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    Little Annie & Baby Dee State Of Grace

    Durch den Clip zu David Bowies neuestem Song „Where Are We Now?“ ist die popgeschichtliche Relevanz von Berlin-Schöneberg mal wieder an die Diskursoberfläche geblubbert. Es waren die Texte des Briten Christopher Isherwood, die ihn damals in die geteilte Stadt zogen. Der Autor beschrieb das Berlin der Cabarets und Schwulenbars, der Künstler und der Halbwelt. Schöneberg […] mehr…

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    29.06. BAP - Hurricane/Southside

    Der besondere Tipp Bands wie Queens Of The Stone Age, Arctic Monkeys, The Gaslight Anthem, Of Monsters And Men, Bloc Party sowie Belle & Sebastian versprechen ein buntes sommerliches Open-Air-Programm im Norden und Süden. 21.-23. 06. Eichenring, Scheeßel (Hurricane) Neuhausen, Ob Eck (Southside) Infos: www.fkpscorpio.com Tocotronic Sowohl das 20-jährige Band-Jubiläum als auch die zehnte Album-Veröffentlichung […] mehr…

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    Hai-Alarm am Müggelsee - Henry Hübchen, Michael Gwisdek

    Regie: Leander Haußmann, Sven Regener Start: 15.3. Sven Regener hat mit Element Of Crime viele wunderbare Platten aufgenommen und ein paar gute Bücher geschrieben. Leander Haußmann hat immerhin „Sonnenallee“ gedreht und danach auch noch einiges. Zusammengearbeitet haben die beiden schon bei „Herr Lehmann“ und „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“. Jetzt also das erste […] mehr…

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    Townes Van Zandt - Sunshine Boy

    Viele der Demo-Aufnahmen seiner Songs waren im Klang gelungener als die späteren LP-Versionen mehr…

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    Devendra Banhart Mala

    Der zuletzt zu gefällige Songwriter erfindet sich nicht ganz neu, erweitert aber sachte sein Repertoire Dreieinhalb Jahre sind seit Devendra Banharts letztem Werk vergangen. Das ist für den Songwriter, der inklusive des apokryphen Debüts „The Charles C. Leary“ im vergangenen Jahrzehnt sieben Soloalben veröffentlichte (von den Kollaborationen ganz zu schweigen), eine ziemlich lange Zeit. So […] mehr…

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    Tarantino XX

    Eine DVD-Box mit Quentin Tarantinos Gesamtwerk offenbart mehr als seinen Fetischismus. Ein Blick auf faszinierende Frauenfiguren Pam Grier, Uma Thurman Regie: Quentin Tarantino Es gab einiges zu bestaunen in Quentin Tarantinos „Django Unchained“. Zum Beispiel die Chuzpe, mit der sich Tarantino über die amerikanische Geschichte hinwegsetzte, um sie mit seiner eigenen Privatmythologie kurzzuschließen. Oder die […] mehr…

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    Marianne Faithfull Broken English - Noch ein Dokument rigoroser Transformation,…

    Sun Records in Memphis operierte regional, auf die Südstaaten beschränkt, und war logistisch überfordert, als die Nachfrage nach den Platten aus der Rockabilly-Schmiede landesweit anzog. Vor allem deshalb verkaufte Sam Phillips sein bestes Pferd namens Elvis an RCA. Zwei Jahre danach musste Sam Phillips auch Johnny Cash ziehen lassen. Der unterschrieb bei Columbia und nahm […] mehr…

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    Atoms For Peace Amok

    Die beiden ungleichen Freunde Thom Yorke und Flea machen gemeinsame Sache – ein hypnotisches, irres, komplexes Vergnügen Weil Thom Yorke sein Soloalbum „The Eraser“ nicht allein aufführen wollte, stellte er 2009 eine Band zusammen. Langzeitproduzent Nigel Godrich an Gitarre und Synthesizer war eine offensichtliche Wahl, doch drei überraschende Musiker fand Yorke in Los Angeles: Flea […] mehr…

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    Kicks

    Carolyn Mark The Queen Of Vancouver Island **** Eine wunderbar lebensechte, weil gelebte Platte, ohne ein Quentchen Prätention. Carolyn Mark spielt nicht die Verlassene und Gedemütigte, sie gibt sich nicht beschwingt und beschwipst, sie ist es. Sie gewährt Einblicke, nicht schönfärberisch oder leisetreterisch, sondern samt Warzen und mit gehörig Chuzpe. Erstaunlich, dass es etliche Jahre […] mehr…

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    Lloyd Cole / Hans-Joachim Roedelius Selected Studies Vol. 1

    Deutscher Elektro-Pionier und britischer Singer/Songwriter ergründen neue Klanglandschaften Angefangen hat es vor mehr als zehn Jahren. 2001 veröffentlichte Lloyd Cole, seines Zeichens ein Mann der Stimme und der Klampfe, überraschenderweise ein rein instrumentales Elektronikalbum. „Plastic Wood“ zeigte sich merklich von Cluster beeinflusst, der experimentellen Krautrockband von Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius. Insbesondere deren Album „Sowiesoso“ […] mehr…

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    Natural Order 1982 – 1991 - Zwei Werkschauen von der merkwürdigsten…

    Bei Talk Talk heißt eine Auslese natürlich nicht „The Best Of“, sondern „Natural History 1982 – 1988“ (****). Man kann sich vorstellen, wie ungern Mark Hollis von dieser Sammlung hörte, die schon vor einigen Jahren kompiliert wurde: je drei Songs von „The Party’s Over“ und „It’s My Life“, vier von „The Colour Of Spring“ und […] mehr…

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    The End … - Das zweite Album der herben…

    Wenn denn „All Tomorrow’s Parties“ tatsächlich „a mesmerizing gothic-rock masterpiece“ war (der Meinung ist Kurt Loder), dann darf man Nico wohl als so etwas wie die Patin der ganzen Gattung betrachten. Angeblich war das auch Andy Warhols Lieblingssong auf dem Velvetunderground-Debüt. Als Superstar seiner Factory behandelte er sie auch dann noch, als ihre Solokarriere als […] mehr…

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    Rumours - Zum 35. Jubiläum: Demo-Versionen, Konzert-Mitschnitte,…

    Den Schneeverwehungen an der Westküste hatten die Eagles 1976 mit „Hotel California“ ein musikalisches Denkmal gesetzt. Im Jahr darauf kamen Jackson Browne (mit „Cocaine“ auf der LP „Running On Empty“) und Fleetwood Mac (mit dem Song „Gold Dust Woman“ und den Versen „Rock on gold dust woman/ Take your silver spoon/ And dig your grave“) […] mehr…

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    The Columbia Albums Collection - Für Furchtlose: 16 CDs der…

    Da macht man seit mehr als 40 Jahren Musik, und dann fällt allen Leuten immer nur eins ein, wenn man den Namen Blue Öyster Cult sagt: „(Don’t Fear) The Reaper“! Was natürlich ein Ohrwurm war, der Durchbruch für die Kuhglocke und ein entscheidender Beitrag für die ewige Halloween-Playlist. Aber ein bisschen mehr steckt dann doch […] mehr…

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    The Fame Recordings - Eine Compilation mit Aufnahmen des…

    Er war einer der wichtigsten Architekten nicht nur für den Erfolg, den Rick Hall mit seinen Fame-Studios hatte, sondern des ganzen Southern Soul. Seine öfter auch mit Donnie Fritts und Sponer Oldham komponierten Songs begründeten oder konsolidierten viele Sangeskarrieren von James Carr bis Aretha Franklin und den Box Tops. An einer eigenen mühte Dan Penn […] mehr…

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    Live In Europe 1969 - Drei CDs und eine DVD…

    Die Bedeutung von Miles Davis zu ermessen kommt in etwa der Anstrengung einer Mount-Everest-Besteigung gleich, mit dem einzigen Unterschied, dass man den höchsten Berg der Erde entweder bezwingt oder an ihm scheitert, während man mit Davis‘ Werk niemals fertig wird. Ausgrabungen wie „Live In Europe 1969 – The Bootleg Series Vol. 2“ tragen nicht zu […] mehr…

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    The Notes And The Words - Retrospektive der großen Folk-Sängerin als…

    Bei seinen Recherchen für das Box-Set mit BBC-Aufnahmen von Sandy Denny fand Phil Smee nicht nur viele Songs, von denen weder andere Konzertmitschnitte noch Studioaufnahmen existierten, sondern im Nachlass auch unbekannte Song-Skizzen, Demos und Texte. Was wiederum Thea Gilmore dazu inspirierte, eine Auswahl derselben fertig komponiert und stilgetreu produziert für ihr Tribute-Projekt „Don’t Stop Singing“ […] mehr…

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    I Don’t Believe In Miracles - Eine Anthologie des glücklosen britischen…

    Caroline Munro war nie eine große Schauspielerin, mancher erinnert sich an ihren Auftritt in „Dracula jagt Mini-Mädchen“ oder als Bond-Girl in „Der Spion, der mich liebte“. Allerdings verdanken wir ihr eine der schönsten Trennungs-Balladen aller Zeiten: „Caroline Goodbye“. Als Colin Blunstone den Song 1971 schrieb, hatte er nicht nur seine Liaison mit Munro hinter sich, […] mehr…

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    The Complete Warner Bros. & Valiant Singles Collection - Eine Handvoll Hits und viele…

    Laut BMI-Statistik ist „Never My Love“ nach „Yesterday“ und noch vor „You’ve Lost That Loving Feeling“ der meistgespielte Song überhaupt. Aber selbst ausgebuffte Kenner in Sachen 60er-Jahre-Pop dürften auf Anhieb nicht einen der sechs Musiker identifizieren, die unter dem Namen The Association und der Aufsicht von Produzent Bones Howe diesen Evergreen einspielten. Wie Harpers Bizarre, […] mehr…

  • David Bowie - The Next Day

    "The Next Day" ist ein bunt schillernder Bowie-Setzkasten, der zum Abschluss in dräuender Endzeitstimmung schwelgt: „And I tell myself, I don't know I am“. Künstlerische Verwirrung als vorläufiger Endpunkt einer großen Karriere. mehr…