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Manic Street Preachers Send Away The Tigers


Weil dieses Album den Manics neues Blut in die Venen gepumpt haben soll, gibt es eine Jubiläumsedition. Der Synthie­pop von „Lifeblood“ (2004) war gefloppt, ebenso das „Viva ­Fidel Castro!“-Epos „Know Your Enemy“ (2001). Der Ausweg: Reißbrett­hymnen. Wie im Duett mit Nina Persson, das im Chorus anmutet, als würde James Dean Bradfield im Bierzelt mit dem Humpen dreimal auf den Tisch hauen („Your love alone is not enough, not enough, not enough“), dazu die „A Design For Life“-Walzer­kopie „Indian Summer“ und milde politische Kommentare: „God, I feel like a liberal.“

Für das Reissue entfernte die Band lediglich den Mega­schweine­rock „Underdogs“ und ersetzte ihn durch die B-Seite „Welcome To The Dead Zone“.

Es sind die B-Seiten, die das Set zur Ausnahme machen. Sie sind so grandios, weil sie enthemmt klingen. „Heyday Of The Blood“ ist ein Gigant, und mit ihrer Version von Rihannas „Umbrella“ beteiligten die Manic Street Preachers sich am beliebten Spiel Bands veredeln R&B-Hits. (Sony)

Kooperation

Manic Street Preachers :: Everything Must Go 20th Anniversary Edition


Die besten Alben aller Zeiten: „Blonde On Blonde“ von Bob Dylan

Am 16. Mai 1966 veröffentlicht, war „Blonde On Blonde“ das erste Doppelalbum eines bereits etablierten Künstlers. „Es kam dem Sound, den ich in meinem Kopf hörte, diesem fließenden, quecksilbrigen Sound, so nah wie nichts zuvor“, sagte Dylan 1978. Die manische Brillanz von „Blonde On Blonde“ lässt sich kaum besser beschreiben. Den größten Teil der 14 Songs nahm Dylan im Schnelldurchgang auf – bei einer vier- und einer dreitägigen Session in Columbias Nashville-Studios im Februar und März 1966. Das Tempo der Aufnahmen reflektierte die Amphetamin-Quirligkeit, mit der Dylan selbst zwischen ständigen Tourneen neue Songs ausspuckte. „Blonde On Blonde“ war Bob Dylans…
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