Django Django Born Under Saturn

Because/Warner

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Django Django - Under The Sun
Foto: Because/Warner

Hätten die Beach Boys Syd Barrett in ihren Reihen und sängen bei den Stone Roses, sie klängen ungefähr wie Vincent Neff. Ein sich hochschraubender Piano-/Percussion-Beat treibt „Giant“, die nahezu aseptischen, durch Loops und Layer verfeinerten Vokalharmonien sind Blueprint für das ganze Album.

Die Art-School-Indie-Band will raus aus der Niedlich-Ecke. Die Rhythmen sind stringenter, wuchtiger geworden. Dabei gehen der DIY-Charme des Debüts, das zwischen Surf und Psych changierende Moment, die heiteren Gimmicks und brüchigen Grooves verloren. „Born Under Saturn“ wirkt steriler. Oft, bei „First Light“ etwa, in dem das Prinzip des skandierenden Gesangs und der marschierenden Drums perfektioniert wird, kommt gerade dieses Blankgeputzte sehr überzeugend.

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