• Ariel Pink

    Ariel Pink’s Haunted Graffiti

    - Mature Themes

    Man muss nicht gleich behaupten, dass Ariel Pink nun zu seinen Wurzeln zurückgekehrt sei. Von den verschrammten Spielereien seiner frühen Solowerke ist auch „Mature Themes“ weit entfernt. Aber wenn man „Before Today“, das letzte Album mit seiner Band Haunted Graffiti, als eine hypnagogische Übung in überproduziertem Softrock verstehen konnte, dann hört man ihn auf diesem […] mehr…

  • James Yorkston

    James Yorkston   - I Was A Cat From…

    Die Kunst von James Yorkston wirkt so brüchig wie ein altes Mosaik. Von Nahem scheint sie verwirrend zusammenhanglos; erst mit einigem Abstand wird das Panorama vollständig. Seit zehn Jahren musiziert der Schotte in der Traditionslinie von Bert Jansch und John Martyn, jedoch immer mit der ihm eigenen unergründlichen Stimme, die sich um alles Eindeutige windet, […] mehr…

  • Wolf Maahn

    Wolf Maahn - Lieder vom Rand der Galaxis…

    Nie enttäuscht hat Wolf Maahn, der als viriler Gefühlsmagier unbeirrt Songs singt, die eigentlich Kitsch sein müssten. Aber auch allein an der Gitarre macht er aus Schmachtfetzen wie „Total verliebt in dich“, „Kind der Sterne„, „Nothing But A Heartache“ und „Gut, gut, gut“ seltsam anrühende Schmusestücke, die einem heiße Zähren in die Augen treiben. Stundenlang […] mehr…

  • Gallon Drunk

    Gallon Drunk - The Road Gets Darker From…

    Natürlich ist man versucht, „The Road Gets Darker From Here“ auch als Requiem für Simon Wring zu hören. Der 2011 verstorbene Bassist konnte die Sessions zum Album schon nicht mehr mitmachen, Gallon Drunk sahen sich reduziert aufs Kerntrio mit Voodoo-Priester James Johnston, Rhythmus-Schamane Ian White und Sax-Stoiker Terry Edwards. Und natürlich landet man mit dieser […] mehr…

  • Phillip Boa

    Phillip Boa And The Voodooclub - Loyalty

    Das sehr inszenierte Kontrastprogramm Boas aus Avantgarde-Getue, Filmscore-Schmonz, flirrenden Postpunk-Gitarren und Elektronik war immer schon für eine Kontroverse gut. Und auch seine ausgesucht ausdruckslose, immer ganz leicht an der allzu schönen Harmonie vorbeigeraunte Intonation, durchwirkt und hintertrieben von den Märchenmelodien der alraunenhaften Pia Lund, musste man nicht unbedingt lieben. Aber die Konsequenz und qualitative Kontinuität, […] mehr…

  • Cat Power

    Cat Power - Cherokee

    Das neue Album von Chan Marshall alias Cat Power heißt „Sun“ und klingt im Vergleich zu ihrem Oeuvre geradezu optimistisch und beschwingt. Aber, so stellte Marshall im Interview für unsere Septemberausgabe klar: „Ich singe nicht über die Sonne, weil ich mich sonnig fühle. Der Titel des Albums ist sehr klar, gegenwärtig, aber es geht mir […] mehr…

  • Prometheus

    Prometheus – Dunkle Zeichen - Regie: Ridley Scott

    Der Meister hat sich noch mal seiner Schöpfung angenommen. Nach drei Fortsetzungen von verschiedenen Regisseuren und etlichen B-Movie-Ablegern kehrt Ridley Scott zum Ursprung seiner „Alien“-Saga zurück. Ob es sich bei „Prometheus“ allerdings um ein Prequel oder doch ein eigenständiges Werk handelt, wird unter Cineasten wohl noch lange diskutiert werden. Die Erwartungen waren hoch und können […] mehr…

  • 4 AD / Beggars

    David Byrne & St. Vincent - Who

    Man hat ja schon ebenso viele spannende wie grausige Künstlerkollaborationen erlebt – das gemeinsame Album von David Byrne und Annie Clark alias St. Vincent gehört glücklicherweise zur ersten Kategorie. „Love This Giant“ erscheint bei uns am 07. September und Maik Brüggemeyer, der die beiden für die Septemberausgabe sprach, meint, es sei ein „nicht nur dem […] mehr…

  • Der Vorname

    Der Vorname - Regie: Alexandre de la Patelliere,…

    Roman Polanski hat mit „Der Gott des Gemetzels“ dem Kammerspiel als ebenso packendem wie amüsantem Dia­log-Drama wieder zum Erfolg verholfen. Nun ziehen die französischen Regisseure Patelliere und Delaporte mit der Kinoadaption ihres Thea­terstückes nach. Der großspurige Mittvierziger Vincent (Patrick Bruel) wird erstmals Vater. Das soll bei einem Abendessen in der Wohnung seiner Schwester Elizabeth (Valerie […] mehr…

  • The Kings of Dubrock

    The Kings of Dubrock - Fettuccini

    Es soll ja Menschen geben, die Jacques Palmingers ebenso beballerten wie beseelten Versuch, Dub, Euro-Pop vergangener Epochen und Hamburg-Humor zusammenzudenken, für ziemlich überflüssig erachten. Dabei würde diese Musik doch erst dann obsolet, wenn sich Adriano Celentano und Lee Perry zu einem gemeinsamen Spätwerk verabreden würden. Mehr noch als auf dem Debüt „Mondo Cherry“ spielen Palminger, […] mehr…

  • Ed Laurie

    Ed Laurie - Cathedral

    Für sein neues Album ist der britische Songwriter Ed Laurie einen mutigen Schritt gegangen: Mit Produzent Richard Neuberg (Viarosa) entstand ein Album, das die Sicherheit des englischen Tonstudios mit der Ungewissheit einer Session in Italien vertauschte. Wohl hatte Laurie bereits mit Teilen der Band gespielt, doch das neue Material war den Mitspielern unbekannt. Genau das […] mehr…

  • Eugene McGuiness

    Eugene McGuinness - The Invitation To The Voyage

    Eugene McGuinness war mal an Paul McCartneys Liverpool Institute for Performaning Arts eingeschrieben. Zum Unterricht ging er allerdings nicht, stattdessen studierte er den Britpop. Bereits seine erste EP, „The Early Learnings Of Eugene McGuinness“, und das anschließende Album klangen vor vier Jahren so smart und naseweis wie die frühen Blur. An den Produzenten des zweiten […] mehr…

  • Ups..

    Diverse - Street Corner Symphonies – The…

    Gründlich recherchiertes 15-CD-Set über die Anfänge des Genres mehr…

  • Ups..

    Hans Theessink - Homecooking

    Drei-CD-Box des niederländischen Blues-Traditionalisten mehr…