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    VINYL

    Ray Charles Ray Charles **** Was der Pianist, Saxofonist, Sänger, Songwriter, Arrangeur und Bandleader für sein erstes Album 1957 aufbot, war beachtlich, aber weitgehend bekannt. Die Hälfte der LP rekrutierte sich -den Usancen jener Zeit entsprechend -aus Hits der Vorjahre wie „Mess Around“, „Drown In My Own Tears“ oder „Hallelujah I Love Her So“. Dennoch […] mehr…

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    Van Halen

    Es war ein nicht mal zweiminütiges Instrumental, mit dem Van Halen den Hardrock revolutionierten und Generationen von Gitarristen zum Verzweifeln brachten. Bei „Eruption“ explodierten Eddie Van Halens Finger förmlich. Doch auch der Rest des Debüts „Van Halen“ (****1/2) ist sensationell in seiner Dynamik, die etliche Songs sofort zu Klassikern machte: „Runnin‘ With The Devil“ und […] mehr…

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    Ginger & Rosa - Elle Fanning, Alice Englert

    Eine Jugend im London der 60er-Jahre: Ginger (Ellen Fanning) und Rosa (Alice Englert) sind 17, am selben Tag geboren und unzertrennliche Freundinnen. Gemeinsam schwänzen sie die Schule, qualmen die erste Zigarette, teilen sich die Jungs. Aufbruchstimmung liegt in der Luft. Aber zwischen den Mädchen droht es auch zum Bruch zu kommen, weil Ginger sich verstärkt […] mehr…

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    Rawhide - Clint Eastwood, Eric Fleming

    Bevor Clint Eastwood mit verkniffener Miene als Revolverheld in Sergio Leones „Für eine Handvoll Dollar“ (1965) den Durchbruch zur Western-Ikone schafft, verdient er seinen kargen Lohn als fescher Vormann Rowdy Yates. Als hübscher, jugendlich anmutender Typ zwischen Draufgänger und Schwiegersohn streicht sich der 29-Jährige die Haare zurück, bevor er die Damen an sich zieht, die […] mehr…

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    Eric Burdon ‚Til Your River Runs Dry - Seit Jahren ist Willie Nelson…

    Vor 40 Jahren war er einer der nächsten Dylans, heute nimmt Elliott Murphy in Paris und Brüssel und im Chez Josephine in New York City auf. Dass Patti Scialfa bei „It Takes A Worried Man“ geholfen hat, mag auch damit zu tun haben, dass Murphy die Songs schreibt, die auch Bruce Springsteen heute gefallen: knorriger […] mehr…

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    SHORT CUTS

    The Cave Singers Naomi *** Das vierte Album des Quartetts aus Seattle besticht durch den Verzicht auf produktionstechnische Schnörkel. So wirken die zwölf rohen Folk-Rock-Stücke eher wie ein Live-Mitschnitt. Doch so richtig mitreißend wird es erst gen Ende im polternden Sixties-Groove von „Early Moon“.(Jagjaguwar/Cargo) Whitehorse The Fate Of This World Depends On This Kiss *** […] mehr…

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    Elvis Died For Somebody’s Sins But Not Mine - von Mick Farren

    Verbaler Rock’n’Roll Wer hierzulande gern feixend das Bild vom Musikschreiber pflegt, der sich als gescheiterter Musiker neidvoll an begabteren und erfolgreicheren rächt, indem er ihre Werke genüsslich zerpflückt und sich dadurch selbst erhöht, könnte viel lernen bei der Lektüre von Mick Farrens pointierter, stets passionierter, nicht selten polemischer Prosa. Eine müßige Überlegung, zugegeben, denn natürlich […] mehr…

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    Marcos Valle Marcos Valle - Schuld war nur der Bossa…

    Im selben Jahr reiste der 23-jährige Marcos Valle in die USA und nahm dort „Braziliance!“ auf; Sergio Mendes half bei dem Song „Brasil 66“. Zu Hause hatte Valle, ein blonder Schönling zwischen Björn Borg und Richard Clayderman, bereits einige Platten veröffentlicht, sein Bruder Paulo schrieb die Texte zu den eklektischen Songs. Einige dieser Lieder erschienen […] mehr…

  • A$AP Rocky - Long. Live. A$AP

    Im Video zu Lana Del Reys „National Anthem“ gab A$AP Rocky voriges Jahr einen vorzüglichen schwarzen John F. Kennedy. Sehr sanft und sehr elegant zeigte sich der Rapper da, fast so, als käme er nicht aus Harlem, sondern aus East Hampton. Doch seine Umgangsformen und das Faible für teure Designerkleidung halten A$AP Rocky nicht davon […] mehr…

  • Allen Stone - Allen Stone

    In einer Zeit, in der tschechische Präsidentschaftskandidaten nicht mehr wie ebensolche aussehen, präsentieren sich auch Soulsänger anders, als man sie sich gemeinhin vorstellt. Ganz Slacker-mäßig im Holzfällerhemd, mit zottelig-langem blonden Haar und wuchtiger Hornbrille, taucht beispielsweise Allen Stone auf, ein blasser Amerikaner vom Land. Erhebt er jedoch die Stimme, dann traut man seinen Ohren kaum: […] mehr…

  • Krokus - Dirty Dynamite

    Es gab immer genügend Platz für eine Band neben AC/DC. Für Rückwärtsgewandte, die ebenfalls nicht loskamen vom Blues’n’Boogie, auf die hübschen Killernieten und Horns nun aber auch nicht verzichten wollten. Krokus waren die ersten in der Reihe. Die frühen Alben aus den Siebzigern muss man nicht kennen. „Metal Rendezvous“ und „Hardware“ goutierte man als erste […] mehr…

  • Dido - Girl Who Got Away

    „I climbed a mountain not knowing that I had/ Took no protection, not much of anything/ There I was, sitting on the roof of the world/ Not knowing how I got here or how to leave.“ So beginnt Dido Armstrong das Lied „Sitting On The Roof Of The World“, das schönste auf ihrem vierten Album, […] mehr…

  • ! TAXI B184

    Steve Schapiro - ‚Taxi Driver‘ – Das blutige…

    Wo heute Disney residiert, lief einem 1976 Travis Bickle über den Weg. Mit seinem Taxi fuhr der Vietnamveteran durch Manhattan, über den Times Square und die Lower East Side. Bickle ist ein Überzeugungstäter mit gestörter Wahrnehmung. Einer, der nicht verstehen kann, dass seine Angebete zum ersten Date nicht mit ihm in ein Pornokino will; und […] mehr…

  • Bruce - Peter Ames Carlin

    In der ersten autorisierten Biografie erfährt man interessante – und nicht nur schmeichelhafte – Details über die gesamte E Street Band. mehr…

  • John Grant - Pale Green Ghosts

    Er ist der stille Verzweifelte, der hochsensible Ich-Erzähler, der Depressionen vertont, sich selbst schonungslos bloßstellt. Einer, der in atmosphärischen Soundlandschaften zwischen Elektro, Folk und Pop herumirrt, weil er sich offenbar noch nirgendwo richtig heimisch gefühlt hat. Wie schon auf „Queen Of Denmark“ versammelt  John Grant auf „Pale Green Ghosts“ dunkelgetönte autobiografische Pop-Kostbarkeiten – auch wenn […] mehr…

  • Hurts - Exile

    Til Schweiger wählte nicht von ungefähr ihr „Stay“ als Titelsong für seinen Film „Kokowääh“: Hurts berühren von allen europäischen Seelen die deutsche ganz besonders. Das Duo durfte auch Rosenstolz remixen und im Berliner Hotel „The Weinmeister“ ein nach ihnen benanntes Zimmer einrichten, während im Trophäenschrank der Bambi blitzt. Ihre an den Sound der 80er-Jahre anknüpfenden […] mehr…

  • Gary Clark Jr. - Blak And Blu

    Es hat der Superlativen kein Ende: Gary Clark Jr., so liest man, ist die Zukunft des Texas-Blues, der neue Hendrix gar, eine Superkanone unter den Superkanonen. Dave Matthews, Eric Clapton und die Rolling Stones bitten zum Solo, Alicia Keys und Sheryl Crow zum Duett, Barack Obama lädt ins Weiße Haus ein. Nicht ohne Grund. Der […] mehr…

  • Adam Ant - Adam Ant Is The BlueBlack…

    Wo kommt denn Adam Ant plötzlich wieder her? Und wieso klingt sein Opener „Cool Zombie“ ungefähr, als würden Gun Club „Hey Joe“ spielen? Schließlich kennt man den Mann vor allem von seinen beiden Anfangsachtziger-Alben, mit dessen hooliganis­tisch rummelndem Dschungel-Rock’n’Roll Ant zu einem der erfolgreichsten Pop-Acts der Nachkriegszeit im Punk wurde – und dank eines ausgesprochen […] mehr…

  • Stereophonics - Graffiti On The Train

    Alles neu: Die Britpopper Stereophonics veröffentlichen jetzt auf ihrem eigenen Label – und präsentieren sich von einer anderen Seite. Ein Lied klingt nach Tom Petty, eines nach Nick Cave, eines nach Coldplay. Kelly Jones macht, was ihm gefällt und bricht mit den eigenen Konventionen. Das wirkt leider etwas planlos und beliebig. mehr…

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    Grouper The Man Who Died In His Boat

    Rätselhaft schimmert der Waldsee am Abend, die Wipfel rauschen, die Sonne sendet letzte Strahlen über das Wasser; froh sitzt man mit einem selbstgeschnitzten Pfeifchen auf der Blockhüttenveranda und schmaucht ein duftendes Kraut. Doch horch! Was schallt da vom anderen Ufer heran? Eine liebliche Frauenstimme singt ein melancholisches Lied! Man hört die Melodien und hört, wie […] mehr…