• Waxahatchee

    - Cerulean Salt

    Katie Crutchfield schreibt Lo-Fi-Songs über das Ende der Jugend „Mir doch egal, ob ich zu jung bin, um unglücklich zu sein“, lautete im vergangenen Jahr Katie Crutchfields Motto auf „American Weekend“, ihrem Solo­debüt als Waxahatchee. Dort sang die damals 23-jährige Indie-Musikerin weltmüde, zweifelnde Songs mit raukehliger, zaghaft punkiger Stimme, wozu sie eine recht krude akus­tische […] mehr…

  • CSS - Planta

    CSS waren mal eine aufregende Band aus São Paulo. Doch dann verliebten sie sich in die ebenfalls ziemlich aufregende Stadt Los Angeles und in den Swimming Pool von Dave Sitek, schrieben im dazugehörigen Haus neue Songs, nahmen mit dem TV-On-The-Radio-Mann ein neues Album auf. Die vier von CSS, so erzählt man sich, hatten mächtig viel […] mehr…

  • Mark Owen - The Art Of Doing Nothing

    Nichtstun will gelernt sein. Wenn man es dann noch zur Kunst erklärt … Mark Owen kokettiert damit, dass er sich bei der Arbeit an seinem vierten Album, dem ersten nach acht Jahren Solopause, erstmalig hat treiben lassen. Nichts überstürzen wollte er, die Songs sollten sich selbstständig entwickeln, die Seele baumeln bis zur nächsten Idee. Es […] mehr…

  • Pet Shop Boys - Electric

    Gerade mal zehn Monate ist es her, dass Neil Tennant und Chris Lowe mit „Elysium“ ein gediegen melancholisches Alterswerk veröffentlichten. Kollege Arne Willander bilanzierte in seiner Vier-Sterne-Kritik im September 2012: „Nun umtreibt uns nur eine Furcht: dass die Pet Shop Boys irgendwann verschwinden könnten.“  In der Tat wäre es nicht verwunderlich gewesen, hätten sich die […] mehr…

  • The Place Beyond The Pines - Regie: Derek Cianfrance,

    Ein Vater-Sohn-Drama als Film-Tryptichon mehr…

  • Before Midnight - Regie: Richard Linklater

    Oh The Divorces?! Richard Linklaters "Before"-Reihe erreicht so langsam den Herbst des Lebens. mehr…

  • Ups..

    Kanye West - Yeezus

    Kanye West geht in den Laden und sucht sich aus, was ihm gefällt. Mit dieser Methode bestückt der Rap-Star nicht nur seinen Kleiderschrank, sondern auch seine Musik. Möglich macht beides ein geschätztes Jahreseinkommen von 45 Millionen US-Dollar. Copyright, Tantiemen, Lizenzen – egal. Der Rap-Millionär hat die Möglichkeit zu sampeln, wie er gerade lustig und es […] mehr…

  • Queens Of The Stone Age - … Like Clockwork

    Man kann nicht behaupten, dass Josh Homme je gesund wirkte, aber die vergangenen Jahre waren besonders hart: Verhaftung, Herzstillstand, Wutausbrüche, Drogen – es war am Ende wohl zu viel. Und ein bisschen zu wenig Inspiration auch. Nach dem letzten Queens-Of-The-Stone-Age-Album „Era Vulgaris“ (2007) eröffnete Homme mit Dave Grohl und John Paul Jones eine sogenannte Supergroup, […] mehr…

  • The Staves - Dead & Born & Grown

    Watford hat der Welt einst mit dem FC ein von Elton John finanziertes kleines Fußballwunder beschert, das schon Pressing spielte, als man noch Kick & Rush dazu sagte. Das kleine Vocal-Wunder, das jetzt folgen soll, war da noch gar nicht auf der Welt. Justin Vernon mag sie sehr, die Staveley-Taylor-Schwestern Emily, Jessica und Camilla, die […] mehr…

  • Portugal. The Man - Evil Friends

    Wer war eigentlich  der Erste, der eine Band große kleine Band nannte? Er könnte die Kategorie für diese hier mit dem seltsamen Namen erfunden haben. Kommen aus Alaska, haben nun schon acht Alben aufgenommen, darunter vor vier Jahren mit „The Satanic Satanist“ ihr bestes (und erfolgreichstes), sind wirklich gut im Schreiben leicht hybrider Popsongs,  die […] mehr…

  • MS MR - Secondhand Rapture

    Schaltet man dieser Tage das altehrwürdige „Radio One“ der BBC ein und erwischt dabei nicht gerade einen Titel aus den Dance-Charts, dann trifft man mit ziemlicher Sicherheit genau auf den Sound, der auf „Secondhand Rapture“ vorherrscht: leicht schwüls-tiger Gothic-Pop mit Spurenelementen von Folk oder TripHop. Wenn sich nicht Florence Welch höchstpersönlich die Ehre gibt, dann […] mehr…

  • BERLIN, GERMANY - JUNE 09: Singer Dave Gahan of Depeche Mode performs live during a concert at the Olympiastadion on June 9,

    Depeche Mode live in Berlin – Gott stehe ihnen bei

    Wie ein Indianer tanzt er um ein imaginäres Lagerfeuer: Dave Gahan und Depeche Mode inszenieren auch beim Konzert in Berlin ihre spirituelle Sinnsuche. Wichtiger ist: Die alten Hits sind auf den Punkt. mehr…

  • Ups..

    Element Of Crime

    Unökonomisch, aber schön: An sechs Abenden hintereinander spielten Element Of Crime in einem kleinen, ausverkauften Club mehr…

  • Ups..

    Black Rebel MC live in Berlin - Berlin, Columbiahalle

    Licht aus, Spot an: Drei schwarze Gestalten entern die Bühne, und mit dem ersten Trommelschlag zu "Let The Day Begin" beginnt die Menge zu toben. Die gerammelt volle Halle will rocken. Schließlich ist das Trio aus San Francisco nach drei Jahren Abstinenz wieder in Deutschland. mehr…

  • Ups..

    Polly Scattergood - Arrows

    Wie herum? Wie herum? Und schon stürzt die kleine Alice, schwupp, durch das Kaninchenloch und stürzt und stürzt, ohne dass sie zu spüren vermöchte, ob es mit ihr hinunter geht oder hinauf. Sie ist überrascht, aber glücklicherweise nicht überrascht genug, um nicht während des Sturzes unablässig zu singen, während sich um sie herum unablässig alles […] mehr…

  • Ups..

    SHORT CUTS

    The Kingsbury Manx Bronze Age **** LoFi-Indie-Folk von einer Band aus North Carolina: TKM singen verwunschene Lieder zu akustischen Gitarren und entspannt geschlagenen Trommeln. Es zieht sich eine schöne Friedfertigkeit durch diese manchmal leicht psychedelische Musik. Sie drängt sich nicht auf, hat aber etwas Unwiderstehliches – so, als ließe man sich von einem guten Freund […] mehr…

  • Ups..

    Moody Blues - Live At The Isle Of…

    Die Moody Blues waren 1970 die Pfauen in der Popfauna, sich spreizend, in allen Farben schillernd, jedoch ohne Herdentrieb, ohne Zugehörigkeit zu einer Szene. Dem Rhythm & Blues ihrer frühen Jahre waren sie entwachsen, ihre musikalischen Ambitionen ließen sich nur mühsam zu Singles formatieren, doch gehörten sie auch nicht zur Prog-Fraktion. Nicht dass es ihrer […] mehr…

  • Ups..

    The Byrds - Turn! Turn! Turn!

    Folkrock war das große Ding 1965, im Besonderen der Byrds-Sound mit Jim McGuinns charakteristischem Jingle-Jangle aus einer 12-String-Rickenbacker und euphorisierenden Harmonies zu hochmelodischen, nicht selten hymnischen Songs. Im Sommer war die Debüt-LP „Mr. Tambourine Man“ der gleichnamigen Single in Spitzenregionen der Charts gefolgt, im Spätherbst wurde der Hit-Single „Turn! Turn! Turn!“ eilends eine LP nachgeschoben. […] mehr…

  • Ups..

    The Marvelettes - Please Mr. Postman

    Einem Highschool-Gesangswettbewerb verdankten die Marvelettes ihre Existenz als Girlgroup, ihrer Debüt-Single „Please Mr. Postman“ verdankte Tamla den ersten Number-One-Hit. Das war 1961, bei den Aufnahmen hatten die Mädchen mächtig Muffensausen, zur Backing-Band gehörte ein gewisser Marvin Gaye am Schlagzeug, und keiner der Session-Beteiligten ahnte, dass man damit den Grundstein für eine veritable Hitfabrik legte. Natürlich […] mehr…

  • Ups..

    Charles Mingus - Mingus Ah Um

    Wer sich im Leben nur eine Jazz-LP zuzulegen gedenkt, sollte diese wählen. Schon weil es dann garantiert nicht bei der einen bleiben wird, denn „Charles Mingus“ ist ein Hort nie dimmender Faszination, ungeheuer vielschichtig und doch von überwältigender Unmittelbarkeit, innovativ in seiner Zeit, inspirierend für alle Zeiten. Kurzum, pures Genie. Nur: Welche der momentan kursierenden […] mehr…