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J.J. Voskuil Schmutzige Hände

Verbrecher

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Der erste Band dieses siebenteiligen Epos erschien 2012 beim großen Verlag C.H. Beck auf Deutsch, der zweite nun beim kleinen Verbrecher Verlag. Einerseits schön, weil er viel hübscher aussieht, andererseits alarmierend, weil „Das Büro“ hierzulande anscheinend ein Minderheiten- und Liebhaberthema ist. Dabei gehört dieser Schlüsselroman des ehemaligen Büroangestellten Voskuil über das Leben am Institut zur Erforschung niederländischer Volkskultur zu den komischsten und wahrhaftigsten Leseerlebnissen überhaupt. „Schmutzige Hände“ spielt in den Jahren 1965 bis 1972. Die Mühlen der Bürokratie mahlen unbeirrt von den Zeiten des Aufruhrs weiter. Das Institut expandiert, Voskuils Alter Ego, Maarten, macht Karriere, ist aber immer kurz davor, angesichts der Absurdität seiner (Nicht-)Tätigkeiten und der Ignoranz und Verbohrtheit seiner Kollegen alles hinzuwerfen. Und wie Voskuil seinen tristen, deprimierenden Alltag beschreibt und wie Gerd Busse das übersetzt: Das macht süchtig. Nicht auszudenken, wenn der nächste Band wegen fehlender Nachfrage nicht erscheinen würde. (Verbrecher, 29 Euro)

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