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Justice Woman

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Der retrofuturistische French-House-Sound des Produzenten-Duos ist wohl einfach noch nicht lange genug weg, um wieder frisch zu klingen. Das dritte Justice-­Album in neun Jahren enthält mehr Songs im klassischen Sinne, mehr Hooks, mehr Disco, mehr spacige Synths. Theoretisch müsste diese Musik die Lücke zwischen Air und Daft Punk perfekt schließen – praktisch erreicht sie weder den hypnotischen Flokati-­Charme des einen noch die coole Funk-Verchromung des anderen.

Eigentlich waren Justice immer am besten, wenn sie mit einer Art Metal ohne Gitarren „Stress“ machten. Das elektronische Bass-und-Beat-­Gebolze, für das ihr Label Ed Banger vor allem Mitte der Nullerjahre stand, hallt jedoch nur noch in „Chorus“ und „Heavy Metal“ nach; der Rest klingt seltsam ausgewaschen. (Warner)

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