John Maus Screen Memories

Facebook Twitter Email Whatsapp
von

Schimmernde Synthies, eine komische Männerstimme, treibende Krautrockbeats: Nach sechs Jahren meldet sich John Maus mit dem vierten Album zurück. Man kann sich Maus als so was wie Cleaners From Venus auf Philosophie vorstellen: flink bewegliche Musik, auf fast aggressive Weise billig, verwaschen und verträumt – aber mit Texten, die zwischen „Your pets are gonna die“ und „Holy Mother, why are you sad?“ oszillieren, zwischen düsterem Knödeln und verschleiertem Flüstern wie aus der Elektroburka.

Maus’ dunkel melodischer Synthiepop erinnert in den georgelten Tracks zwar auch mal an die Stranglers, scheint seine Bauanleitungen, Riffs und Beats aber vor allem im Zettelkasten von Fad Gadget und Human League oder DAF zu finden: dynamisch und mit Liebe selbst gebastelt. (Domino/GoodToGo)

John Maus: Bruder und Bandkollege Joseph Maus (30) ist tot

Joseph Maus, der Bruder und auch Bandkollege von Minimal-Synthesizer-Musiker John Maus, ist gestorben. Beide befanden sich gerade auf Tour in Lettland. Die Nachricht wurde von ihrem Label Ribbon Music bereits offiziell bestätigt. Joseph Maus wurde nur 30 Jahre alt, starb in der lettischen Stadt Cesis. Die Todesursache ist bislang noch unklar. https://twitter.com/ribbonmusic/status/1023609426509348864 John Maus: Tour nach Tod von Bruder Joseph gestrichen Im Statement der Plattenfirma heißt es:  „Wir sprechen Joes Familie, Robert Sue, Kevin, Stephanie und John Maus, sowie seinen Bandkollegen Luke und Jonathan, seinen Freunden und all denen, die diesen tragischen Verlust erleiden mussten, unser tiefstes und aufrichtiges Beileid…
Weiterlesen
Zur Startseite