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Der Junge und das Biest Regie: Mamoru Hosoda

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Foto: Universum

Ein Mädchen, das durch die Zeit springt; ein Junge, der mit einem Programmierfehler fast die Welt ins Chaos stürzt und eine Mutter, die sich rührend um ihre beiden Wolfskinder kümmert: Die Themen in den Filmen von Mamoru Hosoda wirken auf den ersten Blick fantastisch. Doch sie offenbaren hinter ihrer spannungsreichen Oberfläche eine tiefsinnige Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden und dem Kampf um Tradition und Moral.

Auch „Der Junge und das Biest“, das neuste Animé des Japaners (auf DVD und Blu-ray erhältlich), schließt daran an. Waisenjunge Kyuta findet in Tokio zufällig den Zugang in das geheimnisvolle Bakemono-Reich Jutengai, wo zahlreiche übernatürliche Tiermonster leben. Hier trifft er auf Kumatetsu, einen cholerischen Schwertkämpfer, dem er sich schließlich anschließt, um von ihm zu lernen. Doch der stets schlecht gelaunte Kumatetsu hat einen Hintergedanken bei der Adoption: Gemeinsam mit dem Jungen will er der nächste Herrscher von Jutengai werden – was ihm nicht ohne Schüler gelingen kann.

Coming-Of-Age-Geschichte mit Herz und Gezeter

Mit großem Einfühlungsvermögen schildert der Film, wie die beiden Dickköpfe aneinander reifen und die Herausforderungen des Lebens – der eigenen Schwäche zu begegnen, die Emotionen im Zaum zu halten – meistern. Schließlich kommt es zum alles entscheidenden Duell, das sich von einem Moment auf den anderen zurück nach Tokio verlagert und zum Kampf um Leben und Tod wird.

Szene aus „Der Junge und das Biest“
Szene aus „Der Junge und das Biest“

In Japan geriet „Der Junge und das Biest“, erst auf den zweiten Blick als Hommage auf „Das Dschungelbuch“ erkennbar, zum großen Kassenerfolg, vor allem auch deshalb, weil Hosoda mit seinen einfallsreichen, hochkomplexen und farbenfroh inszenierten Animationsfilmen völlig zurecht längst als legitimer Erbe von Hayao Miyazaki gilt.

Universum
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