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Dietmar Dath Leider bin ich tot

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Foto: Suhrkamp Nova

Dietmar Dath hat in seinem ausufernden Werk oft bewiesen, dass das Triviale nicht zu unterschätzen ist. Seine aktuelle Zombiedystopie schließt an das kulturelle Comeback der Untoten durch die TV-Serie „The Walking Dead“ an und holt die Trivialkultur endgültig zurück in die intellektuelle Kampfzone. Es geht um Naziterror und linke Ideologie, christlichen Extremismus, islamischen Kreationismus und die Frage, was die Väter mit all dem zu tun haben. Pfarrer Wolf antwortet auf den Nationalsozialismus seines Vaters mit dem Evangelium. Seine naive Haushälterin gründet eine evangelikale Wohlfahrtssekte und ahnt nicht, dass sie dabei ein Bündnis mit unkontrollierbaren Mächten eingeht. Zugleich treibt es einen homosexuellen Filmemacher in die Arme eines mysteriösen Zwitterwesens, gerät eine junge muslimische Wissenschaftlerin unter Terrorverdacht, steigt ein kruder Philosoph zum Messias der Neuzeit auf, und ein 19-Jähriger dreht am Lautstärkepegel. Eine wahnwitzige Achterbahnfahrt der Wissens- und Glaubenslehren, bei der Daths Manierismus aus den Kurven trägt. (Suhrkamp, 16,99 Euro)

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