Podcast: Freiwillige Filmkontrolle


Mehr Infos

Kele Okereke Fatherland


BMG / ADA Warner

Eine faustdicke Überraschung vom Hobbykickboxer. Präsentierte sich der Bloc-Party-Sänger auf seinen ersten beiden Soloalben noch zu rumpelnden Garage-Sounds als ausgelassenes Feierbiest, preist er plötzlich die Ruhe der Natur, gesteht, dass er Joni Mitchell und Nick ­Drake konsumiert, und tänzelt leichtfüßig durch seine neuen Songs, als hätte er eine lebenslange Karriere als Musicaldarsteller hinter sich. „Capers“ hätte selbst Robbie Williams nicht so gut hinbekommen, während sich „You Keep On Whispering His Name“ ins Ohr schleicht wie eine Ballade von The Cure.

Bei „Grounds For Resentment“ wagt Kele mit Olly Alexander von Years & Years ein schwules Beziehungsduett, und als nicht minder berührend entpuppt sich „Versions Of Us“, sein Zwiegesang mit Co­rinne Bailey Rae zur Akustikgitarre. In Portland von Bloc-Party-Bassist Justin Harris produziert, darf ­Kele erstmals die ganze Palette seiner Sangeskünste auffahren. Leise ist das neue Laut, und wenn er so weitermacht, wird er noch der nächste George Michael.

Werbung


ÄHNLICHE ARTIKEL

Bloc Party spielen ihr Debütalbum „Silent Alarm“ live - auch in Deutschland

Die Band um Sänger Kele Okereke zelebriert die Songs von „Silent Alarm“ in sechs europäischen Städten und schaut auch in Berlin vorbei.

Bloc Party arbeiten an ihrem fünften Album (Video)

Ein knapp 25-Sekunden langer Clip zeigt eine Foto-Collage aus dem Studio, wo Bloc Party gerade an ihrem fünften Album arbeiten.

Bloc Party veröffentlichen neue Single "Octopus" und verschenken Remix

Am 24. August veröffentlichen Bloc Party ihr neues Album "Four". Heute feiert die erste Single "Octopus" Premiere, die es als Remix auch zum freien Donwload gibt.

Werbung

MagentaTV erleben: Digitales Fernsehen mit Internet- und Telefon-Flat zum Aktionspreis

Digital-TV mit Internet- und Telefon-Flat: Zeitversetzt fernsehen auf 100 Sendern/20 HD, Zugriff auf Streaming-Dienste, Serien & Filme in der Megathek

Jetzt Bestellen

Die besten Songs aller Zeiten: „Light My Fire“ von The Doors

Robby Kriegers erster Songwriting-Versuch überhaupt, mit ein paar zusätzlichen Textzeilen von Jim Morrison und Arrangement-Ideen vom Rest der Band. „Es war, als hätte ich alles in meinem Kopf bis zu diesem Moment aufgespart und dann die Chance gekriegt, alles auf einmal rauszulassen, sagte Krieger im ROLLING STONE. Der Song machte die Doors über Nacht berühmt - laut Krieger durchaus gemäß Morrisons Plan: „Jim stellte sich die Band immer als Rakete vor, die rasant aufsteigt und Riesenerfolg hat.“ „LightMy Fire“, erscheinen auf „The Doors“ (1967), war in der Albumversion sieben Minuten lang; für die Single wurde sie um die Soli gekürzt.…
Weiterlesen
Zur Startseite