneidersitz–Barde nahezu vollendet, hätte er sich bis zu seinem Ende nur auf Folk beschränkt. Das dokumentieren diese sechs Songs auf drei Vinyl-Singles, Demos vom Januar 1969, eingespielt im Duo mit John Hutchinson.

Der Stern namens „Space Oddity“ erstrahlte natürlich auch in der reduzierten Fassung, aufgepeppt mit ein paar Weltraumtönen aus dem Keyboard. Aber gerade die Oden an seine Freundin Hermione Farthingale, „Lover To The Dawn“ und „Ching-A-Ling“, lassen wieder die Frage offen: Warum hat Bowie so selten Liebeslieder für konkrete Personen komponiert? (PLG/Warner)


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