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    Thri!!!ler

    - Die US-Dance-Punk-Freigeister erweitern ihren Horizont

    Mehr Chk Chk Chk von den amerikanischen Wave-Dance-Punk-Freigeistern, die zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts den Art-Pop der Talking Heads und Gang Of Four auf die Rave-Welt anwendeten – und so ihrem eigenen Hardcore das Tanzen beibrachten. !!! entwickeln über minimalistischen Dance-und Disco-Grooves dunkle Bassstudien und Agit-Pop-Raves, die hypnotisieren, verführen und erschrecken, manchmal alles gleichzeitig. Nach […] mehr…

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    Nocturnes - Verloren zwischen Club und Großraumdisco:…

    Aufgeregt über einen Sy nthie-Flokati trippelnd erzählt Little Boots von Neonlichtern und Menschen, die in der Nacht ihre Namen ändern, von einer Reise ins Unbekannte, von der Suche nach dem perfekten Ort, von Freunden, die zurückgelassen werden. „They have lifes, they have plans/ They could never understand“, säuselt sie in der Reißaus-Hymne „Motorway“, die das […] mehr…

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    Magnetic - Belanglose bis klassische Rocksongs vom…

    Die Goo Goo Dolls sind eine dieser Bands, bei denen man sich, wenn man von einer neuen Platte hört, immer erst mal fragt: „Ach, die gibt’s noch?“ Vor 15 Jahren hatten sie einen Welthit mit der Ballade „Iris“ und danach nicht mehr viel. Trotzdem wurden sie vor Kurzem noch von Barack Obama zur Amtseinführungs-Party nach […] mehr…

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    New Day Dawn - Zum 20-jährigen Jubiläum wagt der…

    Gentleman ist der wohl einzige Reggae-Künstler aus Deutschland, der auch auf Jamaika bekannt und erfolgreich ist. Rechtzeitig zum bevorstehenden 20-jährigen Bühnenjubiläum veröffentlicht er nun sein sechstes Album. Diesmal überwiegend in Eigenregie erarbeitet, kommt der Neuanfang, wie man „New Day Dawn“ frei interpretieren könnte, ohne Hinzuziehung von sogenannten special guests aus, die sonst üblicherweise für einen […] mehr…

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    All Fired Up - Die Country-Rock-Pioniere haben ihren Humor…

    Manche Platten kann man nicht von Anfang an hören. Nicht beim ersten Mal. Weil etwa auf Platz 10 der Tracklist ein Song „Neil Young“ betitelt ist. Und da möchte man doch gern gleich mal wissen, was es damit auf sich hat. Die etwas andere Hommage sollte auch dem Meister ein Schmunzeln entlocken. Weil die musikalische […] mehr…

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    Tape Deck Heart - Der selbstkritische Typ kann nicht…

    „I want me some lust, some love and a smattering of that old-time romance!“, singt Frank Turner, verpackt diese Bitte artig in eine Punk-Burleske namens „Four Simple Words“, mit der dieser unverschämt sympathische Kerl schon vor einem guten Jahr das Publikum im Wembley Stadion ganz meschugge machte. Nun ist dieser Song das Herzstück seines Albums […] mehr…

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    Woodlands - Die Schweden schwanken zwischen Americana…

    Das schwedische Trio um die Sängerin Sara Wilson führt gern in die Irre: Wenn im ersten Stück „Move Forward“ die mäandernden Out-Of-The-Weekend-Akkorde erklingen, meint man schon zu wissen, wohin die musikalische Reise geht. Doch dann befreit Wilson den Song mit ihrer glockenhellen Stimme aus seiner Desert-Rock-Ummantelung und überführt ihn in eine taubenetzte Folk-Landschaft. Ganz so […] mehr…

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    Diary - Mike Skinner produziert nur noch…

    Als Mike Skinner vor mehr als zehn Jahren „Original Pirate Material“ veröffentlichte, sein Debütalbum als The Streets, war das fast so, als hätte man den Kapuzenpulli-Kids aus den grauen Londoner Vororten eine gemeinsame Stimme gegeben. Gefährlich dunkle Bässe rollten über bockende HipHopund UK-Garage-Beats, die Texte konnte man kaum verstehen hinter all den genuschelten Cockney-Codes. Aber […] mehr…

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    Silence Yourself - Ein aufregendes Postpunk-Debüt der vier…

    What the heck! Es ist kein Verbrechen, wie Siouxsie And The Banshees zu klingen. Also, Savages, nur weiter so: Auf ihrem Debüt spielen die vier Londonerinnen absolut ernsthaft und angedickt mit dem nötigen Pathos Postpunkkapriziosen, wie man sie seit 30 Jahren in dieser reinen Form nur noch selten hören darf. Die verlorene Gitarre von Gemma […] mehr…

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    Modern Vampires Of The City - Perfekte Popmusik, lässig, verspielt -und…

    Im Video zum neuen Vampire-Weekend-Song „Diane Young“ brennt ein Saab. Könnte auf den ersten Blick eine Ghetto-Geste sein. Aber dazu singt ein Mann mit dem ziemlich weißen, ziemlich jüdischen Saab-Fahrer-Namen Ezra Koenig zu Beat-Box-Getöse und Dick-Dale-Gitarren in einer Art Shakin‘-Stevens-Stimme das herrliche Couplet „Irish and proud baby naturally/But you got the luck of a Kennedy“. […] mehr…

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    Long Way Down - Halbdunkler Pianopop eines vielversprechenden Engländers

    Zu Beginn des Jahres bekam Tom Odell den „BRITs Critics Choice Award“. Der ist begehrt und kündigt meist eine große Karriere an -in den letzten Jahren ging der Preis an Emeli Sandé, Jessie J, Ellie Goulding, Florence Welch und Adele. Begabte Frauen, die freilich etwas sagen über den Status quo der britischen Poplandschaft, in der […] mehr…

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    Mother - Solo bleibt das Dixie Chick…

    Schon erstaunlich, wie viel Missgunst Natalie Maines nach wie vor im Internet entgegenpostet, zehn Jahre nachdem sie sich als Texanerin öffentlich für George W. Bush geschämt hat und Toby Keith als Country-Reaktionär ja nicht mal groß entlarven musste. Das Solodebüt des Dixie Chick geht nun auch musikalisch auf Distanz zur kontrovers-einträglichen Vergangenheit. Der umtriebige Ben […] mehr…

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    Beautiful Africa - Rock und Afro: Die malische…

    Die Diplomatentochter aus Mali hat schon immer eine selbstbewusst andere Perspektive auf die Traditionen ihrer Heimat gepflegt, und dafür Tabus in Instrumentierung und Stilistik gebrochen. Sie arbeitete mit Damon Albarn genau wie dem Kronos Quartet und macht seit einigen Jahren auch keinen Hehl mehr aus ihrer Liebe zu Gretsch-und Silvertone-Gitarren. So harmlos und betulich der […] mehr…

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    Minute By Minute - Traditioneller Soul und R&B, edel…

    Man wundert sich schon einige Jahre über die Authentizität des James Hunter -der Sänger aus Essex singt den Soul von damals, als wäre dabei gewesen. Und tatsächlich ist der 51-Jährige näher an den Großen Alten als an den Neuen Jungen, die in den letzten Jahren die klassischen Klänge erfolgreich nachstellten. Entsprechend hat der ehemalige Background-Sänger […] mehr…

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    The Minutes - Ambitionierter Erwachsenen-Pop im Digital-Outfit

    Weltgeistlich interessant, erscheint Alison Moyets neue Platte zeitnah zur neuen Depeche Mode. Moyet begann ja ihre Karriere 1981 im Duo Yazoo mit Depeche-Mitgründer Vince Clarke. Auch Yazoo veröffentlichten auf dem Hipsterlabel Mute und führten mit den ersten Singles noch vor Depeche Mode den Synthie-Pop in die Charts. Depeche Mode konnten bekanntlich ziemlich Boden gutmachen, während […] mehr…

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    Junip - Zeitgenössischer Krautrock: José González gibt…

    Eine Orgel, die stoisch eine Tonleiter rauf und runter dudelt, einige über das gesamte Stereospektrum verstreute Percussion-Instrumente, eine zärtlich bearbeitete Konzertgitarre und die sanfte Stimme José González‘ – mehr braucht es nicht, um einen in „Baton“ in eine verwunschene Klangwelt zu entführen. José González ist der Erretter der Empfindlichkeit. Ob der Schwede seine Songs solo […] mehr…

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    She & Him - Volume 3

    Gefühliger Indie-Pop: Deschanel und Ward fällt nichts mehr ein mehr…

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    Strike Gently - Unprätentiöser Rock’n’Roll, von Julian Casablancas…

    Vor fünf Jahren erwischten The Virgins einen guten Start. Der New-York-Dance-Rock ihres 2008 erschienenen Debüts erhielt ordentlich Airplay und hatte mit der Single „Rich Girls“ sogar einen Hit. So hätte es weitergehen können, doch Bandchef Donald Cumming hatte wohl etwas anderes im Sinn. Für das Nachfolgewerk hat der Sänger und Gitarrist sowohl die Band als […] mehr…

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    Istiklaliya - Zwei virtuose Pianisten machen abenteuerlichen…

    Übertriebene Virtuosität kann fürchterlich nerven. Oft ist es, als würden erwachsene Männer (und es sind fast immer Männer) in aller Öffentlichkeit ihr Ding herausholen, um damit nach Herzenslust herumzuspielen. Immer schneller, immer intensiver, immer leidenschaftlicher -zumindest fühlt es sich für den Virtuosen so an. Als Rezipient gähnt man und denkt an den nächsten Tag und […] mehr…

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    Bankrupt! - Doch eher gewöhnlicher Synth-Rock statt…

    Auf ihrem fünften Album „Bankrupt!“ wollten sich Phoenix nach eigener Auskunft an experimentelleren Formen der Popmusik versuchen. Das ist nach dem melodisch bisher nicht unhübschen, aber gesamtmusikalisch eher vorhersehbaren Schaffen der Pariser Disco-Rock-Gruppe ein löblicher Vorsatz. Was Phoenix indes unter „Experimenten“ verstehen, beziehungsweise an welchen Stellen in ihren zehn neuen Songs sie welche versteckt haben […] mehr…