Dita Von Teese Dita Von Teese


Was sagt Dita selbst? „Bin keine Sängerin.“ Und Komponist/Produzent Sébastien Tellier? „Ihre physische Präsenz passt zu meiner Musik.“ Recht haben beide. Dita Von Teese hat ungefähr so viel (bzw. so wenig) Stimme und Musikalität wie Prinzessin Stéphanie von Monaco auf „Irresistible“.

Und dieses (teilweise amifranzösisch) gehauchte Fitzelchen Idee geht tatsächlich gut zu den entspannten Beats des Routiniers Tellier, der die Platte wie das Audiologo einer dieser 80er–Jahre-Erotikfilmproduktionen klingen lässt, deren Werke es nur auf VHS gab. Oder wie alte „disco“-Folgen, in denen Luv’ und Baccara in verschiedenfarbigen Dessous auftraten. Oder wie ein Max-Kruse-Titel: Gut gestöhnt, Dita!

Dass die Chose schnell langweilig wird, liegt in ihrer Natur: Ist eben Erotik, kein Sex. (Record Makers/Alive)


Ein Teil Musikgeschichte: Diesen Orten wurden großartige Songs gewidmet

Berlin: Iggy Pop – „The Passenger“ https://www.youtube.com/watch?v=D9srgtTTVwk Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an das Gefühl erinnern, wie es war, in den Siebzigern durch Westberlin zu streifen – Iggy Pop, der dort zu jener Zeit mit David Bowie lebte, Musik machte und sich von einschlägigen „Künstler-Substanzen“ fernzuhalten versuchte, hat sein damaliges Lebensgefühl im Song „The Passenger“ auf dem Album „Lust For Life“ für die Ewigkeit konserviert. Fotografin Esther Friedman, die sieben Jahre ihres Lebens mit dem Künstler teilte, erklärte einst, dass „The Passenger“ durch Pops Fahrten mit der Berliner S-Bahn inspiriert wurde: I am a passenger I stay…
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