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    Fatima al-Qadiri Desert Strike

    Dass die interessanteste elektronische Musik der Gegenwart von Produzentinnen und Sängerinnen kommt, haben wir an dieser Stelle schon verschiedentlich festgehalten; und das gilt nicht nur für die neuen Voice Processing Girls von Grimes über Holly Herndon bis zu Julia Holter mit ihrer virtuosen Verschränkung von elektronisch manipuliertem Gesang und elektroakustischer Sound-Avantgarde. Es gilt zunehmend und […] mehr…

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    Frances Ha - Greta Gerwig, Mickey Sumner

    In Deutschland ist es seit Kurzem auch statistisch belegt: Wohnen hat sich zu einem sozialen Problem entwickelt. Warum sollten es ein Musiker im Hamburger Schanzenviertel oder ein freischaffender Grafikdesigner im Prenzlauer Berg auch leichter haben als die Hipster in Williamsburg? Das Thema Wohnen streift neuralgische Punkte des gesellschaftlichen Lebens: Es hat existenzielle Bedeutung und ist […] mehr…

  • Alela Diane - About Farewell

    All die Spötter, die schon immer unken mussten, es könne ja nicht gut gehen, wenn eine Künstlerin Vater und Gatten in nächster kreativer Nähe dulde, dürfen sich nun selbstgerecht auf die Schulter klopfen. Tom Bevitori ist Geschichte (zumindest als Gatte und Co-Autor), und auch Papa Tom Menig, der seiner Tochter 2006 im Alleingang zum Debüt […] mehr…

  • David Lynch - The Big Dream

    Schon wieder ein neues Album von David Lynch! Dabei ist der 67-jährige Surrealist ja eigentlich Regisseur – auch wenn sein letzter Kinofilm „Inland Empire“ bereits sieben Jahre zurückliegt (und ein ziemlicher Flop war). Ist „The Big Dream“ also eine Art Prokrastination? Meint: das Aufschieben einer wichtigen Sache durch etwas, das einem bedeutend leichter fällt. Die […] mehr…

  • The Elwins - And I Thank You

    So kann man’s machen. Wenn man kann. Jede Woche einen „Song der Woche“ schreiben und als Demo verewigen. Bis so gut 40 beisammen sind, von denen schließlich 14 mit Produzent Ryan Hadlock (The Lumineers, Brandi Carlile) richtig aufgenommen werden – von denen wiederum die ganz klassischen zehn den Weg auf „And I Thank You“ gefunden […] mehr…

  • Aoife O’Donovan - Fossils

    Wie man hört, hatte Aoife O’Donovan schon zu Beginn ihrer Karriere den Wunsch, ein Soloalbum aufzunehmen – mit Tucker Martine (Laura Veirs, Decemberists, Laura Gibson) als Produzent. Nach gut zehn Jahren Musik mit den Americana-Grenzgängern Crooked Still und anderen wird dieser Wunsch nun wahr. Die Musik auf ihrem Debüt „Fossils“ lebt von einem ganz und […] mehr…

  • Josephine - Portrait

    Als Josephine Oniyama, kurz Josephine, im vergangenen Jahr ihr Debütalbum im UK veröffentlichte, gab es Applaus von allen Rängen. Von der BBC bis Jools Holland, vom Musikspezialisten bis zum Formatradiohörer – die heute 30-Jährige vereint ein ausgesprochen heterogenes Publikum hinter sich. Mit einem Album, das tatsächlich besonders ist: „Portrait“ klingt gleichzeitig alt und modern, verbindet […] mehr…

  • Myron & E - Broadway

    Das Stones-Throw-Label hat einen etwas eigentümlichen Weg hinter sich. DJ und Turntablist Peanut Butter Wolf hatte es einst als Talentschmiede des HipHop-Undergrounds der Bay Area gegründet und verantwortete frühe Arbeiten von Off-Key-Größen wie Jay Dee und Madlib. In den vergangenen Jahren dagegen fiel das Label vor allem durch Neo-Funk-DJs wie Dam-Funk und den erfolgreichen, sacht […] mehr…

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    House Of Wolves Fold In The Wind - Wie faszinierend Dilettantismus sein kann,…

    O Emperor Vitreous **** Das zweite Album der irischen Prog-Psychedelic-Band ist noch besser als das erste: O Emperor spielen mit großer Neugier und erfinden einen obskuren Sound nach dem anderen. Gleichzeitig sind diese zwischen 60s-Chamber-Pop, Radiohead, den frühen Genesis und irgendwie auch The Band aufgestellten Lieder auf wundersame Weise kompakt und klar strukturiert.(K&F) Nancy Elizabeth […] mehr…

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    Roseaux Roseaux - Der französische DJ Emile Omar…

    Brazos Saltwater **1/2 Der Wahl-New-Yorker Martin McNulty bemüht sich auf seinem zweiten Album um einen eigenen musikalischen Pinselstrich, doch das meiste ähnelt dem wirren Farbklecks-Albumcover: ein Tupfer Vampire Weekend („Always On“), ein Pünktchen Iron & Wine („Deeper Feelings“) und immer mal wieder eine Grizzly-Bear-Schattierung. (Dead Oceans/Cargo) mehr…

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    Alex Hepburn Together Alone - Schottin mit rau-sinnlicher Bluesstimme und…

    Dawa This Should Work *** Das Wiener Quartett kreiert mit zwei Stimmen, Cello und Perkussion einen warmherzigen Songwriter-Folk, der an David Gray, Tracy Chapman und manchmal Lindsey Buckingham erinnert. Zartfühlend, melancholisch, angenehm unprätentiös. (Las Vegas) US Rails Heartbreak Superstar *** Drittes Album der Blue-Rose-Allstars mit Joseph Parsons. Dass hier ein Kollektiv gestandener Songwriter am Werk […] mehr…

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    Houndmouth From The Hills Below The City - Lieder über Drogenschmuggler, Casinos und…

    Jack Beauregard Irrational *** Drittes Album des Berliner Duos. Toll produzierter (Elektro-)Pop, der gleichzeitig zeitlos und hochmodern ist. 80s-Melodien wie von Nik Kershaw, ein zarter Grundton wie vom 70s-Softrock, vor allem aber geschmackvolle Kompositionen. (Tapete) mehr…

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    Misty Miller Girlfriend - Noch Rock’n’Roll und schon Rock,…

    (Relentless) MOODS von Maik Brüggemeyer Pharmakon Abandon **** Mary Ocher Eden ***1/2 Express Brass Band We Have Come *** Werner Muth Nachtaufnahme **** Die Menschheit weiß es seit Charles Baudelaire oder den futuristischen Klangexperimenten der Russolo-Brüder und wir spätestens seit Throbbing Gristle: Wenn die modernen Zeiten ein Musikstück wären, dann eine zerschossene Sinfonie des Lärms. […] mehr…

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