ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Jean Michel Jarre Electronica 1: The Time Machine


Sony

„Kollaboration“ ist nicht nur wegen der Nazi/Résistance-Vergangenheit ein schlimmes Wort. Sprachlich gesehen ist es eine faule, unelegante Direktübernahme des britischen „collaboration“ ins Deutsche. Jedenfalls hat der heute 67-jährige Monsieur „Oxygène“ mit einem guten Dutzend Kollegen – von Pete Towns­hend über den Regisseur John Carpenter bis hin zum britischen Electro-Duo Fuck Buttons – zu groß angelegten „Kollaborationen“ ins Studio geladen. Die interessant-bizarre Mischung – auch Avantgarde-Grande-Dame Laurie Anderson und Pianomeister Lang Lang sind dabei – beruht auf Jarres höchstpersönlicher Auswahl. Mon dieu, französischer Eklektizismus pur! Musikalisch fliegen die 16 Tracks, die über vier Jahre hinweg gemeinsam eingespielt worden sind, durch die Geschichte der Electronica, genauer gesagt durch Jarres Interpreta­tion des Genres. „Elektro-Album des Jahres“ (so die Werbung) geht anders, aber „The Time Machine“ ist ein schicker Kessel Buntes. Mit Flops. Und Tops, etwa dem Air-Stück. Für Trendboutiquen und Ingwertee-Cafés.


Madonna: Deshalb kam es zum Desaster-Auftritt beim ESC

Nach dem verheerenden Mini-Gig von Madonna beim ESC am Samstag (18. Mai) blieben viele Zuschauer ratlos zurück. Wie konnte es sein, dass sich die Queen Of Pop dermaßen blamierte? Während „Like A Prayer“ tappste sie unsicher über die Show-Treppe, dazu blieb ihr beim Singen mehrfach die Luft weg. Kaum ein Ton wollte sitzen. Stunden nach dem ungemütlichen Auftritt gab es dann doch erste Details, wie es soweit kommen konnte. Wie „Bild“ berichtet, sei Madonna schon bei den Proben stimmlich alles andere als auf der Höhe gewesen. Auch deshalb seien Verantwortliche des Events zunächst einmal verwundert gewesen, dass Madonna beim ESC…
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