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Mumblin’ Sue Noch im vergangenen Jahr erschienen, freilich nicht gerade gehyped, sei Allysen Callerys neue LP zumindest all jenen Folk-Freunden ans Herz gelegt, die ein Faible haben für das Leise, Wundersame, Träumerische. Die Künstlerin besingt den sich auf dem Wasser spiegelnden Mond, bekennt sich zu Spaziergängen am frühen Morgen, vergießt “tears of joy over the simplest things”. Hätte flackerndes Kerzenlicht eine musikalische Dimension: So könnte sie klingen. Was nicht heißt, Callerys Songs seien nur eskapistisch und weltflüchtig. Hier und da reckt das reale Leben sein hässliches Haupt: “Went to bed angry last night/ My last words a curse/You just shrug it off, make it worse”. Ihre Version des anderweltlichen “Long Black Veil” gibt dem schaurigen Report aus dem Grab eine beinahe versöhnende Note. Fingerpicking ist auch Allysen Callerys Forte, doch wenn Sarah Gillespie die reife, Mingus-erprobte Mitchell evoziert, so ist es die junge, romantische Joni, die hier bisweilen anklingt. Can’t be bad. (Jellyfant)

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von

Marika Hackman

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