• Aladdin Sane von David Bowie

    David Bowie

    - Aladdin Sane

    Nachdem er Ziggy Stardust mit dem letzten rauschenden Konzert begraben hatte, mutierte David Bowie flugs in die nächste Inkarnation: Er malte sich einen Blitz übers Gesicht, trug den roten Vokuhila röter und offensiver und schaute blass aus. mehr…

  • Ups..

    The History Of Skiffle - Voluminöse Box mit allem, wonach…

    Das war schon vorsätzlicher Etikettenschwindel, als Van Morrison einen Konzertmitschnitt von 1998 als Album unter dem Titel „The Skiffle Sessions“ veröffentlichte. Was er da an Traditionals, Folksongs, Blues-und Country-Klassikern etwa von Jimmie Rodgers zusammenmusizierte, hatte allenfalls bedingte Ähnlichkeit mit der authentischen Skiffle Music circa 1955 bis 1960. Wenn etwas musikalisch mausetot ist, dann Skiffle. Banjos […] mehr…

  • Ups..

    Tales From The Lush Attic – 2013 Remix - Edition für Progrock-Freunde, die es…

    Nichts bereuen! Lebe den Moment! Nicht gerade die erwartbaren Maximen von Progressive-Rock-Bands. Auch die Neo-Progger IQ feilten in den 80er-Jahren gern an anspruchsvoll ausgeklügelten Arrangements und strebten nach dem Gesamtkunstwerk. Eine rohe Platte, der man das DIY anhören kann, war also nicht das Ziel, als sie sich 1983 für das erste Album im Studio versammelten. […] mehr…

  • Ups..

    Rkives - Zum Abschied von der Band…

    Nach den Gerüchten um Trennung und Veröffentlichung von neuem Material melden sich Rilo Kiley zurück – mit einem Werk, das man als Abschiedsplatte bezeichnen kann. Lange soll die Band dafür in ihrem Archiv gewühlt haben. Ein wenig hatte „Under The Black Light“ den Abschied der Band bereits eingeläutet, dessen unterkühlter 80er-Jahre-Synth-Pop einem kalte Schauer über […] mehr…

  • Ups..

    Close Up The Honky Tonks - Eine Werkschau der frühen Jahre…

    Jahrzehnte bevor der Begriff „Deluxe Edition“ erfunden wurde, brachte die Firma A&M Records eine solche heraus – eine Doppel-LP mit dem Titel „Close Up The Honky Tonks: The Flying Burrito Brothers 1968-72“. Zu dem Zeitpunkt hatte Gram Parsons längst seine Solokarriere gestartet. Chris Hillman war zum Manassas-Projekt von Stephen Stills abgewandert. Chris Ethridge und Bernie […] mehr…

  • Ups..

    Fine Young Cannibals Fine Young Cannibals - Erweiterte Editionen der beiden Alben…

    Manchmal hat man ein schlechtes Gewissen, weil man etwas nicht vermisste. Und, schlimmer noch, nicht versteht, wie man es nicht vermissen konnte! Im Jahr 1986 war es undenkbar, sich die Welt ohne die Fine Young Cannibals vorzustellen. „Johnny Come Home“ war ein Hit gewesen, jetzt tönte „Suspicious Minds“ aus allen Radios – Roland Gifts merkwürdig […] mehr…

  • Ups..

    Here Tonight: The White Light Demos - Die Vorstudien zu dem berühmten…

    Enttäuscht darüber, dass sein Bluegrass-Country-Rock-Projekt mit Doug Dillard allem Kritikerlob zum Trotz nicht annähernd so erfolgreich war wie vergleichbare Ausflüge in Country-Gefilde von Byrds, Dylan und Flying Burrito Brothers, zog sich Gene Clark mit seiner Frau in ein winziges Kaff am Meer nördlich von San Francisco zurück. Nachdem A&M Records seinen Plattenvertrag nicht gekündigt hatte […] mehr…

  • Ups..

    Another Music In A Different Kitchen - Die drei frühen Alben in…

    Die Buzzcocks haben ein paar der besten Singles der Spätsiebziger aufgenommen. Angefangen bei der rauen, hochgepitchten Teenage-Hymne „Boredom“, ausgespien zur Jahreswende 1976/77, die das Angepisstsein 17-jähriger nordenglischer Lümmel so wunderbar spürbar macht wie zur gleichen Zeit in New York Richard Hell das seiner „Blank Generation“. Es folgte das nicht minder gehetzte, grandiose „Orgasm Addict“, danach […] mehr…

  • Ups..

    A - Schöner Pop von der geheimnisvollen,…

    Ein neues Werk von Agnetha! Das ist immer ein Ausrufezeichen wert, weil sich die Sängerin in den vergangenen Jahrzehnten so rar gemacht hat -und weil ihre Stimme dank der vielen, vielen ABBA-Hits doch immer präsent ist. 2004 veröffentlichte sie das nostalgische Cover-Album „My Colouring Book“, gab kaum Interviews und verschwand wieder. „Everything I ever had, […] mehr…

  • Ups..

    The Ash & Clay - Fein ziselierte Mädchenmusik, die von…

    Vor mehr als zehn Jahren wurde eine Mode ausgerufen, die im Wesentlichen aus einer Band, den Kings Of Convenience, bestand und es aus den Musikzeitschriften in die Waschzettel der Plattenbranche schaffte: „Quiet is the new loud“ hieß das Motto für Leisetreter, und währen die norwegischen Kings bald verschwanden, verbreitete sich der Spruch weiter, erweiterte sich […] mehr…

  • Ups..

    The Way Life Goes - Der Ex-Cinderella-Sänger hat nach 20…

    Ein bluesiges Hardrockriff, ein markerschütternder Schrei -das geht ja gut los. Als wäre wieder 1994. Damals erschien „Still Climbing“, das letzte Album von Cinderella, weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Titel klang wie blanker Hohn, ihre Zeit war einfach vorbei. Dabei gehörten die Amerikaner jahrelang zu den besten der sogenannten Hairmetal-Bands -ein Genre, in das […] mehr…

  • Ups..

    Black Pudding - Ziemlich beste Freunde? Kontrastarme Verbrüderung…

    Vielleicht hätte sich Mark Lanegan vorher mal eine dieser Kumpelkomödien anschauen sollen. Mit Stan Laurel und Oliver Hardy, Dean Martin und Jerry Lewis, Walter Matthau und Jack Lemmon oder -wenn’s sein muss – muss Jackie Chan und Chris Tucker. Das hätte nicht nur der Stimmungsaufhellung gedient, sondern auch als Lektion in Sachen Dramaturgie: Denn weil […] mehr…

  • Ups..

    Thri!!!ler - Die US-Dance-Punk-Freigeister erweitern ihren Horizont

    Mehr Chk Chk Chk von den amerikanischen Wave-Dance-Punk-Freigeistern, die zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts den Art-Pop der Talking Heads und Gang Of Four auf die Rave-Welt anwendeten – und so ihrem eigenen Hardcore das Tanzen beibrachten. !!! entwickeln über minimalistischen Dance-und Disco-Grooves dunkle Bassstudien und Agit-Pop-Raves, die hypnotisieren, verführen und erschrecken, manchmal alles gleichzeitig. Nach […] mehr…

  • Ups..

    Nocturnes - Verloren zwischen Club und Großraumdisco:…

    Aufgeregt über einen Sy nthie-Flokati trippelnd erzählt Little Boots von Neonlichtern und Menschen, die in der Nacht ihre Namen ändern, von einer Reise ins Unbekannte, von der Suche nach dem perfekten Ort, von Freunden, die zurückgelassen werden. „They have lifes, they have plans/ They could never understand“, säuselt sie in der Reißaus-Hymne „Motorway“, die das […] mehr…

  • Ups..

    Magnetic - Belanglose bis klassische Rocksongs vom…

    Die Goo Goo Dolls sind eine dieser Bands, bei denen man sich, wenn man von einer neuen Platte hört, immer erst mal fragt: „Ach, die gibt’s noch?“ Vor 15 Jahren hatten sie einen Welthit mit der Ballade „Iris“ und danach nicht mehr viel. Trotzdem wurden sie vor Kurzem noch von Barack Obama zur Amtseinführungs-Party nach […] mehr…

  • Ups..

    New Day Dawn - Zum 20-jährigen Jubiläum wagt der…

    Gentleman ist der wohl einzige Reggae-Künstler aus Deutschland, der auch auf Jamaika bekannt und erfolgreich ist. Rechtzeitig zum bevorstehenden 20-jährigen Bühnenjubiläum veröffentlicht er nun sein sechstes Album. Diesmal überwiegend in Eigenregie erarbeitet, kommt der Neuanfang, wie man „New Day Dawn“ frei interpretieren könnte, ohne Hinzuziehung von sogenannten special guests aus, die sonst üblicherweise für einen […] mehr…

  • Ups..

    All Fired Up - Die Country-Rock-Pioniere haben ihren Humor…

    Manche Platten kann man nicht von Anfang an hören. Nicht beim ersten Mal. Weil etwa auf Platz 10 der Tracklist ein Song „Neil Young“ betitelt ist. Und da möchte man doch gern gleich mal wissen, was es damit auf sich hat. Die etwas andere Hommage sollte auch dem Meister ein Schmunzeln entlocken. Weil die musikalische […] mehr…

  • Ups..

    Tape Deck Heart - Der selbstkritische Typ kann nicht…

    „I want me some lust, some love and a smattering of that old-time romance!“, singt Frank Turner, verpackt diese Bitte artig in eine Punk-Burleske namens „Four Simple Words“, mit der dieser unverschämt sympathische Kerl schon vor einem guten Jahr das Publikum im Wembley Stadion ganz meschugge machte. Nun ist dieser Song das Herzstück seines Albums […] mehr…

  • Ups..

    Woodlands - Die Schweden schwanken zwischen Americana…

    Das schwedische Trio um die Sängerin Sara Wilson führt gern in die Irre: Wenn im ersten Stück „Move Forward“ die mäandernden Out-Of-The-Weekend-Akkorde erklingen, meint man schon zu wissen, wohin die musikalische Reise geht. Doch dann befreit Wilson den Song mit ihrer glockenhellen Stimme aus seiner Desert-Rock-Ummantelung und überführt ihn in eine taubenetzte Folk-Landschaft. Ganz so […] mehr…

  • Ups..

    Diary - Mike Skinner produziert nur noch…

    Als Mike Skinner vor mehr als zehn Jahren „Original Pirate Material“ veröffentlichte, sein Debütalbum als The Streets, war das fast so, als hätte man den Kapuzenpulli-Kids aus den grauen Londoner Vororten eine gemeinsame Stimme gegeben. Gefährlich dunkle Bässe rollten über bockende HipHopund UK-Garage-Beats, die Texte konnte man kaum verstehen hinter all den genuschelten Cockney-Codes. Aber […] mehr…