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    Eric Clapton Slowhand

    Das berühmteste Album des Gitarristen in einer Schmuck-Edition mit Audio-DVD und Vinyl-LP Wer bei „Greyhound Bus“ so wunderbar gefühlvoll an Akkordeon und Mundharmonika begleitete, verrät das Kleingedruckte der Deluxe-Ausgabe von „Slowhand“ nicht. Das Stück ist eines von vier Outtakes, die für ein noch abwechslungsreicheres Vergnügen bei diesem Album gesorgt hätten. Von den neun Songs, die […] mehr…

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    Quai d’Orsay. Hinter den Kulissen der Macht - von A. Lanzac und C.…

    Arthur Vlaminck, Fan der frühen Metallica, wird unversehens Redenschreiber im französischen Außenministerium am Pariser Quai d’Orsay. Alles andere als eine leichte Aufgabe. Denn der Minister Alexandre Taillard de Vorms, der mit Vorliebe die Hände in die Hüften stemmt, Türen knallt und tiefgründige Bücher mit einem Textmarker „stabilosiert“, gibt sich nur mit dem Besten zufrieden. Was […] mehr…

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    The Raid

    Ein Waliser verliebt sich in die Martial-Arts: Gareth Evans macht einen Jungsfilm voll brillanter Momente und Old-School-Action Iko Uwais, Ananda George Regie: Gareth Evans „Unsere Mission ist simpel: Wir gehen rein und holen ihn raus.“ So wie der Chef dieser Spezialeinheit der Polizei kann man es natürlich auch sagen. Man stelle sich vor: Ein Haus, […] mehr…

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    Premiere - Poetische bis prätentiöse Pop-Chansons mit…

    Wertkonservativ ist das neue Hip, sagt dieses sonderbar prätentiös klingende Album. Und falsch ist die These nicht. Antony & The Johnsons, Get Well Soon, Rufus Wainwright – große Arrangements, das opulente Zusammenspiel von Streichern und Bläsern, all dieser Theaterdonner hat im aktuellen Pop längst einen festen Platz. Auch viele Songs des Debütalbums von Prag sind […] mehr…

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    No Fairy Tale - Knuddeliger Rock – aus den…

    Lisa Loeb hat sich mit dem Leben als One-Hit-Wonder eigentlich gut arrangiert. Die Frau, die 1994, als um sie herum der Grunge tobte, mit der „Reality Bites“-Ballade „Stay (I Missed You)“ und ihrem Bibliothekarinnen-Sexappeal entzückte, war zum Beispiel vor ein paar Jahren Hauptdarstellerin in der Doku-Soap „#1 Single“, in der sie öffentlich nach einem Mann […] mehr…

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    The Bony King Of Nowhere - Sparsam arrangiert – als singe…

    Wir hatten uns schon über das vorige Album von Bram Vanparys alias The Bony King Of Nowhere, „Eleonore“, gefreut. Der Belgier singt darauf zarte Songwriter-Songs mit warmer Lagerfeuerstimme, manchmal aber auch mit einem vibrierenden Falsett, als spielte Thom Yorke Lieder von Neil Young. Wurde auf jenem Album noch üppig instrumentiert, vertraut Vanparys auf diesem neuen […] mehr…

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    What The Brothers Sang - Oldham und McCarthy covern Obskures…

    Man findet auf den Platten, die Will Oldham vor fast 20 Jahren mit seinem Bruder Ned als Palace Brothers aufnahm, keine brotherly harmonies (brüderlich war es schon, aber bei den Harmonien haperte es), doch Phil und Don Everly waren schon damals ein wichtiger musikalischer Einfluss für den Songwriter, der sich heute Bonnie „Prince“ Billy nennt. […] mehr…

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    Night Visions - Die Newcomer aus Las Vegas…

    Der Single „It’s Time“ von Imagine Dragons hört man gern zu: Das gleichzeitig an Train und OneRepublic erinnernde Lied schafft mit Mandolinen und kreativer Perkussion eine ungewöhnliche Atmosphäre – und bescherte der Band aus Las Vegas auch hierzulande einen veritablen Hit. Auf dem dazugehörigen Debütalbum „Night Visions“ sind einige Songs von den bislang veröffentlichten EPs […] mehr…

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    Vicious Lies & Dangerous Rumors - Partytauglicher HipHop von der bodenständigeren…

    Man kann aus HipHop einen Sozialreport machen und jede Ungerechtigkeit mit Breitseiten aus der Wortkanone wegballern. Es ist auch möglich, aus vertrackten Beats, abstrakten Reimen und bis zur Unkenntlichkeit zerhackten Samples einen selbstgefälligen Avantgardismus zu generieren, der total neu ist – aber auch ziemlich nervtötend. Big Boi, die etwas weniger schillernde Hälfte von Outkast, veröffentlicht […] mehr…

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    Der Mensch lässt nach - Deutsches Theater: Miniaturen und dialektische…

    Schorsch Kamerun ist der bestangezogene Musiker, den wir im deutschen Diskurspop besitzen – bei den Konzerten seiner Stammgruppe Die Goldenen Zitronen pflegt er die Bühne beispielsweise in gülden bestickten Brokatmänteln zu betreten. Wie kaum ein anderer Musiker versteht er es zudem, politisch engagiertes Liedgut einerseits mit dem Zweifel an der Wirkmacht des gesungenen Worts zu […] mehr…

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    Michigan Left - Next stop Stadion: Die Kanadier…

    Ehrgeiz ist eine gute Sache, solange der geschäftliche nicht den musikalischen überwiegt. Dass es die Arkells zu was bringen wollen, hört man ihnen bei jedem Ton an. In ihrer kanadischen Heimat haben sie bereits mehrere Auszeichnungen eingeheimst, nun soll auch der Rest der Welt erobert werden. Mit stadiontauglichen Rocksongs und Gesten der Bescheidenheit (besser keine […] mehr…

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    Fade - Noch ein vielschichtiges Großwerk der…

    Die Elektrogitarre klimpert selbstvergessen vor sich hin, stimmt ein einsames Lied an. Rüde kommt ihr aber dieser rumpelnde Beat in die Quere, der nicht so recht passen will, sich aufdringlich Platz verschafft. Und gerade als man glaubt, dass das nicht gut gehen kann, finden die Gitarre, der Beat, Yo La Tengo und der Song „Stupid […] mehr…

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    Without A Net - Der große Saxofonist kehrt mit…

    Wenn der Saxofon-Gigant Wayne Shorter, der zuletzt 2003 und 2005 Alben auf Verve veröffentlicht hat, nach 43 Jahren zu Blue Note zurückkehrt, liegt Nostalgie nahe. Hier hat er in der ersten Hälfte der Sechziger seine Aufnahmen mit Art Blakeys Jazz Messengers gemacht, bis ihn Miles Davis in sein legendäres „zweites Quintett“ holte. Unter eigenem Namen […] mehr…

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    Gravel & Wine - Überinszeniert: die quietschige Rock-Göre aus…

    Sie ist 26, „bezaubernd“ (sagt die PR), „äußerst begehrt“, „Neuseelands heißester Export“ und kann bei ihrer Europa-Offensive damit hausieren gehen, es mit einem Song aus ihrem zweiten Album „Gravel & Wine“ bereits in einen Werbespot zum aktuellen Bond geschafft zu haben. Mit „Man Like That“ soll der Absatz von Bier angekurbelt werden. Passt schon. Virginia […] mehr…

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    Delta Spirit - Weniger Folk, mehr Rock –…

    Delta Spirit sind eine angenehme Band, weil sie sich nicht lange mit nostalgiebeschwipsten Americana-Sujets aufhalten, die sie sowieso im Schlaf beherrschen, wie sie auf jedem ihrer Alben in zwei, drei Songs eindrucksvoll beweisen. Nein, viel lieber drängt das kalifornische Quintett auf zeitgemäße Sounds und moderne Rock-Spielarten. Vielleicht klingt „Delta Spirit“ deshalb, als hätte jemand die […] mehr…

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    Gladys - (Noch) kein Soul-Wunder, aber ein…

    Das fängt ja gut an für Leslie Clio. Die 26-jährige Wahl-Berlinerin wurde gleich als „das deutsche Soul-Wunder“ bevorschusst. „Die deutsche Adele – nur hübscher!“ „Die neue Amy Winehouse – nur nach Bananen süchtig!“ Joss Stone soll sie als Support sogar an die Wand gesungen haben. Und nun dieser Albumtitel! Eine Hommage an Gladys Knight, die […] mehr…

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    Heartthrob - Die kanadischen Indie-Darlings erobern in…

    Diese Platte von Tegan & Sara wird keiner mit einer früheren Platte von Tegan & Sara verwechseln, sagen die Künstlerinnen. Das stimmt wohl. Gemeinsam mit Superproduzent Mike Elizondo (Dr. Dre, Eminem, Nelly Furtado) schufen die Zwillingsschwestern ein Werk, das ganz anders ist als alle anderen dieser Karriere. Vom Indie-Wohnzimmer in die Großraumdisko: Gleich beim Opener […] mehr…

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    Lysandre - Das Solodebüt des Girls-Sänger/Songwriters ist…

    Mit seinem Duo Girls hat Christopher Owens 2011 auf „Father, Son, Holy Ghost“ alles Schöne und Schaurige, Kunstvolle und Kitschige der Siebziger wieder aufleben lassen: Elvis Costello und Deep Purple, Big Star und Pink Floyd, Simon und Garfunkel. Auf seinem ersten Soloalbum steigt er nun weiter in die Tiefen und die Untiefen dieser Dekade. „Lysandre“ […] mehr…

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    Jamie Lidell - Perfekter Pastiche: Der Elektro-Fuchs reist…

    Ende der 90er-Jahre wurde Jamie Lidell in den puristischen Techno-Kellern, in denen er damals auftrat, noch bestaunt wie ein Kalb mit zwei Köpfen: ein Elektro-Musiker mit Soul in der Stimme! 2008 hat der in England geborene Sänger und Musiker dann eine Art elektronisches Motown- Album aufgenommen. „Jim“ war süffig wie ein Gläschen Southern Comfort, hinterließ […] mehr…

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    Wash The Sins Not Only The Face - Eher unspektakuläre Goth- Revival-Sounds aus…

    Zu den erstaunlichsten popmusikalischen Entwicklungen der vergangenen Jahre hat zweifellos das Revival des Gothic gehört. Was lange Zeit als Second-Hand-Ästhetik für geschmacklich minderbemittelte Vorortjugendliche abgetan wurde, stand plötzlich wieder im Zentrum des Hipstertums: romantische Todessehnsucht, ätherisches Hauchen und Hallen, Dunkeltutentum jeglicher Art. Von Witchhouse bis Darkstep, von Zola Jesus bis Salem war der Äther plötzlich […] mehr…